Aufsteiger*innen - Der Podcast über den Mut, Erste*r zu sein

Share

Natalya Nepomnyashcha - Als Kind war sie bettelarm. Heute kämpft sie für den sozialen Aufstieg.

Natalya Nepomnyashcha ist eine der, wenn nicht die Vorkämpferin für den sozialen Aufstieg und Chancengleichheit in Deutschland. Nicht nur aufgrund ihrer eigenen Biografie wurde sie zu einem Vorbild. Mit ihrem Engagement veränderte sie zudem das Leben vieler Menschen. Darüber hinaus trug sie maßgeblich dazu bei, dass die soziale Herkunft überhaupt zu einem Teil der Diskussion rund um Diversity, Vielfalt und Inclusion wurde. In der neuen Folge des Aufsteiger*innen-Podcasts erzählt sie von ihrem Weg und den vielen Kämpfen und Widerständen, welche Themen sie heute bewegen und wie sie mit ihrem eigenen Erfolg umgeht. 


Natalyas Eltern wanderten in den 1990er Jahren aus der Ukraine aus, weil sie in Armut lebten und keine Chance auf Verbesserung sahen. Sie wollten nur, dass es ihrem Kind einmal besser gehen sollte. Natalya hat sich nicht nur aus der Armut herausgekämpft, sondern trotz des Gegenwinds und der vielen Neins, die sie immer wieder gehört hat, geschafft zu studieren und Karriere zu machen.  


Mehr noch: Natalya leitet nebenberuflich das gemeinnützige Unternehmen „Netzwerk Chancen“, mit dem sie anderen hilft und das Thema Chancengleichheit und soziale Herkunft auf die politische Agenda brachte. Sie spricht für Millionen von Menschen, die am Existenzminimum leben und setzt sich mit „Netzwerk Chancen“ für sie ein. Wir sprechen aber auch darüber, warum es trotz der Verbesserungen in den vergangenen Jahren immer noch schwierig ist, das Thema in Unternehmen zu tragen.  


Ihr Lebensweg ist der Beweis dafür, dass man es trotz aller Widerstände schaffen kann. Was hilft, wenn man immer wieder „Nein“ hört, wie sie ganz persönlich ihre Tiefs durchlebt hat und was ihr Trost und Mut gespendet hat, das erzählt sie in der Podcast-Folge. Darüber hinaus spricht sie darüber, wie heute ihr Verhältnis zu Geld und was das Tollste ist, was sie sich von ihrem Geld gekauft hat. 

 

Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da! 

 

***** 

 

Mehr über mich erfahren: 

Website: www.tijen-onaran.de 

Instagram: www.instagram.com/tijen.onaran 

LinkedIn: www.linkedin.com/in/tijen 

 

Mehr über Natalya erfahren: 

Instagram: www.instagram.com/natalya.nepomnyashcha  

LinkedIn: www.linkedin.com/in/natalya-nepomnyashcha  

Twitter: www.twitter.com/nepomnyashcha 

Webseite: www.netzwerk-chancen.de 

More Episodes

12/29/2022

Anna Alissa Hitzemann - Gründerin, Mutter und bereit für mehr Diversität in deutschen Kinderzimmern zu sorgen

Anna Alissa Hitzemann ist Gründerin von B wie Berlin. Das Unternehmen verkauft u.a. Lernkarten, Postkarten und Poster – nicht nur online, sondern auch offline in vielen deutschen Geschäften. Die Idee zu B wie Berlin kam Alissa 2020 im Lockdown. Während die ältere Tochter ihre Homeschooling-Aufgaben machte, wollte auch die kleinere Tochter etwas lernen. So entstand das erste Produkt, die B wie Berlin-Lernkarten. Denn die klassischen Alphabet-Tiere, wie Yok und Zebra, kennen viele Kinder höchstens aus dem Zoo. Der Anspruch ist es, mit den Lernkarten das zu ändern: das Alphabet und die eigene Stadt (Berlin) besser kennenlernen.Wichtige Ansprechpartnerinnen zu Beginn der Gründung waren ihre Schwestern. Sie waren Sparringspartnerinnen und forderten Alissa auch immer wieder heraus, sich weiterzuentwickeln. 2.000€ ihrer privaten Ersparnisse investierte sie für die Gründung und wuchs danach organisch. Ein wichtiger Kanal für Alissa und B wie Berlin: Instagram. Hier teilt sie die guten, aber auch die schlechten Tage im Alltag einer Gründerin. Der Kanal ist deshalb auch so wichtig, da ein Großteil der Kund*innen sie und ihre Produkte darüber finden.Langfristig will Alissa mit ihren Produkten viele Kinder empowern und Diversität und Inklusion aktiv auch schon in ihren Alltag einbringen. Daher sprechen wir in der neuen Folge Aufsteiger*innen auch viel über Vertrauen – in sich selbst. Eine wichtige Eigenschaft, die Alissa von Haus aus mitbekommen hat und jetzt auch ihren und anderen Kindern mitgeben möchte.Da es B wie Berlin erst seit 2 Jahren gibt, spreche ich mit Alissa auch über die Anfänge - über Mut, Motivation und welche persönlichen Learnings sie aus zwei Jahren Gründung ziehen konnte. Im Podcast verrät sie auch, was sie sich für B wie Berlin in der Zukunft wünscht, welchen Berufswunsch sie als Kind hatte und was Tijen und Alissa neben dieser Podcastaufnahme noch verbindet.Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da!*****Mehr über mich erfahren:Website: www.tijen-onaran.deInstagram: www.instagram.com/tijen.onaranLinkedIn: www.linkedin.com/in/tijenMehr über Anna Alissa Hitzemann und B wie Berlin erfahren:Instagram: www.instagram.com/b.wie.berlinWebsite: www.bwieberlin.com
12/22/2022

Madeleine Heuts - Ihre Vision als Legal Tech-Revolutionärin und Teilzeit-Comedienne

Madeleine Heuts ist CEO & Founder von Raketenstart, aber auch Vorsitzende des Startup-Verbands NRWalley. Mit Tijen teilt sie nicht nur die Liebe zu viel Farbe in Outfits, sondern auch den Alien-Effekt – oft die Erste und/oder Einzige zu sein und sich ohne doppelten Boden und Tennisplatznetzwerk einen Platz in der Startup-Welt zu erarbeiten. Gegründet hat Madeleine bereits im Jura-Studium. Die Idee für Raketenstart kam durch einen Freund, der vor einem markenrechtlichen Problem stand und Madeleine um ihre Einschätzung bat. Sie stellt fest, dass vor allem der rechtliche Aspekt für viele Gründer*innen ein großes Fragezeichen darstellt und hat dann schließlich mit Raketenstart den Gegenentwurf dazu gestellt. Denn Raketenstart ist eine Plattform, die Gründer*innen hilft, ihre Rechtsfragen „easy & digital“ zu bearbeiten. Eine tolle Idee? Das findet nicht jede*r, denn ihre Idee revolutioniert auch die klassische Rechtsbranche und trifft somit nicht immer auf Wohlwollen.In der neuen Folge Aufsteiger*innen geht es aber auch um ihren Gründerinnenalltag. Sie spricht über den Punkt, an dem sie gemerkt hat, dass Raketenstart so richtig ankommt, über Existenzängste, Motivation und Finanzierung im eigenen Unternehmen.„Und gefühlt als Gründerin ist es ja so: Sobald du das eine Ziel erreicht hast, hast du ja das nächste schon geplant - du rennst so Marathon-mäßig weiter“ und umso wichtiger ist es auch Erfolge zu feiern. Wie Madeleine das macht, verrät sie im Podcast.Neben Raketenstart geht es auch um ihren Vorsitz bei NRWalley und ihren Einsatz, die Startup-Welt diverser zu machen - „Weil ich einfach weiß, wie sich das anfühlt, wenn man die Person ist, die irgendwie im Raum steht und nicht dazugehört.“Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da!*****Mehr über mich erfahren:Website: www.tijen-onaran.deInstagram: www.instagram.com/tijen.onaranLinkedIn: www.linkedin.com/in/tijenMehr über Madeleine & Raketenstart erfahren:LinkedIn: www.linkedin.com/in/madeleineheutsWebsite: www.madeleineheuts.comLinkedIn Raketenstart: www.linkedin.com/company/raketenstart/Website Raketenstart: www.raketenstart.de
12/15/2022

Colette Rückert-Hennen - „Ich habe ganz aktiv an meiner Karriere gearbeitet“ und das hat sich gelohnt!

Colette Rückert-Hennen ist nicht nur Vorständin für Vertrieb, Personal, Recht, Corporate Real Estate Management und Arbeitsdirektorin bei EnBW, sondern eine echte Inspiration für uns alle. Dabei stand „Vorständin sein“ zuerst gar nicht auf der Agenda – Musicalstar wollte Colette als Kind werden. In ihrer Rolle als Vorständin hat sie mit diversen Themen zu tun, auch mit Diversität selbst. Vor allem Frauen stehen aktuell im Fokus bei der EnBW, dennoch werden auch alle weiteren Dimensionen verfolgt, erzählt Colette. Im Personalbereich gibt es viele spannende Themen und Möglichkeiten. „Ganz wichtig ist, dass wir Human Resources, also den Menschen an sich sehen“, betont Colette.Aber wie sieht eigentlich der Alltag einer Vorständin aus, das habe ich Colette im Podcast auch gefragt. Ganz unterschiedlich, denn von Gremiensitzung über Coachings und Workshops bis hin zu Gesprächen mit Kolleg*innen innerhalb der EnBW ist alles dabei. Sie verrät übrigens auch, dass sie aus genau diesen Gesprächen viel Inspiration ziehen kann. Was sich in diesem Zusammenhang vielleicht einfach anhört, ist trotzdem essentiell und wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit: „Ich höre den Menschen zu.“Vorständin wird man nicht von heute auf morgen. „Ich habe ganz aktiv an meiner Karriere gearbeitet“, berichtet sie. Sobald sie erkannt hat, dass sie bereit für den nächsten Schritt ist, hat sie sich aktiv ins Spiel gebracht. Retrospektiv würde sie sich selbst sagen: „Setz dich durch, gib nicht auf, sei du selbst, auch wenn es schwierig ist!“Wir sprechen in der aktuellen Folge auch über Erfolg, wichtige Werte, Diversity und den Umgang mit Misserfolgen. Colette teilt aber nicht nur wertvolle Tipps mit uns, sondern auch, was sie in ihrem Werdegang heute anders machen würde – ein echtes Role Model, wie ich finde.Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da!*****Mehr über mich erfahren:Website: www.tijen-onaran.deInstagram: www.instagram.com/tijen.onaranLinkedIn: www.linkedin.com/in/tijenMehr über Colette erfahren:LinkedIn: www.linkedin.com/in/colette-r%C3%BCckert-hennen