{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/696dfe154796fcbb57f9a214/6abf6c6d01239e8aeef27f85?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Wien um 1900: Wem gehört die Stadt? mit Veronika Helfert","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/696dfe154796fcbb57f9a214/1790929165632-8ae3d85c-8b9a-40d1-8656-58f46549d67a.jpeg?height=200","description":"<p>Allein durch die Stadt gehen, studieren, arbeiten, abends ausgehen. Das ist für Frauen heute selbstverständlich. Im Wien um 1900 begann diese Freiheit gerade erst, sich ihren Weg zu bahnen. Und manchmal kam sie auf zwei Rädern daher.</p><p>In dieser Folge spricht Judith Innerhofer mit der Historikerin Veronika Helfert darüber, wie Frauen begannen, sich ihren Platz in der Stadt zu nehmen. Die Radrennfahrerin Zenzi Flentrowski wurde als schnellste Frau Wiens gefeiert, während Ärzte und Moralhüter noch darüber stritten, was ein weiblicher Körper überhaupt tun dürfe. Gleichzeitig kämpften Frauen um Zugang zu Universitäten, um faire Bezahlung und politische Mitsprache.</p><p>Doch Helfert zeigt auch: Die eine weibliche Erfahrung gab es nicht. Bewegungsfreiheit sah für eine bürgerliche Radfahrerin anders aus als für ein Dienstmädchen, das nachts durch Wien gehen musste, weil es arbeitete.</p><p>Und warum sind so viele dieser Frauen später wieder aus unserer Erinnerung verschwunden?</p><p>Eine Folge über Sichtbarkeit und darüber, wem eine Stadt eigentlich gehört.</p><p>Wer mehr erfahren möchte, findet Veronika Helferts Beitrag im Band <strong>„<a href=\"https://www.brandstaetterverlag.com/buch/wien-aufbruch-um-1900/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Wien. Aufbruch um 1900</a>“</strong>.</p><p><strong>Bleibt neugierig und brennt für Wissen.</strong></p>","author_name":"Brandstätter Verlag"}