{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68b6d5acb4b4b9b3d27d8cc4/6a5698d370c881d75c08e1af?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"BLACK OPERA","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68b6d5acb4b4b9b3d27d8cc4/1784059918760-88b8aca8-82a9-4d86-887d-bf6a90b0b788.jpeg?height=200","description":"<p>Kann Oper dekolonial, futuristisch und radikal sein? In dieser Folge von Theater Echo – wir sehen Schwarz spricht Miriam Ibrahim mit Regisseurin, Choreografin und Kuratorin Mable Preach sowie Performancekünstlerin, Komponistin und Theatermacherin Brandy Butler über Black Opera als künstlerische Praxis des Widerstands, der Transformation und der Hoffnung. Ausgehend von Mable Preachs Opera of Hope und Brandy Butlers Mitosis – Eine LSD Oper sprechen sie über die Dekolonisierung des Hörens, Afrofuturismus, Klang als politische Sprache und die Frage, wie Oper neue Geschichten von Schwarzsein, Queerness, Migration, Gemeinschaft und Zukunft erzählen kann. Ein Gespräch über Kunst, die Grenzen verschiebt.</p><p><br></p><p><strong>Expertinnen:&nbsp;</strong></p><p><strong>Brandy Butler</strong> is a performer, composer, and theater director whose work spans music, theater, movement, original composition, and socially engaged performance. A former ensemble member of Theater Neumark (2019 - 2024) and a current ensemble member of Theater Freiburg since 2025, she holds a Bachelor's degree in Jazz Flute and a Master's degree in Music Education.</p><p>Her compositions and performance works reflect a persistent inquiry into embodiment, narrative, and social reflection. Her works include the solo work <em>Avoirdupois, which</em> explored weight as both physical and psychological terrain; <em>Red</em>, a modern retelling of Little Red Riding Hood using mixed media storytelling in elementary-age performance contexts; and <em>Mitosis: an LSD Opera, which was a modern opera exploring death and grief. </em>Her newest work, <em>WOVEN</em>, about Trans Racial Adoption, is set to premiere in 2027.</p><p>In addition to her institutional work creating projects such as Drag Story Time, Protest Academy, and Enterspaces maintains an active international touring and independent practice touring with artists such as Jeremy Nedd and Ntando Cele.</p><p><br></p><p><strong>Mable Preach</strong> ist eine in Hamburg lebende Regisseurin, Choreografin und Kuratorin mit ghanaischem Hintergrund. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Kolonialismus und Empowerment auseinander. Durch intersektionale und afrofuturistische Ansätze gelingt es ihr, komplexe gesellschaftliche Fragestellungen in ihren Inszenierungen zu beleuchten und neue Perspektiven zu eröffnen.</p><p>Als studierte Medienmanagerin hat sie zahlreiche Inszenierungen realisiert, insbesondere auf Kampnagel Hamburg und im Schauspiel Hannover. Zu ihren jüngsten Regiearbeiten zählen I AM. WE ARE (2023) und K(NO)W BLACK HEROES (2023/24). Viele ihrer Theatertexte stammen aus ihrer eigenen Feder – sie versteht sich als schreibende Regisseurin, die ihre Visionen nicht nur inszeniert, sondern auch textlich formt. 2022 wurde sie für den renommierten Faust-Preis in der Kategorie&nbsp;\"Genresprenger\" nominiert.</p><p>Neben ihrer Theaterarbeit engagiert sich Preach stark für die Förderung junger BIPoC-Künstler*innen. Sie ist Initiatorin des urbanen Jugendfestivals FORMATIONNOW sowie Gründerin des Kultur- und Jugendvereins Lukulule. Bis Ende 2024 war sie dort im Vorstand aktiv. Mit Projekten wie flüchtLINK, dem Black Gurl Magic Festival und der Theaterfactory-Projektwoche an Schulen schafft sie Plattformen für marginalisierte Stimmen.</p><p>2024 gründete sie The Choir of Uncivilized Voices, ein künstlerisches Kollektiv, das Stimmen von BIPoC-Künstlerinnen und Aktivistinnen zusammenführt, um gesellschaftspolitische Themen durch Gesang und Performance erfahrbar zu machen.</p><p>Ihre Arbeiten wurden international präsentiert, unter anderem in den USA, Chile und Deutschland. Mit der performativen Musikinstallation APHRO SPACE PHUNK sowie der jüngsten Produktion OPERA OF HOPE (2025, Kampnagel Hamburg) setzt sie neue künstlerische Impulse in der deutschen Theaterszene.</p><p>Mable Preach ist eine Stimme für soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt, die mit ihren Projekten künstlerische Innovation, gesellschaftspolitisches Engagement und literarische Eigenständigkeit verbindet.</p><p><strong>Host: </strong>Miriam Ibrahim ist Regisseurin, Kuratorin von Theater Echo.&nbsp;</p><p><br></p><p><br></p>","author_name":"Mable Preach, Miriam Ibrahim "}