{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/688c98c1be8bca0ca24c8694/696de8a998f7a1123ebe8116?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"400m Hürden- Rhythmus am Limit – so trainiert die Spitze - Mit Christian Kupper","description":"<p>400 Meter Hürden sind mehr als „einmal um die Bahn mit ein paar Hindernissen“. In dieser Episode zerlegen wir die Langhürde so, wie sie im Spitzensport wirklich gedacht wird: als Disziplin, in der&nbsp;<strong>Rhythmus, Speed und Stoffwechsel </strong>permanent miteinander ringen – und am Ende entscheidet, wer den besten Plan hat, wenn’s hinten richtig weh tut.</p><p><br></p><p>Mein Gast&nbsp;<strong>Christian Kupper</strong>&nbsp;ist seit&nbsp;<strong>01.01.2025 Bundesstützpunkttrainer in Frankfurt</strong>&nbsp;(Langsprint/Langhürden) und arbeitet mit einer der stärksten 400mH-Gruppen Deutschlands – u. a. mit&nbsp;<strong>Joshua Abuaku</strong>,&nbsp;Emil Agyekum, Owe Fischer Breiholz&nbsp;und&nbsp;Eileen Demes. Christian beschreibt 400m Hürden in einem Satz, der hängenbleibt:&nbsp;<strong>„Wie bringe ich den Rhythmus ans Limit?“</strong>&nbsp;Genau darum geht’s: Energie sparen, obwohl die Belastung steigt – und dabei technisch stabil bleiben.</p><p><br></p><p>Ein besonderer Kontext macht diese Folge für viele in der Szene nochmal spannender:&nbsp;Christian Kupper&nbsp;hat in Frankfurt die Trainingsgruppe von&nbsp;<strong>Volker Beck&nbsp;übernommen – Olympiasieger über&nbsp;400 Meter Hürden&nbsp;und in Deutschland für viele bis heute ein Synonym für diese Disziplin.</strong> Volker hat über Jahre Standards gesetzt, wie man Langhürden denkt, plant und trainiert. Und auch für mich ist das persönlich: Ich durfte&nbsp;acht Jahre&nbsp;bei ihm trainieren. Umso wertvoller ist der Blick darauf, wie Christian diese erfolgreiche Struktur weiterführt, modern interpretiert und mit seiner Handschrift in die nächste Generation trägt.</p><p><br></p><p>Wir sprechen in dieser Folge  über die&nbsp;<strong>drei Leistungssäulen</strong>&nbsp;im 400 Meter Hürdenlauf:</p><ol><li><strong>Stoffwechsel (Platz 1!)</strong>&nbsp;– weil ohne Fitness kein Rennmodell funktioniert. Christian erklärt, warum aerobe Komponenten (Schwelle/VO2max) je nach Belastungsdauer wichtiger werden, und wie er&nbsp;<strong>anaerobe Kapazität vs. Power</strong>&nbsp;unterscheidet. Konkret wird’s bei Diagnostik-Werten: VO2max-Bereiche&nbsp;<strong>60+ bis 65+</strong>&nbsp;und Laktatwerte&nbsp;<strong>20+</strong>– aber bewusst dosiert, weil solche Reize „Müdigkeit kaufen“.</li><li><strong>Speed &amp; Sprintmechanik</strong>&nbsp;– inklusive „geklauter“ Tools aus Kurzsprint und Kurzhürde: Beschleunigung, Top-Speed-Mechanics, Drills.</li><li><strong>Rhythmus &amp; Hürdentechnik</strong>&nbsp;– weniger „Millimeter-Perfektion“ als bei der Kurzhürde, aber brutal entscheidend, wenn die Müdigkeit kommt. Christian erklärt, wie er Rennmodelle vorbereitet (Aufgaben pro Hürdenabschnitt) und warum Wind &amp; Bedingungen echte Rhythmus-Killer sein können.</li></ol><p><br></p><p>Dazu gibt’s Deep Dive in&nbsp;<strong>Schrittmuster (13er/14er/15er)</strong>, typische Athletentypen, warum beidseitiges Hürdenlaufen neue Modelle öffnet – und wie Christian <strong>Jahresplanung/Periodisierung</strong>&nbsp;angeht: Ganzjahresplanung auf die Outdoorsaison,&nbsp;<strong>Fitness-Fundament</strong>&nbsp;(u. a. Crossfit-Box), Speed &amp; Hürde&nbsp;<strong>ganzjährig</strong>, Umfang und Intensität clever gegeneinander periodisiert.</p>","author_name":"Benjamin Brömme und Linn Kleine"}