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Constantin Schreiber
Historische Proteste im Iran – Kehrt der Schah zurück?
Es sind Proteste, wie sie der Iran seit der Islamischen Revolution von 1979 nicht erlebt hat. Das Regime scheint zu wanken, aber fällt es auch? In dieser Folge spricht Constantin Schreiber mit dem Politico-Journalisten Tim Ross: Der Brite hat den Sohn des letzten Schah begleitet und erklärt die mögliche Rolle von Reza Pahlavi in einem Iran ohne autoritäre Führung sowie Möglichkeiten des Wandels hin zu einer repressionsfreien Staatsform. Außerdem sprechen die beiden über die ungewöhnliche Zurückhaltung von Donald Trump und die Möglichkeit, dass das Regime sich am Ende doch gegen die Protestbewegung durchsetzen könnte.
Den Artikel von Tim Ross zur Lage im Iran findet ihr unter diesem Link.
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Krieg im Iran - bleibt das Regime an der Macht?
10:59|Constantin Schreiber spricht mit dem Iranexperten Prof. Meir Litvak über die Auswirkungen des Krieges auf die Stabilität der iranischen Regierung. Neben ökonomischen Schwierigkeiten und außenpolitischer Isolation könnte vor allem der psychologische Effekt des Krieges auf die Bevölkerung Veränderungen anstoßen.
"Die Welt ohne die Mullahs wäre ein besserer Ort" - Bamdat Esmaili
25:37|Ich melde mich aus Tel Aviv und hier fühlt es sich so an, als könnte jederzeit etwas passieren. Israel richtet sich auf mögliche Gegenschläge aus dem Iran ein, von überprüften Iron Dome Systemen bis zu vorbereiteten Szenarien im Fernsehen. In dieser Folge höre ich gemeinsam mit Bamdat Esmaili vom WDR genauer hin, was im Iran gerade passiert und warum die Lage in der ganzen Region kippen kann. Wir sprechen über das, was nach außen dringt und über das, was im Dunkeln bleibt, weil verlässliche Informationen aus dem Iran schwer zu bekommen sind. Es geht um Proteste und um eine neue Form des Spottes, die im Land gerade kursiert, Moush Ali, die Stoffmaus als Symbol für Ali Khamenei. Und es geht um die brutale Logik eines Systems, das Menschen nicht als Landsleute sieht, sondern als Feinde, mit allen Konsequenzen für Protestierende.Außerdem geht es um die Stimmung hier in Israel, um Gerüchte, die sich über WhatsApp hochschaukeln, um Warn Apps und um diese merkwürdige Mischung aus Angst vor Raketen und Solidarität mit den Menschen im Iran. Wir ordnen ein, warum der Westen oft zögerlich wirkt, warum Verhandlungen so lange als alternativlos galten und warum selbst harte Stimmen sagen, ein Regimewechsel lasse sich nicht einfach mit einem Schlag herbeiführen.Wenn ihr die Folge gehört habt, schickt sie an jemanden, der beim Iran nur auf Schlagzeilen schaut, und schreibt mir, welche Frage ich als Nächstes aus Tel Aviv weiterverfolgen soll.
Was, wenn die AfD an die Macht kommt, Igor Levit?
34:21|In dieser Folge spricht Constantin Schreiber mit dem Pianisten und Aktivisten Igor Levit über eine Zeit wachsender Unsicherheit.Es geht um Israel- und Judenhass. Um das Erstarken der Rechten – und die Sorge vor einem politischen Dammbruch durch die Alternative für Deutschland.Aber auch um Hoffnung: um die Kraft der Musik, Haltung zu zeigen – und Menschen zu verbinden.Ein Gespräch über Verantwortung, Widerstand und darüber, warum Kunst manchmal mehr sagen kann als jede Rede.
Münchner Sicherheitskonferenz warum zivile Sicherheit unter die Räder kommt
22:18|Die Münchner Sicherheitskonferenz steht vor der Tür und die Debatte läuft wie so oft auf Aufrüstung hinaus. In dieser Folge spreche ich mit Philipp Rotmann über das, was dabei regelmäßig untergeht: Sicherheitspolitik ist mehr als Militär und beginnt bei Lieferketten, Energiesicherheit, Rohstoffen und der Frage, wie widerstandsfähig Staaten und Gesellschaften in Krisen sind. Rotmann warnt davor, dass ausgerechnet die zivilen Instrumente gerade wegbrechen, von Entwicklungszusammenarbeit bis humanitärer Hilfe, obwohl sie in vielen Konflikten die entscheidenden Stellschrauben sind.Wir schauen auf Afrika als geopolitisches Spielfeld und darauf, warum Chinas Investitionen oft beeindruckend aussehen, aber nicht immer nachhaltig wirken und was Europa anders machen müsste, damit Kooperation vor Ort Rückhalt hat. Außerdem geht es um den deutschen Streit um das Image der Entwicklungspolitik, Stichwort Radwege in Peru, und um die Frage, wie man Interessen offen benennt, ohne in zynische Kurzfristdeals zu rutschen. Zum Schluss klären wir, warum Priorisieren in einer konkurrenzförmigeren Weltordnung zur Kernaufgabe wird und wo Deutschland politisch gerade zwischen Reformplan und Sparkurs hängt. Wenn dich der Blick auf Sicherheit jenseits von Aufrüstung interessiert, abonniere den Podcast und schick die Folge an jemanden, der bei Sicherheit nur an Militär denkt"Ernstfall - Was, wenn Russland uns angreift? Ein Wargame" bei Spotify https://open.spotify.com/show/44DSHnZ9HRdKDhQOZynbwe und Apple Podcasts https://podcasts.apple.com/de/podcast/ernstfall-was-wenn-russland-uns-angreift-ein-wargame/id187058…
Die deutsche Sprache wird unterschätzt
45:27|Deutsch ist eine ereignishafte Sprache sagt Sprachwissenschaftler Prof. Roland Kaehlbrandt, eine Sprache, die Geschehen sichtbar mache, weil sie Vorgänge nicht nur benenne, sondern durch ihre Wortbildung regelrecht inszeniere. Kaehlbrandt sagt: Sie erlaubt es, Gedanken zu verschachteln, Bedeutungen präzise zu staffeln und selbst Abstraktes greifbar zu machen und entfalte ihre Schönheit erst beim genaueren Hinhören.
ICE im Einsatz - Angst als Politik
19:38|Die USA unter Trump: Massendeportationen, ICE-Einsätze, Angst als Regierungsprogramm. Unsere Welt-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen berichtet aus dem Zentrum dieser Krise. Gemeinsam ordnen wir ein, was das für Amerika bedeutet – für die Menschen vor Ort, für die amerikanische Demokratie und für unser Verständnis davon, wie schnell Rechtsstaatlichkeit erodieren kann.
"Es gibt Podcaster da draußen, die verdienen Millionen!"
28:48|Mit dem OMR-Gründer Philipp Westermeyer spricht Constantin Schreiber über Unternehmertum, Medien im Wandel, Geld als Sicherheit, persönliche Motivation – und warum Podcasts, Personenmarken und Mut wichtiger werden als alte Medienstrukturen.
Israelische Sicherheitsexpertin – "Man sollte schnell zuschlagen"
20:09|Im Gespräch mit Constantin Schreiber analysiert die israelische Sicherheitsexpertin Or Rabinowitz die aktuelle Iran-Politik der USA, Israels und der Golfstaaten. Sie erklärt, warum sich die israelische Regierung auffällig zurückhält, um der Protestbewegung im Iran nicht zu schaden, und warum es innerhalb Israels dennoch unterschiedliche Haltungen zu einem möglichen Militärschlag gibt. Zugleich diskutiert sie die Grenzen militärischer Optionen: Ein einzelner Schlag könne das Regime in Teheran kaum zu Fall bringen. Entscheidend sei letztlich der Druck von innen.