{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68df032359fa988cc4d7da02/6a5105fb8716ffeabec32179?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#310 – Fernweh(en): Bad Boyfriends – Tabus brechen, Aufschrei kassieren, Quote machen","description":"<p>⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es ausführlich um Femizide. Der konkrete Abschnitt, indem ich über den Femizidbegriff spreche, beginnt bei 00:03:36 und behandelt bis ca. 00:07:00. Im Anschluss bis ca. 00:20:00 spreche ich über die Szenen bei Bad Boyfriends und die Konsequenzen daraus.</p><p><br></p><p>Heute gibt es ´keine reguläre Folgenbesprechung: In Bad Boyfriends Folge 4 erwähnt ein Kandidat beiläufig, dass eine Frau von ihrem Ex-Partner getötet wurde – ohne Vorwarnung, ohne Einordnung, ohne Nachbesprechung. Nur zwei Wochen nach dem Prominent-Getrennt-Debakel um die \"Zeit zu zweit\"-Szene zeigt RTL damit erneut, wie es mit sensiblen Themen umgeht.</p><p><br></p><p>In dieser Folge ordne ich ein: was ein Femizid ist, warum diese Platzierung nicht geht, und warum genau diese Empörungsdynamik sich für RTL wirtschaftlich auszahlt – belegt durch RTLs eigene Zahlen zum erfolgreichsten ersten Halbjahr der Sendergeschichte.</p><p><br></p><p>Außerdem spreche ich über meinen eigenen Konflikt als Podcasterin – zwischen dem Anspruch einzuordnen und der Frage, ob und wie ich mit RTL-Formaten in Zukunft überhaupt noch umgehen will.</p><p><br></p><p><strong>Quellen</strong>:</p><ul><li>BKA-Lagebilder Häusliche Gewalt &amp; Geschlechtsspezifische Gewalt 2024 (November 2025)</li><li>RTL-Pressemeldungen vom 8. Juli 2026</li><li>Bernhard Pörksen/Wolfgang Krischke (Hrsg.), \"Die Casting-Gesellschaft. Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien\", Halem 2010</li><li>Nadine Klass, \"Unterhaltung ohne Grenzen? Der Schutzbereich der Menschenwürde in den Programmgrundsätzen der Medienstaatsverträge\", Berlin 2011</li></ul><p><br></p><p><strong>Anlaufstellen für Betroffene:</strong></p><p>Deutschland: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen — 08000 116 016</p><p>Österreich: Frauenhelpline gegen Gewalt — 0800 222 555</p><p>Schweiz: Opferhilfe — 142</p>","author_name":"Pia"}