{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/688c98c1be8bca0ca24c8694/68d65202730cf5a7472c78c9?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Von „Können wir das?“ zu „Warum?“ – Mega-Events neu denken - Stefan Klos von PROPROJEKT","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/688c98c1be8bca0ca24c8694/1762102923828-1372e93c-1a3c-4894-b89e-efa0b7bbbe39.jpeg?height=200","description":"<p>Sportgroßveranstaltungen als Turbo für lebenswerte Städte – darum geht’s in dieser Folge mit&nbsp;<strong>Stefan Klos</strong>, geschäftsführender Gesellschafter von&nbsp;<a href=\"https://proprojekt.de/de/projekte/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><strong>PROPROJEKT</strong></a>&nbsp;(Frankfurt) und „Sport &amp; the City“-Macher. Wir sprechen über die Frage:&nbsp;<strong>Brauchen wir 2025 überhaupt noch sportliche Großevents?</strong>&nbsp;Stefans Antwort ist ungewöhnlich klar – und gleichzeitig hoch inspirierend: Man „braucht“ sie nicht wie ein Allheilmittel, aber&nbsp;<strong>richtig geplant</strong>&nbsp;können Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften gewaltige&nbsp;<strong>gesellschaftliche Hebel</strong>&nbsp;sein.</p><p><br></p><p>Du hörst, wie aus&nbsp;<strong>klassischer Stadtplanung</strong>&nbsp;(Messe, Flughafen, Stadtquartiere) und dem Management von&nbsp;<strong>Mega-Events</strong>&nbsp;eine gemeinsame Disziplin wird:&nbsp;<strong>vorausschauende, nachhaltige Stadtentwicklung</strong>. Stefan nimmt dich mit in&nbsp;<strong>Bewerbungszyklen über 15 Jahre</strong>, erklärt, warum die&nbsp;<strong>Warum-Frage</strong>&nbsp;vor Budget und Technik stehen muss und wie man&nbsp;<strong>Stakeholder</strong>&nbsp;aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft an einen Tisch bringt. Wir reden über&nbsp;<strong>Paris</strong>&nbsp;als Vorbild (Sport in die Stadt holen statt Menschen ins Stadion fahren), über&nbsp;<strong>Inklusion</strong>&nbsp;bei den&nbsp;<strong>Special Olympics</strong>&nbsp;und über Formate, die&nbsp;<strong>Spitzen- und Breitensport</strong>&nbsp;verbinden – Stichwort&nbsp;<strong>„Marathon pour tous“</strong>.</p><p><br></p><p>Konkrete Learnings:</p><ul><li><strong>Nachhaltige Stadtentwicklung</strong>: statt Überdimensionierung für Spitzenlast lieber&nbsp;<strong>Alltagsnutzung planen</strong>&nbsp;und Peaks&nbsp;<strong>temporär/digital</strong>&nbsp;lösen.</li><li><strong>Multikodierung</strong>&nbsp;im öffentlichen Raum („<strong>und statt oder</strong>“): Verkehrsfläche = auch Sportfläche; Parks &amp; Plätze werden&nbsp;<strong>Bewegungsräume</strong>.</li><li><strong>15-Minuten-Stadt plus Sport</strong>: Sport als&nbsp;<strong>öffentliche Funktion</strong>&nbsp;denken – so relevant wie Verkehr, Bildung oder Klimaresilienz.</li><li><strong>Inklusion leben</strong>: Sichtbarkeit im ÖPNV, Barrierechecks im Alltag, echte Teilhabe statt nur Eventlogik.</li><li><strong>Mindset</strong>: Von „Können wir das?“ zu „<strong>Warum wollen wir das – und was bewirken wir?</strong>“.</li></ul><p><br></p><p>Für Athlet:innen und Sportfans gibt’s zudem&nbsp;<strong>übertragbare Prinzipien</strong>&nbsp;aus dem Spitzensport: klare Zielbilder (Warum vor Wie),&nbsp;<strong>Trainingsökonomie</strong>&nbsp;(Ressourcen dorthin, wo sie wirken),&nbsp;<strong>Regeneration</strong>&nbsp;der Stadt (temporäre Strukturen statt Dauerstress) und&nbsp;<strong>Teamflow</strong>&nbsp;durch gut moderierte Stakeholder-Prozesse. Wir sprechen über&nbsp;<strong>Frankfurt</strong>&nbsp;(Running Crews, Tuesday Night Skaters, Outdoor-Community), internationale&nbsp;<strong>Best Practices</strong>&nbsp;(Zürich, Kopenhagen, Sydney, Vancouver) und Stefans Vision der&nbsp;<strong>„Alllympics“</strong>&nbsp;– Spiele für alle, bei denen Profis, Breitensport und Menschen mit/ohne Beeinträchtigung&nbsp;<strong>gemeinsam</strong>&nbsp;performen.</p>","author_name":"Benjamin Brömme, Linn Kleine und Jan-Boyke Seemann"}