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Constantin Schreiber
Manuel Ostermann: "Berlin ist geprägt von politischem Wahnsinn!"
Der Wahlsieg der Linken in Berlin sorgt für heftige Debatten – nicht nur über die Partei selbst, sondern auch über innere Sicherheit, Extremismus und organisierte Kriminalität. Bundespolizist und Gewerkschafter Manuel Ostermann spricht von „politischem Wahnsinn“ und warnt vor einer Schwächung rechtsstaatlicher Strukturen. Zugleich geht es um die Frage, warum die Linke gerade bei jungen und migrantischen Wählern so erfolgreich ist und welche Rolle Bildung und gesellschaftlicher Wandel spielen. Ein Gespräch über Berlin, politische Radikalisierung und darüber, wie wehrhaft eine Demokratie sein muss.
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Redaktion: Antonia Beckermann & Josefin Herrmann
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Michael Kretschmer: "Vielleicht brauchen wir die Kettensäge"
26:22|Sachsens Ministerpräsident Kretschmer spricht über den Vertrauensverlust in die Politik und das Personalproblem der Union. Er erklärt, die CDU habe angesichts der immer stärker werdenden AfD noch bis Mitte nächsten Jahres, um den Trend zu drehen. Kretschmer setzt auf Wachstum und will Ausgaben radikaler kürzer. Für Migration sei er "dankbar" und erzählt von gemeinsamem Burger-Essen in migrantisch geprägten Vierteln.
Ahmad Mansour: Warum sich auch die Mitte radikalisiert
19:31|Warum werden Menschen radikal – und warum betrifft das längst nicht nur Islamisten, Rechtsextreme oder Verschwörungsgläubige? Im Gespräch erklärt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour, warum Kontrollverlust, moralische Gewissheit, Gruppenzugehörigkeit und fehlende Ambiguitätstoleranz auch Menschen in der demokratischen Mitte in ein immer geschlosseneres Weltbild treiben können. Anhand persönlicher Erfahrungen und konkreter Fälle geht es um Islamismus und Rechtsextremismus, progressive Milieus, soziale Medien und die Folgen des 7. Oktober für Antisemitismus und gesellschaftliche Debatten in Deutschland.
DDR, AfD, Linke, Osten - "Ich will nicht verrückt werden!"
28:40|Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wie sehr wirken DDR und Wiedervereinigung bis heute im Osten nach? Uwe Holz lebt seit mehr als 30 Jahren in Bitterfeld und hat den gewaltigen Umbruch der Region aus nächster Nähe erlebt. Im Gespräch geht es um Ost-West-Klischees, verklärte DDR-Erinnerungen, die Stärke der AfD – und um die Frage, warum sich so viele Menschen bis heute nicht gesehen fühlen. Ein persönliches Gespräch über ein Land, das zusammengewachsen ist und sich doch manchmal noch erstaunlich fremd bleibt.
"Meine Schüler haben alles, was sie brauchen - ein Handy!"
30:44|Wie steht es wirklich um Deutschlands Schulen? Lehrer Jonas Schreiber schlägt Alarm. Es geht es um sinkende Leistungsbereitschaft, wachsende Ansprüche und die Frage, ob der Begriff „Wohlstandsverwahrlosung“ den Zustand eines Teils der jungen Generation tatsächlich trifft. Für viele gebe es nur noch ein Lebensziel: ein eigenes Handy. Was hat sich im Klassenzimmer verändert – bei Schülern, Eltern und Lehrern? Ein Blick aus der Praxis auf die Herausforderungen eines Schulsystems, das immer häufiger an seine Grenzen stößt. Jonas Schreiber ist Autor des Buchs "Realtalk: Lehreralltag", das im Mai erschienen ist.
"Dann brauchen wir nationale Grenzen!"
20:24|Die Flüchtlingskrise in Ceuta hält noch immer an. Der Grenzexperte Jan Solwyn vom INSS (Institute for national security studies) in Israel, sieht die EU am Scheideweg: Entweder würden die Außengrenzen künftig effektiv gesichert, oder die Europäische Union werde auseinanderfallen. Solwyn ist dabei überzeugt, dass echter Grenzschutz möglich ist - wenn man nur will. Ende August erscheint sein Buch "Europa zerbricht an seinen Grenzen", in dem er die Grenzschutzprobleme der EU und mögliche Lösungen skizziert.
WOKE: "Das ist eine Religion!"
28:42|Im Gespräch mit dem Journalisten Hasnain Kazim geht es unter anderem um Ikkimel, Islamisten und die Zukunft der Medien. Aber vor allem um die Frage, was Meinungsfreiheit aushalten muss.
"Berlin bald größte no-go-area Deutschlands, wenn...."
22:38|Manuel Ostermann, der Chef der Bundespolizeigewerkschaft, geht im Gespräch mit Constantin Schreiber hart mit den aktuellen Forderungen der LINKEN "Defund the police" ins Gericht. Sollte die Partei in Berlin in Regierungsverantwortung kommen, drohten apokalyptische Zustände.
"Teheran kann sich als Sieger fühlen"
24:01|Die Angriffe zwischen den USA und dem Iran flammen erneut auf - und die Mullahs zeigen sich selbstbewusster denn je. Im Gespräch erklärt US-Sicherheitsexperte Michael Eisenstadt vom Washington Institute, warum militärische Erfolge oft trügerisch sind, weshalb ein Regimewechsel in Teheran unwahrscheinlich bleibt und welche Folgen der Konflikt für Israel, Amerika und die gesamte Region haben könnte.