{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68aca51e352b565debb776e0/6aa54d335b9341944729d5c4?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#57 Erzwungene Hirn-OP: Wie die Schwester des Präsidenten verschwand","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68aca51e352b565debb776e0/1789217944113-cd2c129e-03c4-4aa3-ae5d-abe5565e7968.jpeg?height=200","description":"<p>Rosemary Kennedy wird 1918 als ältestes Mädchen der Kennedy-Familie geboren – bei der Geburt kommt es zu Komplikationen, die zu einer leichten geistigen Beeinträchtigung führen. Sie wächst als lebenslustige, freundliche junge Frau auf, kämpft aber zeitlebens mit Stimmungsschwankungen und wird zunehmend als Belastung für das öffentliche Image der ambitionierten Familie wahrgenommen. Als sie als junge Erwachsene unruhiger wird und ihr Verhalten für Vater Joseph Kennedy zum politischen Risiko wird, sucht er nach einer Lösung – und findet sie in einem damals neuen, aber hochumstrittenen Eingriff: der Lobotomie.</p><p>1941 lässt Joseph Kennedy den Eingriff heimlich durchführen, ohne das Wissen seiner Frau Rose. Der Neurochirurg Walter Freeman und sein Kollege James Watts durchtrennen Nervenbahnen in Rosemarys Frontallappen – mit katastrophalem Ergebnis: Sie verliert weitgehend die Fähigkeit zu sprechen und zu laufen, und ihre geistigen Fähigkeiten fallen auf das Niveau eines Kleinkindes zurück. Rosemary wird daraufhin für Jahrzehnte in eine Einrichtung in Wisconsin gebracht, isoliert von der Öffentlichkeit und lange auch von der eigenen Familie – ein Schicksal, das die Kennedys erst Jahrzehnte später öffentlich machen.</p>","author_name":"Christopher Bücklein"}