{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68605592081ac1df5da7ce8f/6a58f2767a878a3380047a2f?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Folge  268: Höher,  schneller, Weiter? Warum  Markus  Rudisch  ein Rennen in  Führung  Abbrach","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68605592081ac1df5da7ce8f/1786462640056-5578cf7e-620d-4fdb-bcc0-8a11e665a022.jpeg?height=200","description":"<p>Ultra Cycling steht für extreme Distanzen, wenig Schlaf, körperliche Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leistungen. Doch was passiert, wenn nicht der Körper das Problem ist, sondern der Kopf?</p><p>In Folge 268 spricht Andreas mit dem österreichischen Ultra Cyclisten Markus Rudisch über eine Seite des Sports, die zwischen Finisher Fotos, Bestzeiten und Podiumsplatzierungen nur selten sichtbar wird.</p><p>Markus ist 34 Jahre alt, arbeitet Vollzeit als IT Manager und betreibt seit rund vier Jahren ambitioniert Ultra Cycling. Mit Erfolgen beim Race Around Niederösterreich und weiteren Ultra Rennen entwickelte sich aus dem Hobby zunehmend ein zweiter Job. Neben einer 40 Stunden Arbeitswoche standen zuletzt bis zu 20 Trainingsstunden pro Woche auf dem Programm.</p><p>Aufstehen, arbeiten, trainieren, essen, schlafen.</p><p><br></p><p>Mit den Erfolgen stiegen die eigenen Erwartungen. Und obwohl Markus körperlich immer leistungsfähiger wurde, veränderte sich etwas anderes: Die Freude am Radfahren verschwand zunehmend. Selbst Zeit mit Familie und Freunden wurde gedanklich vom nächsten Training bestimmt.</p><p>Beim Race Across Austria kam schließlich der entscheidende Moment. Markus war körperlich stark, seine Leistungswerte stimmten und zeitweise lag er sogar in Führung. Trotzdem entschied er sich bewusst dazu, das Rennen abzubrechen.</p><p><br></p><p>Nicht weil sein Körper nicht mehr konnte.</p><p><br></p><p>Sondern weil er erkannte, dass ein erfolgreiches Finish vermutlich nur dazu geführt hätte, die Spirale aus Training, Leistungsdruck und immer höheren Erwartungen weiterzudrehen.</p><p>Markus spricht offen darüber, wie schwer diese Entscheidung war, warum er darin letztlich den einzigen sinnvollen Ausweg sah und weshalb er befürchtete, bei unverändertem Kurs auf einen Burnout zuzusteuern.</p><p><br></p><p>Gemeinsam sprechen Andreas und Markus darüber, wann Ehrgeiz zur Belastung wird, warum Erfolg nicht ausschließlich über Platzierungen definiert werden sollte und weshalb es manchmal mehr Stärke erfordert aufzuhören als weiterzufahren. Es geht um Leistungsdruck im Amateursport, fehlende echte Ruhetage, mentale Warnsignale, den Umgang mit vermeintlichem Scheitern und darum, wieder Freude an einem Sport zu finden, der ursprünglich einmal Ausgleich zum Alltag sein sollte.</p><p><br></p><p>Eine Folge über Ultra Cycling, mentale Gesundheit und die vielleicht wichtigste Frage im ambitionierten Sport:</p><p><br></p><p>Wie viel bin ich bereit für meine Ziele zu investieren und wann ist es genug?</p><p><br></p><p>---------------------------------------------------</p><p>Links: </p><ul><li>Instagram Markus: <a href=\"https://www.instagram.com/markus_rudisch/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://www.instagram.com/markus_rudisch/</a></li></ul>","author_name":"Triberg Media"}