{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68b6d5acb4b4b9b3d27d8cc4/6a68de8a25e6bb22178c30fb?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"The Afterparty of “Kassandra: coming of age at the end of the world”","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68b6d5acb4b4b9b3d27d8cc4/1785257427300-d82d7509-164a-4edf-9a7e-fde22acf3d21.jpeg?height=200","description":"<p><strong>Inhalt:</strong></p><p><br></p><p>Was passiert eigentlich <em>nach</em> der Premiere? Wenn der Applaus verklungen ist und die Anspannung langsam nachlässt? Schauspieler Calvin-Noel Auer spricht mit Regisseurin und Co-Intendantin Azeret Koua über ihren Weg ans Theater, künstlerische Freiheit, die Verantwortung des Erzählens und ihre gefeierte Inszenierung „Kassandra: coming of age at the end of the world“ am Theaterhaus Jena. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen einer Premiere und sprechen über Zweifel, Visionen und die Frage, wie Theater heute von Krisen, Zukunft und Widerstand erzählen kann. Ein persönliches Gespräch über Kunst, Haltung und das, was bleibt, wenn der Vorhang fällt.&nbsp;</p><p><br></p><p><strong>Mit:</strong></p><p><br></p><p><strong>Azeret Koua</strong> (sie/ihr; 1993* in Detroit) ist Regisseurin, wuchs als Third-Culture-Kid mit vielen Sprachen und noch mehr Fragen in den USA, Deutschland und China auf und landete über Umwege (Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München, Assistenzen am Schauspiel Dortmund und Residenztheaterin München) in der künstlerischen Leitung des Theaterhaus Jena (2024–26). Auf der Bühne interessiert sie sich für alles, worüber man* lieber nicht spricht: tabuisierte Reibungspunkte aus Gesellschaft und Politik, überhörte Narrative, misrepräsentierte Sichtweisen. Ihr Werkzeugkoffer: Popkultur, Surrealismus, Musik und ein Humor, der sich weigert, brav zu sein. Azeret's Arbeiten kreisen um Freiheit — von Systemen, Normen, und gelegentlich von sich selbst. 2025 war ihre Inszenierung rhapsody beim Radikal Jung Festival eingeladen, und sie wurde in Theater Heute als Beste Nachwuchskünstlerin nominiert. Die Freiheit hat sie noch nicht gefunden - vermutlich versteckt sie sich in der nächsten Produktion.</p><p><br></p><p><br></p><p><strong>Calvin-Noel Auer</strong> (er/ihn) wurde 1995 in Schwetzingen geboren und ist in Lüneburg aufgewachsen. Nach dieser ersten kleinen Identitätskrise ging es ins Ruhrgebiet, um an der Folkwang Universität der Künste von 2017 bis 2021 den Beruf des Schauspielers zu erlernen.</p><p>Mit der Bochumer Lebensart im Gepäck und der Lust, im Beruf „jetzt so richtig loszulegen“, fand er in der Pandemie seinen Gegner. Aber nach getaner Home-Office-Diplomarbeit ging es für ihn als Gast ans Hessische Staatstheater Wiesbaden („Kleiner König Kalle Wirsch“) und zurück in den Norden ans Theater Kiel („Der Schimmelreiter“ und „Don Karlos“). Dort stellte er fest, dass er sich als Nordlicht identifiziert – mit ein paar Ruhrpott-Einschlägen im Herzen.</p><p>Dann ging es zum ersten Mal in den Osten, nach Thüringen, ans Deutsche Nationaltheater Weimar, wo er seit der Spielzeit 2022/23 zum festen Ensemble gehört und in verschiedenen Projekten („Othello“, „Werther“, „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“, u.v.a.) zu sehen ist.</p><p>Und wenn nicht im Theater, dann bei Koi 7 mit der Nummer 2 mit Gemüse.</p><p><br></p><p><br></p><p>Grafikdesign: @wingtschong&nbsp;</p><p>Präsentiert von: @salonebony_blacktheaternetwork @formationnow&nbsp;</p><p>Kuration: M&amp;M (Miriam Ibrahim &amp; Mable Preach)&nbsp;</p><p>Dieser Podcast wird gefördert von der Behörde für Kultur Hansestadt Hamburg&nbsp;</p>","author_name":"Mable Preach, Miriam Ibrahim "}