{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/69b23344a9beefe7220af789/69eee99bba14475d4c133f63?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Plötzlich schmerzfrei und trotzdem wütend","description":"<p>Zum heutigen Sponsor, SAILY: <a href=\"https://saily.com/mom15\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://saily.com/mom15</a></p><p>Wenn ihr verreist, und schnell und einfach Internet auf dem Smartphone im Ausland braucht, schaut bei SAILY vorbei! </p><p>CODE \"MOM15\"</p><p><br></p><p>In dieser Folge erzähle ich euch von einer Veränderung, die meine Lebensqualität gerade komplett auf den Kopf gestellt hat: Nach 27 Jahren mit heftigen Clusterkopfschmerzen habe ich hier in den USA endlich eine Behandlung bekommen, die tatsächlich wirkt. Ich spreche darüber, wie frustrierend meine Erfahrungen mit Ärzten in Deutschland waren, wie schnell ich bei Kaiser Permanente Hilfe bekommen habe und warum diese Medikamente für mich gerade alles verändern.</p><p>Außerdem nehme ich euch wieder mit in meinen Alltag als Papa in Los Angeles: zum deutschen Stammtisch in Santa Monica, auf die Autofahrt mit Baby, inklusive eines sehr intensiven Moments, als Berlin im Auto so schlimm geweint hat, dass ich selbst mitweinen musste. Ich spreche darüber, was mich am Elternsein wirklich überrascht hat und warum es ausgerechnet nicht das Baby ist, sondern die Härte und Besserwisserei vieler anderer Eltern im Internet.</p><p>Ein großer Teil dieser Folge dreht sich deshalb um toxische Kommentare, um moralische Überlegenheit in der sogenannten „Mama-Bubble“ und um die Frage, warum sich manche Menschen anmaßen, anderen ihre Elternschaft abzusprechen. Ich ordne eine konkrete Nachricht ein, die an andere schwule Väter geschickt wurde, und spreche darüber, was im Kern dahintersteckt: starre Rollenbilder, Abwertung von Vätern und die Vorstellung, dass gute Eltern sich komplett selbst aufgeben müssten.</p><p>Danach geht es noch um ein Thema, das mich gerade ebenfalls beschäftigt: die deutsche Staatsbürgerschaft für unsere in den USA geborene Tochter. Ich erzähle, warum der deutsche Staat unsere Geburtsurkunde nicht anerkennen will, welche absurden Hürden queere Familien dadurch überwinden müssten und warum sich das Ganze für mich ehrlich gesagt diskriminierend anfühlt.</p><p>Und nebenbei gibt es noch einen kleinen Popkultur-Moment: Madonna war in der Abbey, ich war nicht dort, mein Freund aber schon und natürlich muss ich kurz über <em>Confessions on a Dancefloor</em> sprechen.</p>","author_name":"Candy Crash"}