{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/69e0e66323929c3a2ac1795b/6a38f4a46f90df4cb7034e01?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Geile und günstige KI für alle: Wie Gilles Backhus die Grundlage für Europas KI-Transformation schafft","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/69e0e66323929c3a2ac1795b/1782127330167-b6745e24-3ec9-46d4-ba44-5d5a6f339265.jpeg?height=200","description":"<p>Vom High-Tech-Mekka im Silicon Valley direkt in die europäische Realität der Energiekrise: Gilles Backhus baut mit Tensordyne den wohl heißesten Nvidia-Herausforderer. Während die Politik Milliarden in gigantische, stromhungrige Rechenzentren pumpen will, setzt das mit über 200 Millionen Euro finanzierte Startup auf radikale Effizienz. In dieser Folge von <em>How to Change</em> spricht er mit Nils Wigger darüber, warum wir aktuell ein US-Wirtschaftsmodell importieren, das bei europäischen Strompreisen zum Scheitern verurteilt ist.</p><p><br></p><p>Gilles räumt auf mit dem blinden Fleck der deutschen KI-Debatte: der Token-Ökonomie (Tokenomics). Er erklärt, warum digitale Souveränität nicht durch die Größe eines Rechenzentrums entschieden wird, sondern durch die knallharte Metrik „Tokens pro Watt“. Ein Gespräch über den Irrsinn von 25-Cent-Strompreisen, logarithmische Mathematik und die Mission, gute KI für den europäischen Mittelstand bezahlbar zu machen.</p><p><br></p><h3>Wir reden über:</h3><ul><li><strong>Das Basketballfeld-Szenario:</strong> Wie man den Energiehunger von 18 klassischen Nvidia-Rechenzentren (100 MW) auf gerade mal 3 hocheffiziente Felder (12 MW) zusammenschrumpft.</li><li><strong>3 Cent vs. 25 Cent:</strong> Warum die US-Infrastruktur blind für Betriebskosten ist und Europa bei den aktuellen Energiepreisen einen wirtschaftlichen Drahtseilakt hinlegt.</li><li><strong>Die neue Token-Ökonomie:</strong> Warum der Preis pro Token die wichtigste Währung der Zukunft ist und warum KI-Produkte in Europa ohne neue Hardware-Ansätze schlicht zu teuer werden.</li><li><strong>Das 200-Millionen-Euro-Phantom:</strong> Wie das Team – aufgeteilt in Silicon-Valley-Hardware-Veteranen und Münchner Software-Gurus – klammheimlich die Industrie-Schwergewichte als Investoren gewonnen hat.</li></ul>","author_name":"Nils Wigger"}