{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/6826ebb1ee813e8be20e9462/6a638f76614bacdace344092?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Spaßeshalber reingeschissen","description":"<p>Jochen und Anja besprechen die ersten drei Folgen der neuen Staffel von „Kaulitz &amp; Kaulitz“ und stellen fest: Aus der Zwillingsdoku ist inzwischen eine Bill-Show mit familiärem Begleitservice geworden. Während der eine Kaulitz dank komfortabel gefüllter Portokasse zwischen Luxushedonismus, Champagnertherapie und emotionalem Starkregen oszilliert, bleibt dem anderen vor allem die Rolle des Betreuers, Beschwichtigers und Chronisten. Dabei würde man Tom durchaus gerne einmal als eigenständige Figur kennenlernen und nicht bloß als menschgewordene Stimme der Vernunft, die Bills nächste, wieder einmal zu schwungvoll genommene Kurve kommentiert – Toms trocken gesetzte Spitzen gegen Trash-Fastbürgermeister Jannik waren da doch wirklich schon sehr vielversprechend.</p><p><br></p><p>Dass Bill seine psychischen Pegelstände so freigiebig öffentlich macht, verleitet zwar zu eigenen Deutungen, berechtigt aber niemanden zur Ferndiagnose. Die interessantere Frage ist ohnehin, wie lange sich eine Serie noch von denselben Krisen, Kapriolen und sehr, sehr häufig ausgesprochenen „Penis-Detox“-Pointen nähren kann.</p><p><br></p><p>Fast spannender wäre da ein Spin-off über Jochens Rückflug von Mykonos. Starring: eine zudringliche, womöglich nicht völlig unbeeinträchtigte Mitreisende, ihr angekündigter Aufenthalt in Fulda und die große offene Frage, welche Form der Ausschweifung sie dort zu finden hoffte. Arbeitstitel: „Full da in Fulda“. Würden wir einschalten.</p>","author_name":"Anja Rützel und Jochen Schropp"}