{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68aca51e352b565debb776e0/6a074222a8fad4c1be2beb84?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#40 Das Monster mit den 21 Gesichtern","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68aca51e352b565debb776e0/1778860369993-bc853b46-f1a1-4c5e-8e18-dd759fc0e29e.jpeg?height=200","description":"<p>Japan, 1984. Eine Ära des wirtschaftlichen Aufstiegs wird durch eine beispiellose Verbrechensserie erschüttert, die als <strong>Glico-Morinaga-Fall</strong> in die Kriminalgeschichte eingehen sollte. Es war kein gewöhnliches Verbrechen; es war eine cineastisch inszenierte Demütigung des japanischen Sicherheitsapparates durch eine Gruppe, die sich selbst <strong>„Das Monster mit den 21 Gesichtern“</strong> nannte – eine Anspielung auf den Schurken aus den Kriminalromanen von Edogawa Rampo.</p><h3><br></h3><p>Der Terror begann in einer Märznacht in Osaka, als bewaffnete Männer den Präsidenten des Süßwarengiganten <strong>Ezaki Glico</strong> nackt aus seiner Badewanne entführten. Obwohl ihm die Flucht gelang, markierte dies erst den Auftakt eines psychologischen Krieges. Es folgten Brandanschläge auf Firmenfahrzeuge und Erpresserschreiben, die nicht im Geheimen blieben, sondern direkt an die Presse und die Polizei geschickt wurden – verfasst in einem höhnischen Dialekt, der die Ermittler öffentlich als „Dummköpfe“ verspottete.</p><h3><br></h3><p>Als die Erpressungsversuche gegen Glico scheiterten, weitete die Gruppe ihre Ziele aus. Die Supermarktregale des Landes wurden zum Schlachtfeld: In ganz Japan tauchten Packungen mit Süßwaren der Firma Morinaga auf, die mit tödlichem <strong>Zyanid</strong> versetzt waren. Auf den Packungen klebten handgeschriebene Warnungen: <em>„Gefahr: Enthält Gift. Wer das isst, stirbt.“</em></p><p>Die Wirtschaft geriet ins Wanken, tonnenweise Produkte wurden vernichtet, und die Bevölkerung lebte in ständiger Angst vor dem nächsten Griff ins Regal. Das „Monster“ schien die totale Kontrolle über das Narrativ zu haben und nutzte die Medien als Sprachrohr für seine bizarren Herausforderungen.</p><h3><br></h3><p>Viel Spaß mit einem der spannendsten Fälle aus Japan!</p>","author_name":"Christopher Bücklein"}