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BTS | Behind the Scenes | Der Personal Branding, Marketing und Business Podcast
Behind Rose Bikes mit Director Product & Brand Anatol Sostmann: Vom Katalog-Versand zur Design-Ikone
1907 Bocholt. Ein Fahrradhandel. Sommer Fahrräder, Winter Kachelöfen und Nähmaschinen. Ende der 70er der Rose-Katalog: 800.000 Auflage, 1.000 Seiten, das Radsport-Shopping-Medium schlechthin. Mail Order aus dem Karteikasten unter der Kasse. Erwin Rose sollte bei der ZEG Rennräder spezifizieren, bringt italienische Stahlrahmen und wird abgekanzelt: unverkäuflich. Missverständnis: Erwin macht Räder für ernsthaften Radsport, ZEG will massentauglich. "Ich mache das, wofür ich stehe", sagt Erwin und eröffnet eine Radsport-Boutique. Custom-Made für Kunden, die 100, 150 Kilometer anreisen.
80er Nishiki Generallizenz Europa, 90er/2000er Red Bull – nicht der Energy Drink, eigene Marke mit Open Mold Rahmen aus Taiwan und Kanada. 2008 kommen Anwälte. Red Bull Austria will alle Nizza-Klassen. Marke wird abgekauft, Switch zu Rose Bikes.
Anatol Soestmann: Betriebswirt, Radsportler, 2008/2009 München Startup-Inkubator. 2010/2011 Track Bicycle Schweiz, Post-Lance-Armstrong-Ära. Posterboy gefallen, Marke muss neu verbunden werden. "Marketing interessierte mich, 10 bis 20 Stunden pro Woche auf dem Rad. Zu einem gewissen Teil verblendet, aber auf fitte Art." Fünf Jahre Track, Presscamps weltweit.
2016 Frau schwanger, zurück NRW. Rose ambivalent: "D2C-Geschäftsmodell, das alle wollten. Aber angestaubtes Image." Bewerbung: "Geschäftsmodell ist Zukunft. Müssen schönere Fahrräder machen, zeitgemäßer vermarkten. Dann doppelt so viele." Heute viermal so viel.
Problem 2016: Magazine entwickeln Testbriefe. Rose entwickelt aufs Lastenheft: Magazintest Note 1. "Problem: Du verhinderst Innovation. Testbrief gleich geblieben, wir stecken Millionen in Entwicklung."
Anatol startet Head of Marketing. Drei Jahre: Logo gestreamlined, Color und Graphics verändert, minimalistische Linie. Seit acht Jahren Design Gen München. Sieben Jahre her Director Product & Brand, gesamter Wandel: patriarchisch zu Management geführt, klassisch zu Experience-Based Design.
Teams jetzt in Erlebnissen organisiert. Tribes: Brand Manager, Produkt Manager, Marketing Manager, Content Manager, Communications Manager, Grafik Designer in einem Team. Radsport-Experiences: Race (Wettkämpfer), Adventure (Abenteurer), Adrenalin (Wagemutige). Urban: Comfort, Utility, Statement. Experience Codes: Bedürfnisstrukturen emotional wecken ohne Worte. Nur übers Produkt, Bild, Bewegtbild.
2014, 107 Jahre nach Gründung, erster Store München. Acht Jahre Pause, dann Köln, Berlin, Hamburg. Jede Millionenstadt erschlossen. Bis 2019 Custom-Made Einzelradmontage, gedeckelt 20.000 Fahrräder. Heute viermal so viele, drei Viertel Umsatz daraus. Einzelradmontage verlassen, Marke skalieren.
Anatols Mantra: "Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe funktionieren. Anspannung und Entspannung leben. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht."
Key Learnings:
• 119 Jahre: Von Kachelöfen zu Carbon • Experience-Based Design: Teams in Erlebnissen statt Kategorien • Tribes statt Hierarchie: Interdisziplinär Race/Adventure/Adrenalin • Testbrief verhindert Innovation • D2C-Geschäftsmodell: Marke direkt an Kunden • Design IST Gleichgewicht • Angestaubt zu Love Brand in 10 Jahren
Perfekt für: Designer, Produktmanager, Marketer, Radsportler, Transformations-Interessierte.
Zitat:
"Mir ist Gleichgewicht sehr wichtig. Zero esoterisch, eher kybernetisch. Kreisläufe müssen funktionieren. Gutes Design ist nicht im Gleichgewicht – es IST Gleichgewicht." – Anatol Soestmann
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90. Behind Doctolib mit Deutschland CEO Nikolay Kolev: 3000 Mitarbeiter, 30 Millionen Nutzer
01:13:16||Season 2, Ep. 90Max trifft Nikolay Kolev, CEO von Doctolib Deutschland. Doctolib ist der Gesundheitsbegleiter für Menschen und das Schweizer Messer für Ärzte. Sie helfen bei Akutterminen, Gesundheitsdaten, Blutbildern, Rezepten. Für Ärzte die gesamte Versorgung von Patientenaufnahme bis ins Behandlungszimmer. Knapp 3000 Mitarbeiter, 1000 in Deutschland. Vor 12 Jahren gestartet, in Deutschland Zehnjähriges im Spätherbst.Heute kommen 75% der Menschen gar nicht zum Arzt durch. Der Zugang zum System ist versperrt. Gleichzeitig leben wir im zweitteuersten Gesundheitssystem der Welt. Knapp 30 Millionen Menschen nutzen den Service.Drei große Themenkomplexe: Erstens, gnadenlose Entbürokratisierung. Für jedes neue Gesetz musst du zehn wegfallen lassen. Zweitens, Digitalisierung durch KI. Ein KI-Agent hilft Ärzten während der Behandlung zu transkribieren. Du bist Arzt, ich bin Patient, du hast einen Fragenkatalog, ich antworte, du musst gleichzeitig dokumentieren, mir zuhören, an die nächste Frage denken. Multitasking hoch 10. Diesen Vorgang nehmen sie komplett ab, 75% Zeitersparnis. Das bringt Menschlichkeit zurück. Wenn du bei einem Arzt sitzt, wo es um einen wichtigen Befund geht, willst du Fokus, Augenkontakt, Zeit, Empathie. Dritter Block: Das System ist auf Kuratives fokussiert. Wir behandeln Krankheit. Wir sind nicht darauf fokussiert, länger gesund zu sein. Prävention ist unfassbar wichtig.Longevity fängt damit an, dass die letzten 20 Jahre annähernd so sein können wie die ersten 60. Es gibt klare Richtlinien. Wenn du diese Richtlinien an den Mann, an die Frau bringst, sodass Vorsorge stattfindet, ist schon mal so viel Land gewonnen. Wir haben jedes Jahr über eine halbe Million neue Krebskranke. Tendenz jünger werdend. Sie haben letzten Sommer individualisierte Gesundheitsversorgung gemacht: Für dich steht jetzt diese Untersuchung an. Du kannst direkt den Termin buchen.Niki studierte International Business Administration in Ingolstadt und Salamanca. Bei McKinsey angefangen als Unternehmensberater. Sofia geboren, mit neun nach Erlangen gekommen. Erstes Projekt: Zack, Flugticket nach Sofia, Privatisierung von Baufirmen. Im Hilton Hotel, Zimmer neben Jean-Claude Van Damme. Dann nach London, Payments Company übernommen, die zum Gegenentwurf von PayPal wurde. Moneybookers, später Skrill. 2008, er war 27. Kam das iPhone raus. Dann Financial Crisis. 2009 bei Alibaba, Vertrag mit Alipay. Dann kam Fukushima. Stunden vor IPO den IPO nicht gemacht. Dann die Firma verkauft für über eine Milliarde an CVC. Dann zur Unternehmensberatung Kearney Digital-Business aufbauen. Sechs Jahre Partner bei Deloitte, Venture-Geschäft aufgebaut. Dann kam Anruf für WeWork. Adam brauchte jemanden für Europa-Geschäft. Ostern 2019. 47 Milliarden groß. Turnaround und IPO gemacht, dann raus, weil Stan, Gründer von Doctolib, ihn angesprochen hat. Vor vier Jahren CEO fürs Business in Deutschland.Zwei Kinder, Sohn fast 14, Tochter fast 11. Prägendste Erfahrung. Frau Anwältin, Finnin. Er hat 10x mehr gemacht mit seinen Kindern als seine Peers. Würde seinem jüngeren Ich sagen, mach noch mehr davon. Noch radikaler, noch mehr Zeit. Die Intensität der Bindung kommt nicht von One-Offs. Warst du in für dich vermeintlich irrelevanten Augenblicken da. Er hat sich angewöhnt, ganz bewusst durch die Tür reinzukommen. Nicht ich hatte einen schlimmen Tag, sondern hey, wie war dein Tag.Sein Ratschlag: Du musst die schmutzigen Fenster ganz links und rechts suchen, nicht durchs große Fenster gucken. Fast track ist da, wo es hart und schmutzig ist. Das musst du sauber bekommen. Was ihn motiviert: Sich mit Leuten zu umgeben, die ihm Energie geben, wo er das Gefühl hat, da ist noch Luft nach oben. Mit Leuten, die besser sind. Zu sehen, dass Dinge funktionieren und einen Impact haben. Finishline-Mentalität. Nicht über zehn Dinge reden, sondern über zwei und beide über die Ziellinie bringen.
89. BTS Curated mit Sternekoch und Unternehmer Tim Raue
01:04:59||Season 2, Ep. 89Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern als Wegweiser.Die drei Key Learnings aus dem Gespräch:Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch privat.Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten.Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er, Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu stellen.Tim Raues LebenTim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ. Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern und wurde „Koch des Jahres“.Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und „Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt.Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset, Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“.
88. Behind 3Bears mit Founderin Caroline Nichols: 10 Jahre 3Bears
01:18:15||Season 2, Ep. 88Max trifft Caro von 3Bears, die bessere Oat Brand in jedem Haushalt sein will. Vor zehn Jahren sind sie mit Porridge gestartet und werden im Mai zehn Jahre alt. Damals waren sie schockiert, wie viel versteckter Zucker in den Supermärkten steht. Damit wollen sie aufräumen.Der Name 3Bears basiert auf Goldilocks und den drei Bären. Sie haben wochenlang Namen gebrainstormt. Einen haben sie angemeldet: Mottkorn. Von Haferkorn mal modern. Sie saßen am Viktualienmarkt, dachten, vielleicht funktioniert das besser mit einem Radler. Ihr Mann, I don't know, it sounds harsh. Sie war bei Zöttl und der Produktionsleiter hat gesagt, um Himmels Willen, Mordkommission, Modrig, Lebensmittelmotte. Ihr Mann hatte ihr von diesem Märchen erzählt. Goldilocks and the Three Bears ist in England so bekannt wie Hänsel und Gretel. Sie haben eine Fokusgruppe gemacht und alle fanden es cool. Die Domain war frei.Caro studierte Kulturwirtin in Passau. Ihr haben Sprachen Spaß gemacht und der Studiengang war alles und nichts. VWL, Jura, Philosophie, Geografie. Interdisziplinäres Denken. Im Gründertum hilfreich, weil sie oft alles verstehen muss. Sie hat ihren Mann beim Praktikum bei Siemens in Manchester kennengelernt. Fast 20 Jahre zusammen. Sie war 21 und es war so easy. Sehr unterschiedlich, aber das ergänzt sich. Ihr Opa war Unternehmer im Mineralöl-Bereich. Als sie gesagt hat, sie gründe, hat er gesagt, überlegt dir das gut. Aber das hat sie nicht tangiert. Die Idee war so groß, als sie in England den Porridge-Trend gesehen hat.Sie sind naiv gestartet, hatten keine Ahnung vom Handel. Es ist vielleicht gut, wenn man naiv rangeht. Sie hatte eine Vision, diesen Motor. Leute sagen, wo nimmst du diese Energie her. Aber die stirbt nicht aus, weil sie mehr Potenzial sieht.Sie sind von Porridge zu Overnight Oats geworden. Bircher-Müsli neu gedacht mit geilen Sorten. Macht keiner. Mit Hafermilch haben sie vor sechs Jahren ausprobiert, aber das ist Commodity. Sie haben viele Sachen ausprobiert, aber Breakfast ist ihr Homebase. Die Menschen lieben 3Bears für außergewöhnliche Geschmacksrichtungen, Convenience.Sie sind 35 Leute, gesund gewachsen. Nachhaltiges Wachstum. Sie bauen solide was auf und können sich selbst treu bleiben. Ihr Leben genießen. Sie priorisiert Schlaf. Zwei-, dreimal die Woche joggen, mittlerweile ohne Musik. Thai-Massage sonntags, eine Stunde. Das ist ihr Reset.Zwei Kinder, drei und sechs. Keine Nanny. Normale Office-Zeiten. Mila im Kindergarten bis halb vier, Leon in Mittagsbetreuung bis vier. Manchmal holt sie ihn um drei. Wenn sie zu viel weg ist, sagt Mila, ich habe dich so vermisst.Caros Grundlearning ist immer wieder aufstehen. Sie hat Tränen geweint, gedacht, wird das funktionieren. Du hast immer wieder Challenges. Wie baue ich eine Firma auf, führe ich Menschen, motiviere ich. Da Energie schöpfen und sagen, ich mache das noch. Es gibt Kritik, aber I'm doing this. Wir haben nur dieses eine Leben und dabei Spaß zu haben. Im Coaching kam raus, was ihr wichtig ist, ist Spaß. Viele wollen Fame, Ruhm, Geld. Sie lebt im Moment und will Spaß.Ihre Motivation für 3Bears ist, warum machen uns so viele Lebensmittel eher krank. Das kann nicht sein. Sie will bessere Lebensmittel rund um die Haferflocke, weil sie an diese Superpower glaubt, in lecker, easy, um Menschen das Leben besser zu machen.Key Learnings:3Bears wird dieses Jahr 10 Jahre alt (Mai)Name basiert auf Goldilocks and the Three Bears MärchenName hätte fast Mottkorn geheißen (Haferkorn mal modern)Caro studierte Kulturwirtin (Diplom), interdisziplinärMann kennengelernt bei Siemens-Praktikum in ManchesterFast 20 Jahre zusammen (21. März Jahrestag)Porridge-Trend in England gesehen, in Deutschland nicht gefundenNaiv gestartet ohne HandelskenntnisseVon Porridge zu Overnight Oats als FokusHafermilch ausprobiert vor 6 Jahren, aber Commodity-Produkt35 Mitarbeiter, gesund gewachsenNachhaltiges Wachstum statt 100% jedes Jahr
87. Behind VAST mit CCO Kris Young und Lead Astronaut Andrew Feustel: Von der ISS zur ersten kommerziellen Raumstation
25:09||Season 2, Ep. 87Max trifft Andrew Feustel, Lead Astronaut bei VAST, und Chris Young, Chief Operating Officer, in Long Beach, California. VAST baut die erste kommerzielle Raumstation der Welt. Andrew war 23 Jahre NASA-Astronaut und ist jetzt bei VAST, weil er erkannte, dass der Plan sehr gut übereinstimmt mit dem, was er für erfolgreich hält. Kommerziell bedeutet, eine Low Earth Orbit Plattform für Astronauten, private Personen, Organisationen und souveräne Nationen bereitzustellen.Andrew glaubte nicht, dass er sich entschieden hat, Astronaut zu werden, sondern dass er eines Tages im Human Spaceflight Program arbeiten würde. Er kann die Puzzleteile alle jetzt sehen, wenn er zurückschaut. Nach 23 Jahren als NASA-Astronaut hatte er das Glück, VAST vorgestellt zu werden.Chris kam nach Andrew. Die Firma hat erst 2021 begonnen und ist sehr schnell gewachsen. Vor zwei Jahren 200 Mitarbeiter, jetzt über 1.000. Vier Gebäude in Long Beach. Sie denken nicht an Ersatz der ISS, sondern an Fortsetzung der menschlichen Präsenz im Low Earth Orbit. Die ISS wurde über 11 Jahre zusammengebaut und operiert jetzt seit 25 Jahren mit Menschen an Bord. Aber sie erreichen den Punkt, an dem die ISS nicht mehr die gleichen Sicherheitsmargen haben wird.Ihr Ziel ist, Menschlichkeit zu ermöglichen, im Weltraum zu leben und zu arbeiten. Breitere Zugänglichkeit ermöglichen. Idealerweise sollten alle Menschen fliegen können. Der menschenzentrierte Designaspekt ist wichtig. Nicht nur Funktion, sondern auch Form. Menschen können effizienter operieren, sich wohler fühlen.Was Max gesehen hat, fühlt sich wie ein Zuhause an. Heute sind die meisten Menschen fähig zu fliegen. Es ist keine Frage der Fähigkeit, sondern ob sie Transport und Destinationen haben. Sie haben Transport, jetzt brauchen sie Orte, wo man hingehen kann.Chris war schon immer motiviert von Weltraum. Seine Eltern schickten ihm ein Diagramm über das Sonnensystem, das er als Fünfjähriger gemacht hatte. Er verbrachte viele Jahre bei anderen Firmen mit dem Ziel, Menschen in den Weltraum zu bringen. Als sie erfolgreich fliegen konnten, erkannte er, dass der limitierende Faktor ist, keinen Ort zu haben. Er ist fokussiert darauf, die nächste Destination bereitzustellen.Haven 1 ist ein Puzzleteil. Haven 2 sind vier Teile. Der North Star ist, Milliarden von Menschen zu ermöglichen, im Weltraum zu leben. Im Weltraum zu leben ist nicht einfach. Dein Körper verändert sich. Ein Weg ist künstliche Gravitation. Wenn man etwas dreht, kann man via Zentrifugation eine Kraft erzeugen, die sehr ähnlich zu Gravitation ist.Das Kino-Universum macht es leicht zu glauben. Aber jetzt in Long Beach glaubt Max wirklich daran. Das stärkste ist der Glaube, dass wir eine Zukunft haben. VAST hat die Macht zu sagen: Wir schaffen das. Zusammen. Haven One, die erste kommerzielle Raumstation, fliegt nächstes Jahr.Ohne Gravitation wachsen Kristalle und Moleküle anders. Proteine für Pharmazeutika wachsen viel größer, freier, in drei Dimensionen. Man kann Kristalle machen, die viel reiner und effizienter sind. Manufacturing im Weltraum ist eines ihrer Ziele. Die ISS war 99,99 Prozent Forschung. Jetzt können sie die Haven-Plattformen nutzen, um Manufacturing-Umgebungen zu kreieren. Dinge außerhalb der Erde machen, die der Erde nutzen.Warum mit IWC zusammenarbeiten? Sie sind eine kommerzielle Organisation. Ihre Firma stimmt sehr gut mit IWC auf der Engineering-Front überein. Die Präzision und Schönheit. Eine großartige Verbindung zwischen Engineering-Exzellenz und Verfeinerung.Warum haben sie die Tore geöffnet? Ein Schlüsselprinzip im Human Spaceflight ist Transparenz. Was sie tun, ist unglaublich schwierig und gefährlich. Wenn man durch das Hauptquartier geht, sieht man nicht viele Wände. Alle Manufacturing-Einrichtungen sind in Glas. Die Öffentlichkeit reinzulassen ist sehr wichtig. Transparenz und Ehrlichkeit entscheiden manchmal, ob man lebt oder stirbt.
86. Behind IWC Schaffhausen mit CMO Franzsika Gsell: Engineering Dreams für die Ewigkeit
01:13:30||Season 2, Ep. 86Max trifft Franziska Gsell, Chief Marketing Officer bei IWC Schaffhausen seit elf Jahren, in ihrer Heimat. Franziska ist in Schaffhausen geboren und mit der Muttermilch hatte sie schon IWC-Berührung, denn ihr Vater ist Ingenieur und bekam von ihrer Mutter zum Studiumabschluss eine IWC geschenkt. Als Kind träumte sie davon, Ballerina zu werden, aber heute ist sie im Marketing.Sie studierte BWL und war zuerst in der Fashion tätig, dann im Verkauf, weil sie wusste, dass es Marketing sein müsste, aber sie konnte kein guter Marketeer sein ohne zu wissen, wie man verkauft. Von der Fashion ging sie in die Bierindustrie und die hatten Wetten abgeschlossen, wie lange sie bleiben würde, aber es waren acht Jahre bei Felsschlöschen Karlsberg. Dann war sie bei Lindt Marketingchefin, danach CEO von Fogal, und von dort ging es zu IWC. Als sie mit 19 ging, sagte sie, sie komme nie zurück, aber jetzt ist sie zurück.Sie hatte schon immer große Träume und glaubt, dass wenn du dir vorstellen kannst, was du willst, sich das manifestieren wird. Bei IWC kann die Kaufreise zwei Jahre dauern, und die Challenge ist, mit der richtigen Antwort aufzutreten. Sie ist heute noch so, dass sie sich jedes Produkt anschaut, das sie je betreut hat, und sie hat Jahre gekämpft, ein Bier von Frauen für Frauen zu machen, und es gibt es noch.Bei IWC geht es um ein Produkt, das auf deiner Haut sitzt und mit dir durchs Leben geht wie ein Freund. Jede mechanische Uhr hat ein mechanisches Herz, das weit länger tickt als unser menschliches Herz, und IWC stellt sicher, dass jede Uhr, die jemals gebaut wurde, auch restauriert werden kann.Als Smartwatches rauskamen, hatte sie eine Wette mit dem Chief Digital Officer, der sagte, das ist Disruption, aber sie sagte nein, denn das eine ist ein schönes Produkt mit dauerhaftem Wert versus eine Device.IWC positioniert sich als Engineers of Watchmaking und besetzt das seit fast drei Dekaden. Sie haben ihr Spielfeld definiert: Die Ingenieure mit Mindset und Neugier, die Instrumentenuhren mit 90 Jahren Pilotengeschichte, das Design mit Less but better, und die Menschen mit ihren Träumen. Engineering Dreams bedeutet, Träume einfangen und aufs Handgelenk zaubern.Sie begründen die Engineer Society, weil der Ingenieur nerdy ist, aber auch sexy. Wenn sie eine Person als Talent wählen, ist das immer jemand, der mit IWC schon zu tun hatte. Ed Sheeran ist ideal, weil er IWC wirklich mag und ein echter Uhren-Nerd ist. Sie haben immer ein Augenzwinkern. Smartwatch and a half fand Max unfassbar gut gemacht, und mit Kurt Klaus, als Louis mit Cape kam, zeigten sie Kurt auch mit Cape. Kurt Klaus ist 91 und hat vor über 40 Jahren den ewigen Kalender entwickelt.Die Formel 1 ist ganz wichtig, aber es hat zehn Jahre gedauert, bis das breite Publikum sah, dass sie dort sind. Der Formel-1-Film war etwas vom Größten, über vier Jahre Arbeit mit 120 Uhren am Set. Top Gun hatten sie vorher schon. Die Colors of Top Gun mit Farbkeramik war mutig. Der Portugieser Chronograph in Ceratatanium ist Materialwissenschaft at its best.Die Zusammenarbeit mit Vast ist spannend, denn Vast ist fünfjährig, IWC fast 160-jährig. Sie hatten schon neun Uhren im Space. Der Venture ist ein Vertical Drive, bei dem ein Astronaut die Uhr mit Handschuh bedienen kann. Haven One startet im März 2027, und sie haben den Pitch gewonnen, die ISS 2030 abzulösen.Franziskas Ratschlag ist, nie die Träume aufzugeben, groß zu träumen und nie zurückzuschauen, denn du lebst nur jetzt. Being a part of engineering eternity.
85. BTS Curated Bentley mit Chairman and Ceo Dr. Frank-Steffen Walliser
01:10:56||Season 2, Ep. 85Wie führt man einen Mythos in die Zukunft? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Frank-Steffen Walliser, CEO von Bentley Motors. Walliser erzählt, warum der Sprung nach 29 Jahren Porsche zu Bentley für ihn mehr Unternehmertum als Karrierewechsel war – und wie sich das Steuer bei einer globalen Luxusmarke anfühlt.Gemeinsam geht es durch sein Lebenswerk:Vom Kindheitstraum Auto, über Meilensteine als Gesamtprojektleiter (918 Spyder), Motorsport- und Serienentwicklung, bis in die britische „Dream Factory“. Ehrlich und detailverliebt gibt Walliser Einblicke in die Herausforderungen der Elektromobilität, Innovationskultur und erklärt, warum Teamspirit, Risikobereitschaft und Vertrauen ins eigene Netzwerk alles sind – und mit welchem Führungsstil Bentley seine Transformation meistert.Highlights:Heritage mit Zukunft: Wie Bentley Tradition respektiert, aber mutige Schritte in neue Terrains – von Design bis E-Mobilität – wagt.Leadership & Culture: Zwischen Nahbarkeit, Bodenständigkeit und Klarheit – was einen CEO in bewegten Zeiten wirklich auszeichnet.Team & Transformation: Wie man Teams motiviert, Change-Prozesse startet und Ziele klug entscheidetBritisches Mindset trifft deutsche Präzision: Kulturelle Unterschiede, neue Wege im Teamplay und was Bentley von Porsche und dem Motorsport lernt.Persönliche Insights: Was Walliser antreibt, was echte Learnings aus 30 Jahren Automobilindustrie sind – und warum manchmal Mut zur Entscheidung der wichtigste Schritt ist.Informationen zu Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyFrank-Steffen Walliser ist seit rund 14 Monaten CEO und Chairman von Bentley Motors Limited, einer der traditionsreichsten Luxusautomarken der Welt. Nach 29 Jahren in leitenden Positionen bei Porsche, wo er unter anderem als Gesamtprojektleiter den legendären 918 Spyder verantwortete und im Motorsport sowie der Serienentwicklung breite Expertise sammelte, wechselte er zu Bentley. Walliser ist Maschinenbauingenieur, Unternehmer durch und durch, leidenschaftlicher Netzwerker und bekannt für seinen direkten, bodenständigen Führungsstil. Er setzt bei Bentley auf eine kluge Balance zwischen Tradition, konsequenter Transformation (insbesondere im Bereich E-Mobilität) und Teamspirit. Persönlich bezeichnet er sich als jemanden, der nie einen klassischen Karriereplan hatte, sondern jede Aufgabe mit vollem Engagement, Klarheit und Neugierde für Menschen, Technik und Business anging. Seine Motivation zieht er aus Verantwortung für die 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aus dem Antrieb, Produkte und die Marke nachhaltig weiterzuentwickeln und zu positionieren.Ein Podcast für Auto-Fans, Markenliebhaber, Führungskräfte und alle, die wissen wollen, wie sich Leidenschaft und Luxus neu denken lassen.Host: Max OstermeierGast: Frank-Steffen Walliser, CEO BentleyThemen: Leadership, Heritage & die Kunst der Transformation
Behind Wonderbears mit Founderinnen Anke & Sophia Schneiderhan: Made in Germany statt China
01:13:10|Max trifft zum ersten Mal ein Mutter-Tochter-Gründer-Duo. Sophia und Anke Schneiderhan aus München haben Wonder Bears gegründet, Supplements in Gummibärchenform. Anke war 25 Jahre Physiotherapeutin mit zwei Praxen in München und wollte etwas anderes machen, als Sophia ihr Studium beendet hatte. Die beiden fahren regelmäßig nach New York und suchen nach Trends.Sophia hat BWL in London studiert, gemodelt, war in Mailand und lebte eineinhalb Jahre in New York. Dort hat sie den Start-up-Spirit eingeatmet, Freundeskreis im Tech- und FinTech-Bereich, Blockchain-Praktika bei einem Venture Capital Fonds. Nach Berlin und London-Abschluss stand sie vor der Frage: Wohin mit mir? Mama hatte ein Unternehmen gegründet und sie beschlossen, das zusammen zu machen.Anke hatte schon immer eine Leidenschaft für Supplements und hat mit Patienten oft über lästiges Tabletten schlucken gesprochen. Ihre Idee: Supplements bequem anbieten, süße Bärchen mit fünf Kalorien, Stevia gesüßt. Der medizinische Hintergrund zieht sich durch – beide Eltern aus der Medizin, immer auf Bio und beste Qualität geachtet. Sophia findet es richtig, kein klassisches medizinisches Produkt wie Kapseln zu machen, sondern das moderne amerikanische Denken aufzubrechen und etwas zu machen, was Spaß macht und trotzdem qualitativ höchstes Niveau ist.Das Konzept ist, das Gehirn auszutricksen. Tabletten sind medizintechnisch und nicht attraktiv, Gummibärchen sind ein Fun-Produkt mit Belohnungscharakter. Max findet das den richtigen Weg: Das Leben lebenswert machen, dem Körper etwas Gutes tun und sich dabei belohnen. Sophia ist mit Reismilch und Mandelmilch aufgewachsen. Anke war nie die öko-angehauchte Mutter, sondern realistisch vorwärts schauend mit dem Wissen, was Böden heute noch können. Diese Awareness hat sie seit 25 Jahren.Der Weg war judgey und kontrovers, vor allem früher bei wenig Forschung zu alternativen Milchsorten. Sie unterstützen mit Ocean Lover die Kinderhilfsorganisation von Jork Horvist am Starnberger See und achten auf grüne Verpackungen. Sie wollten von Anfang an viel zurückgeben.Sie sind den schwierigsten Weg gegangen, kostenintensiv und painful für ein Startup. Komplett bootstrapped. Die erste Marketingagentur riet: In China produzieren. Anke ist rausgegangen und hat den Kopf geschüttelt. Sie haben erst überlegt, vielleicht doch Kapseln, weil sie viel Schrott probiert haben. Aber sie blieben bei der Vision: Made in Germany durch und durch.Gestartet mit drei Produkten: Biotin H, Hyaluron Skin, Ashwagandha Chill. Vor zwei Wochen vier weitere: Burn mit Apple Cider Vinegar, Matcha, Immune für Erwachsene und Kids. Sieben Produkte, Pouches kommen noch. Wichtiges Learning beim Packaging: Am Anfang zu weiblich. Mit neuem Label jetzt Unisex, denn was eine Frau braucht, braucht auch ein Mann.Einen Produzenten finden war extrem schwierig. Vier Monate Rappel. Auf Messen gesucht, schließlich einen Generationsbetrieb in Schwaben gefunden: Ich habe Lust auf euch und will euch fördern. Vegan war höchstes Gut, Pektin statt Gelatine, meistens zuckerfrei, keine Farbstoffe, keine Chemie.Erst Notartermin, dann Forschung. Gerade Launch 2.0 mit Redesign. Man wächst mit Marke und Idee. Ziel ist Niche Beauty bei Douglas und Biomärkte. Die Zusammenarbeit zwischen Mutter und Tochter ist außerordentlich schön. Anke hat Sophia auf jedem Weg begleitet.Ankes Mantra: Jeden Tag selbst in der Hand. Morgens den Tag neu betrachten, Ballast abschmeißen oder sich reinsteigern. Sophias Devise: Es kommt, wie es kommen soll. In Annahme gehen: Warum findet mich das jetzt? Die Aufgabe annehmen und weitergehen.Key Learnings:• Mutter-Tochter-Duo: Transgenerationales Know-how• Gehirn austricksen: Belohnungscharakter statt Tabletten• Made in Germany: Schwierigster Weg ist richtiger Weg • Bootstrapped statt China: Qualität vor Kostenersparnis • Vegan, zuckerfrei, Stevia: Keine Kompromisse • Pivots normal: Umsetzung anders als Idee • Dream Big: Niche Beauty, Biomärkte, Hotels
83. BTS Curated mit der Band Deine Freunde
01:26:29||Season 2, Ep. 8313 Jahre, 150 Songs, 500 Konzerte – und niemand außerhalb der Family-Bubble kennt sieMax hat zum ersten Mal eine Band im Podcast: Deine Freunde. Lukas, Pauli, Flo – 13 Jahre Musik für Familien. 50/50 Eltern und Kinder. Ausverkaufte Hallen. 10.000 Menschen. Außerhalb der Family-Bubble kennt sie niemand. "Die perfekte Art von Berühmtheit."Die SchnapsideeLukas und Pauli: "Great Paluka" – "erfolglos, aber mit Liebe". Flo bei Echt, Pauli 24 Jahre DJ bei Fettes Brot. Flo arbeitete mit Kindern drei bis zwölf."Paulis Beats – Kinder sind darauf viel mehr angesprungen. Die Musik gab es nicht: die so klingt und Texte hat, die ihre Lebenswirklichkeit abbilden."Erstes Treffen St. Pauli. Direkt "Schokolade" – größter Hit. "Unser Nordby Nature."Erstes Konzert: Hinterhof Hamburg, Palettenbühne, 40-50 Leute. "Eltern hatten voll Bock."Die harten JahreStadtfeste: "Leute zum Stehenbleiben bringen." Werbeagentur Berlin: "3.000 Euro, für jeden einen Kaui, erstes Mal. Auf Balkon gespielt, hat keinen interessiert."Österreich: acht Tickets. "Backstage: Machen wir das? Dann komplett Show durchgezogen."Der Awakening: FamilienAlbum zwei: "Eltern nicht hinten an Bar, sondern voll dabei."Elternlieder: "Elternvertreterwahl Kita. Ein, zwei Songs pro Album für Eltern. Kinder singen mit."DMs: "Meine Kinder zu alt, kann ich alleine kommen?" – "Natürlich."Die Parallelwelt"Leute ohne Kinder checken uns nicht. Perfekte Berühmtheit: Familien kennen uns, außerhalb niemand. Unbehelligt durch Alltag."Stefan Raab, Sesamstraße, 1Live Krone, Echo (Jahr der Abschaffung), Lollapalooza, Elbphilharmonie, Tollwood 10.000."Journalist: 'Karriere-Höhepunkt Elbphilharmonie.' Dabei spielen wir dreimal Stadtpark Hamburg – 15.000 Tickets. Pixar-Film ist auch nicht nur Kinderunterhaltung."Kinder wollen tanzenMax: "Kindergärten, Kitas – legen Grundstein. Pädagogische Mitarbeiter nicht honoriert. Schießen uns ins Bein."Flo: "Kinder haben keinen Bock zu sitzen. Lieben tanzen. Warum nehmen wir Bewegung weg?"Lösung: Kinderbereich vor Bühne. "Polizeiabsperrband. 3.000 Kinder. Dahinter Speckgürtel Eltern. Tanzen gelöst – sehen andere Kinder."Schwere ThemenChecker Tobi Tod und Sterben: "Früher: Thema nicht anfassen. Aber Kinder haben Grundinteresse. Brennt in denen."Max' Vater: Schlaganfall, Amnesieanfälle. Ostern: "Mutter: 'Schaff Noah weg.' Ich: 'Müssen ihm erklären.'"Deine Freunde: "Zwischendurch Überforderung vor Kindern zeigen – nicht alles wissen. Pädagogisch wertvoll.""Auf den Dächern": Fußbälle auf Dächer. "Vordergründig Fußbälle. Nicht plakativ. In Zwischentönen."Kreative Freiheit"Kein Radioredakteur. Nicht am Nabel der Zeit. Jetzt Disco, jetzt Country. Basis immer Hip-Hop."Ein Wochenende: Stefanie Hertel Rundfunk. Dann Fusion – "300 Nachtruppen, Pupillen groß." Jetzt Orchester.Das BusinessLukas schneidet Videos. Pauli vertont Hörspiele. Flo inszeniert Theater. "Kommt immer aus uns. Muss sich richtig anfühlen.""Verzichtet auf Sachen, die Großes versprochen hätten. Passt nicht. Wenn was von uns kommt, 100% dahinter."Eigenes Label. "Zwei, drei Jahre rumgedacht. Gut genug vorbereitet. Beste Entscheidung."Meeting – nach 13 Jahren. "Damit nichts überfällt. Zurück zur Kreativität."LearningPauli: "Letztes Jahr sehr krank. Erste Mal in 13 Jahren zwei Konzerte absagen. Totales Kopf-Chaos.""Welle der Liebe. 'Gute Besserung.' Es gibt Lösung mit offener Kommunikation."Flo: "Genug Zeit für Familie. Nicht Leben lang Erfolg hinterherlaufen und feststellen: Fuck, zu viel hinten übergefallen."Lukas: "Wenn was Neues. Sehr schnell raus, wenn sich wiederholt. Hörspiel, Orchester, Gesangsunterricht – immer neue Herausforderungen."Die Zukunft150 Lieder, acht Alben, drei Hörspiele, Buch, Podcast, Tony-Figuren, Orchester."Nicht nur Musik. Breit gefächert. Deine-Freunde-Franchise."Rolf Zuckowski: "Ersten Plattenvertrag. Fand krass, dass es nicht nach ihm klang. Spielen ihm jedes neue Album vor – Exklusiv."