{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/68601aa847311de1b6c06f5c/6a99b7d9e7a9fe24788115eb?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Folge 62: Alleine von China nach Hause - Bikepacking durch Zentralasien mit Tobias","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/68601aa847311de1b6c06f5c/1788858198656-43f6b8f8-2e57-4dc1-8730-0530d0e9b3fc.jpeg?height=200","description":"<p>Normalerweise sprechen wir mit unseren Gästen, wenn sie wieder zu Hause sind. Die Reise ist beendet, die Erlebnisse sind verarbeitet und man kann zurückblicken. Diesmal machen wir es anders.Tobias ist noch mittendrin.</p><p><br></p><p>Für den ersten Teil dieser kleinen Serie erreichen wir ihn in Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans. Bis nach Deutschland ist es noch weit. Hinter ihm liegen aber bereits einige Wochen, in denen seine Reise mehrfach anders verlaufen ist als geplant.</p><p><br></p><p>Eigentlich wollte Tobias mit dem Fahrrad von Deutschland nach China fahren. Weil die hohen Pässe Zentralasiens im Herbst zum Problem werden können, dreht er die Richtung um. Und selbst der Start verläuft ungewöhnlich: Statt direkt nach China zu fliegen, landet Tobias aus Kostengründen zunächst in Kirgistan, fährt von dort über mehrere hohe Pässe nach China und anschließend wieder zurück nach Kirgistan, bevor er nach Tadschikistan weiterreist.</p><p>Unterwegs ist er alleine und mit einem Propain Terrel Gravelbike.</p><p><br></p><p>Schon die ersten Wochen liefern reichlich Geschichten. Komoot schickt Tobias über den Kegeti-Pass mit knapp 3.000 Höhenmetern am Stück. An der chinesischen Grenze stellt er fest, dass Touristen am Wochenende nicht einreisen dürfen. Die nächste Stadt ist rund 170 Kilometer entfernt und Tobias sitzt auf fast 4.000 Metern Höhe fest. Ein Lkw-Fahrer organisiert schließlich Hilfe und eine Hirtenfamilie nimmt ihn für zwei Tage in ihrem Bauwagen auf. Nach der Einreise folgen Kashgar und ein Abstecher in die Taklamakan-Wüste. Anschließend dreht Tobias endgültig Richtung Westen. Über Kirgistan geht es weiter nach Tadschikistan, wo die Straßen nicht unbedingt einfacher werden. Im Bartang Valley werden aus vermeintlichen Straßen grobe Pisten, auf denen selbst 100 Kilometer zu einer Tagesaufgabe von zehn bis zwölf Stunden werden können.</p><p><br></p><p>Nicht alles funktioniert. Nicht alles lässt sich planen. Aber bislang findet Tobias für jedes Problem eine Lösung – manchmal selbst, manchmal mit Hilfe der Menschen, denen er unterwegs begegnet. Wir sprechen mit ihm über das Alleinreisen in Zentralasien, Kulturschock und Gastfreundschaft, steile Pässe und schlechte Straßen, Grenzübergänge und spontane Unterkünfte. Und natürlich geht es auch um sein Propain Terrel und die Frage, wie sich ein Gravelbike auf Strecken schlägt, auf denen Tobias rückblickend manchmal lieber mit einem Mountainbike unterwegs gewesen wäre.</p><p><br></p><p>Vor allem aber ist diese Folge eine Momentaufnahme. Tobias ist noch lange nicht am Ziel. Von Duschanbe führt seine Route weiter durch Usbekistan und Kasachstan. Anschließend will er nach Georgien fliegen und über die Türkei und den Balkan zurück nach Deutschland fahren.</p><p>Wenn es Internet und Reiseverlauf zulassen, treffen wir Tobias unterwegs wieder.</p><p><br></p><h4><strong>Themen dieser Folge:</strong></h4><p><br></p><ul><li>Reiseplan gedreht: von China zurück nach Deutschland</li><li>Der ungewöhnliche Start über Kirgistan nach China</li><li>Alleine mit dem Propain Terrel durch Zentralasien</li><li>Kulturschock und erste Tage in Bischkek</li><li>3.000 Höhenmeter über den Kegeti-Pass</li><li>Gestrandet an der chinesischen Grenze</li><li>Zwei Tage bei einer Hirtenfamilie auf fast 4.000 Metern</li><li>Kashgar, Taklamakan-Wüste und die Rückkehr nach Kirgistan</li><li>Raue Pisten und lange Tage durch Tadschikistan</li><li>Von Duschanbe weiter Richtung Europa</li></ul><p><br></p><h4><strong>Für wen ist diese Folge?</strong></h4><p>Für Bikepacker, die sich für längere Soloreisen und Zentralasien interessieren – und für alle, für die beim Bikepacking nicht nur Kilometer, Höhenmeter und Ausrüstung zählen. Tobias' bisherige Reise zeigt vor allem, wie schnell Pläne unterwegs ihre Bedeutung verlieren können: Grenzen sind geschlossen, Straßen werden zu Trails, Unterkünfte existieren nicht und manchmal entscheidet die Hilfe völlig fremder Menschen darüber, wie es weitergeht.</p><p><br></p><p>----------------------------------------</p><p>Links:</p><p><br></p><ul><li>Tobias Instagram: <a href=\"https://www.instagram.com/wikingroad/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://www.instagram.com/wikingroad/</a></li><li>Tobias Gravelbike: <a href=\"https://www.propain-bikes.com/product/bikes/gravel/terrel-cf/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://www.propain-bikes.com/product/bikes/gravel/terrel-cf/</a></li></ul>","author_name":"Triberg Media"}