{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68aca51e352b565debb776e0/6a3e8612a3fa9782376de92e?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#46 Herbert Baumeister: Der Knochen-Gärtner aus Indiana","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68aca51e352b565debb776e0/1782481484060-f804e0d7-5adb-408c-bad0-361b7f0b7a5f.jpeg?height=200","description":"<p>Hinter der makellosen Fassade des erfolgreichen Geschäftsmanns Herbert Baumeister verbarg sich ein mörderisches Doppelleben, das die Schwulenszene von Indianapolis in den 1980er- und 90er-Jahren in nackte Angst versetzte. Während er tagsüber als biederer Familienvater und Besitzer einer gut laufenden Kaufhauskette galt, streifte er nachts unter dem Pseudonym „Brian“ durch die Bars der Stadt auf der Suche nach jungen, verletzlichen Männern. Er lockte seine Opfer mit Charme und der Aussicht auf exzessive Partys auf sein luxuriöses, abgelegenes Anwesen, die Fox Hollow Farm – einen Ort, der für viele von ihnen zur tödlichen Falle werden sollte.</p><p>Als Baumeisters Ehefrau im Sommer 1996 während einer Abwesenheit ihres Mannes den weitläufigen Garten der Ranch betrat, stieß sie auf ein unvorstellbares Grauen. Zwischen den dichten Bäumen und dem idyllischen Poolareal lagen tausende verbrannte und zerschlagene Knochenfragmente im Boden vergraben. Es war der logistische Friedhof eines Serienmörders, der seine Opfer im Liebesrausch erdrosselt und anschließend wie Abfall auf dem eigenen Grundstück entsorgt hatte. Die Ermittler standen vor der monumentalen Aufgabe, aus den winzigen Skelettüberresten die Identitäten von mindestens elf vermissten Männern zu rekonstruieren.</p><p>Doch der finale Akt dieses Schreckens verweigerte den Opfern und ihren Familien jede juristische Sühne. Bevor die Handschellen klicken konnten, floh Baumeister über die Grenze nach Kanada. Am Ufer des Lake Huron setzte er seinem Leben mit einem Kopfschuss selbst ein Ende. Er hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er die Zerstörung seiner Ehe und seines Geschäfts beklagte – doch kein einziges Wort des Bedauerns oder ein Geständnis für die Gräueltaten auf der Fox Hollow Farm. Er nahm das vollständige Ausmaß seiner dunklen Geheimnisse mit ins Grab und hinterließ ein tiefes, schmerzhaftes Vakuum der Ungewissheit.</p>","author_name":"Christopher Bücklein"}