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Der Achte Tag. Der Gesellschafts-Podcast mit Alev Doğan

Wann ist Alkohol tagsüber schick, Jovana Reisinger?

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Es ist immer noch Sommer und der Achte Tag ist auf großer Deutschlandreise – dritte Station: München. Die Stadt, in der Wohlstand nicht zur Schau gestellt werden muss, weil sie längst darin badet.

Pia von Wersebe hat dort die Schriftstellerin und Filmemacherin Jovana Reisinger getroffen , die wirklich weiß, wie man es sich gut gehen lässt – so gut, dass sie ein ganzes Manifest darüber geschrieben hat.

Im Gespräch geht es ums Geldausgeben, um Sitten, die bei Wohlhabenden als Lebensfreude gelten und bei Ärmeren als Verwahrlosung, um elitäre Codes und um die Frage, ob Luxus zwangsläufig bedeutet, dass er den meisten Menschen verwehrt bleibt.


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  • Wie pflegt man seinen Mann, den man verlassen wollte?

    38:45|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw An dem Abend, an dem sie ihrem Mann sagt, dass sie sich trennen will, erleidet er einen Schlaganfall. Es folgen zehn Jahre, in denen ihr der eigene Alltag nicht mehr gehört: durchgetaktete Tage, feste Zeiten, ein Leben im Atem eines anderen. Als er stirbt, steht sie vor der vielleicht schwierigsten Frage: Wie lebt man, wenn man nicht mehr gebraucht wird? Gabriele von Arnim war Journalistin für Fernsehen, Radio und Zeitungen, lebte zehn Jahre in New York und schreibt heute Bücher. Mit Alev Doğan spricht sie über Pflege und Identität, über Freiheit nach Jahren der Pflicht und darüber, wie man das Sterben übt. Sie spricht auch über ein Land, das gerade Abschied nimmt von vielen Gewissheiten: vom Frieden, von der Demokratie als Selbstverständlichkeit, von Amerika als Schutzmacht. Warum Abschied auch Aufbruch sein kann und weshalb Hoffnung allein nicht reicht, Zuversicht aber schon. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:00 | Interview mit Gabriele von Arnim ID:{1JDKqXPHzRLj6plCHZWUAB}
  • Verbunden mit Gabor Steingart

    48:03|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Seit Jahren sprechen wir über Einsamkeit, über die Kehrseite erstaunlich wenig. Was hält uns eigentlich zusammen? Als Paar, als Familie, als Freunde, als Gesellschaft? Was passiert mit einer Demokratie, wenn Verbundenheit erst bröckelt und irgendwann gar nicht mehr spürbar ist? Und warum gelingt es Populisten so viel besser als den meisten Demokraten, Nähe herzustellen?Diesen Fragen geht Alev Doğan in ihrem ersten Buch Verbunden nach. Darin verwebt sie Philosophie und Psychologie, Literatur und persönliche Erfahrungen zu einer Spurensuche nach dem, was unserem Zusammenleben Halt gibt. In diesem Achten Tag Spezial, aufgezeichnet bei der Buchpremiere auf der Pioneer One, spricht sie mit Gabor Steingart über Liebe und Demokratie, über Goethe und Schiller, über Familie, Freundschaft und Politik. Und darüber, warum wir uns in einer Gesellschaft, die auf Selbstoptimierung ausgerichtet ist, zunehmend voneinander entfernen.Ein Gespräch über Verbundenheit als Demokratie im Kleinen: zuhören, Konflikte austragen, einander aushalten.Verbunden gibt es im Pioneer Book Store. ID:{1426tXzrhrYgYt7BhcZEOZ}
  • Haben Männer ein Männlichkeitsproblem?

    35:03|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Mann steckt in der Krise, sagen die einen. Der Mann ist das Problem, sagen die anderen. Selten wurde so viel über Männer gesprochen wie in diesen Jahren: über ihre Einsamkeit, über fehlende Vorbilder und über eine Generation, in der junge Frauen nach links rücken und junge Männer nach rechts. Gleichzeitig sollen Männer heute Gefühle zeigen, Care-Arbeit übernehmen und offen sein. Und sie sollen trotzdem stark bleiben. Lea Lorenz ist Sozialpsychologin und erforscht, was passiert, wenn Männer ihre Männlichkeit bedroht sehen. Mit ihrem Team hat sie dafür 123 experimentelle Studien mit knapp 20.000 Männern ausgewertet. Mit Alev Doğan spricht sie darüber, warum Männlichkeit immer wieder bewiesen werden muss, warum das Bild der Frau breiter geworden ist und das des Mannes eher enger, und warum sich Männer öffentlich bloßgestellt viel stärker bedroht fühlen als allein. ID:{6bHUcmwNnnsgaPrt8HTRnl}
  • „Ich überlege, ob ich in Deutschland bleiben möchte“

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    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Ein Attest ab dem ersten Krankheitstag, keine Krankschreibung mehr per Telefon, härtere Strafen für falsche Atteste, so will die Bundesregierung für „Aufschwung und Beschäftigung” sorgen. Die Arbeitswelt pendelt derweil zwischen zwei Polen: New Work war gestern, Kontrolle kehrt zurück, und die Politik gibt die Richtung vor. Johannes Thomas kennt beide Seiten. Er begann bei Trivago als Praktikant, erlebte den Börsengang und eine Wachstumsphase mit bis zu 500 Neueinstellungen in einem Jahr, bis das Unternehmen zerfaserte. Heute führt er es als CEO. Im Gespräch mit Alev Doğan geht es um die Frage, was Menschen eigentlich zur Arbeit treibt: Pflicht oder Neugier? Wie viel Freiheit verträgt ein Unternehmen? Was taugen die Reformpläne der Regierung? Und warum denkt Johannes Thomas als Tech-Manager darüber nach, Deutschland den Rücken zu kehren? ID:{1Z8xyl6zlr1nZABzZBeeSa}
  • Macht die Großstadt uns krank, Prof. Adli?

    29:02|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Berlin ist Deutschlands beliebteste Städtedestination: 12,4 Millionen Gäste zählte die Stadt zuletzt, mehr als München, Hamburg oder Köln. Doch dauerhaft hier leben? Das können sich viele nicht vorstellen. Zu laut, zu voll, zu anstrengend. Prof. Dr. Mazda Adli ist Psychiater und Stressforscher. Er erforscht an der Charité, was das Leben in der Großstadt mit unserer Psyche macht. Sein Befund ist ambivalent: Städte können krank machen, durch Dichte, Lärm, Reizüberflutung und soziale Isolation. Gleichzeitig bieten sie Vielfalt, Anregung und Nähe, die es sonst nirgends gibt. Mit Alev Doğan spricht er über urbanen Stress, über Einsamkeit inmitten von Millionen, über Grünflächen als Medizin und über die entscheidende Bedingung: Berlin hat eine hohe Lebensqualität, wenn man sie sich leisten kann. Ein Gespräch über Stadtplanung, Mieten und psychische Gesundheit. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:20 | Interview mit Prof. Mazda Adli ID:{5jwL2qiuM7ZsGOA9TYqSaA}
  • Carsten Maschmeyer: „Merz ist zu ego getrieben”

    28:06|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt blickt Deutschland anders auf sich selbst und auf seinen Kanzler. Friedrich Merz sucht die Gründe auch bei sich: Er wolle die Menschen künftig emotional erreichen. Ein Satz, der Einsicht zeigt und zugleich ein Dilemma offenbart. Denn ein Kanzler kann Richtlinienkompetenz haben, eine Mehrheit im Bundestag, ein Kabinett voller Fachleute und trotzdem den Eindruck erwecken, das Land folge ihm nicht. Liegt das wirklich nur an den Emotionen? Was macht gute Führung eigentlich aus? Ein Handwerk, das man lernen kann, oder eine Gabe, die man hat oder nicht? Im Achten Tag spricht der Unternehmer und Start-up-Investor Carsten Maschmeyer im Gespräch mit Alev Doğan so offen über den Bundeskanzler wie kaum ein anderer. Mit dem Blick eines Investors prüft er Merz wie ein Aufsichtsrat seinen Vorstandschef: Führungskompetenz, Teamvertrauen, klare Sprache – und die Frage, ob da noch ein Funke Begeisterung zu wecken ist. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:00 | Interview mit Carsten Maschmeyer ID:{3RH7HiwWwgubNytmaG35c9}
  • Was denken Sie über Deutschland, Katharina Grosse?

    33:19|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die Sommerpause ist vorbei und mit ihr die Gewissheit, dass sich in der Politik in der Zwischenzeit nichts Grundlegendes verändert hat. Aber zum Glück hält uns ja niemand auf, politische Gespräche mit Nicht-Politikern, nämlich mit Künstlerinnen zu führen. Unser heutiger Gast ist eine der bekanntesten Künstlerinnen Deutschlands – und eine, die selten in Interviews zu hören ist. Katharina Grosse malt seit Jahrzehnten über Grenzen hinweg: Wände, Fassaden, ganze Plätze verwandeln sich unter ihrer Hand in überbordende, raumgreifende Werke. Mit Alev Doğan spricht sie über ihre Sehnsucht, sich Territorium zu nehmen, ohne zu fragen. Über die Nähe von Malerei und Aggression, von Kontrolle und Kontrollverlust. Und über ihren Blick auf Deutschland, den sie immer wieder neu gewinnt, aus der Distanz zwischen ihrem Leben in Berlin und ihrem Atelier in Neuseeland. Hören Sie ein Gespräch über Kunst als den Raum, in dem verhandelt wird, was sich woanders nicht mehr verhandeln lässt. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:10 | Interview mit Katharina Grosse ID:{4b8nv1S36oTrOaeCt8JLm3}
  • „Ein Ort muss altern können”

    34:14|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Achte Tag ist auf Deutschlandreise und macht heute zum letzten Mal Halt, in Frankfurt am Main. Mit dieser vierten Folge endet Pia von Wersebes Sommerreise durch die Bundesrepublik. Erst kürzlich wurde Frankfurt in einer Umfrage wieder abgestraft: Hier zieht niemand freiwillig hin, heißt es – von denen, die Stadt nicht kennen. Doch ausgerechnet hier lud das Institut für Stadtbaukunst Architekten, Wissenschaftler und Politiker aus dem ganzen Land zu einer Konferenz über “die Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt” ein. Pia von Wersebe war vor Ort und traf im Anschluss den Gründer und Direktor des Instituts: Prof. Christoph Mäckler, einer der renommiertesten Architekten und Städtebauer Deutschlands. Zu seinen jüngsten Projekten zählen das dritte Terminal des Frankfurter Flughafens und die Neue Frankfurter Altstadt. Im Gespräch geht es um die Frage, warum moderne Plätze selten gelingen wie die Piazza Navona in Rom oder die Piazza del Campo in Siena. Warum wirkt der durchschnittliche Neubau so oft seelenlos? Was bedeutet Schönheit im Städtebau überhaupt und warum fühlen wir uns in manchen Städten sofort zuhause, in anderen nie? ID:{3b0Q4UkM4Mhb2vTrxsEXXs}