{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/6810ec7acea6682986034f71/6ac3f99faef04465056eb656?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich?","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/6810ec7acea6682986034f71/1791226409404-20474298-5771-46a2-b0b6-cd2a3d8ce157.jpeg?height=200","description":"<p>In dieser BONUS-FOLGE hört ihr, wie Fanny zu Gast im <a href=\"https://open.spotify.com/show/19TzUYPpMHMNLJXEH6qrcR?si=795a32a82e104090\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Podcast &quot;FettUcation&quot; </a>im Gespräch mit Serdar folgende Frage auslotet: Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich? </p><p><br></p><p>In Serdars Beispiel geht es darum, beim Abnehmen ein Ziel zu erreichen, einen Meilenstein oder das Wunschgewicht. Oft glauben wir, dass sich mit einem bestimmten Zielgewicht alles anders anfühlen wird. Die Kleidung passt wieder, die Zahl auf der Waage sinkt, man erreicht einen Meilenstein und trotzdem fühlt es sich manchmal nicht so groß an, wie man es sich vorher vorgestellt hat.</p><p><br></p><p>Ein Grund dafür ist, dass wir ziemlich schlecht darin sind, unseren zukünftigen emotionalen Zustand vorherzusagen. Affective Forecasting nennen Psychologen das. Wir denken: Wenn ich zehn, zwanzig oder dreißig Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Dabei blenden wir aber aus, dass Job, Stress, Schlaf, Alltag, Familie, Sorgen und Social Media weiterhin mitentscheiden, wie es uns wirklich geht. Außerdem geht es um hedonistische Anpassung: darum, dass sich auch große Veränderungen irgendwann normal anfühlen. Die ersten zehn Kilo können sich riesig anfühlen, die nächsten zehn vielleicht schon weniger, obwohl sie objektiv genauso wichtig sind.</p><p><br></p><p>Wir sprechen darüber, warum der Weg oft wichtiger ist als der Endpunkt. Nicht nur die Zahl auf der Waage am Ende macht etwas mit uns, sondern vor allem die kleinen Momente von Selbstwirksamkeit: eine Woche drangeblieben, besser gegessen, trainiert, reflektiert, alte Muster erkannt oder einfach nicht aufgegeben. Eine Folge über Abnehmen, Glück, Erwartungsdruck und Selbstwirksamkeit.</p>","author_name":"Fanny Jimenez – Psychologin und Wissenschaftsjournalistin "}