{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/67ee44d97401961729c93083/69f8fe0ed9139f13fbb184ee?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Behind nunc mit Co-Founder Dominik Maier: Any Beans & perfekter Kaffee","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/67ee44d97401961729c93083/1777925631677-e3fd2c5d-a88b-4c1f-bc77-1f0359322940.jpeg?height=200","description":"<p>Max trifft Dominik Maier, einen der drei Gründer hinter Nunc. Mit Nunc haben sie den Genussgraben überbrückt. Stell dir vor, du gehst ins Lieblingscafé, bekommst einen Flat White. Dann gehst du nach Hause und da fällt das ab. Das nennen sie Genussgraben. Viele würden gerne zum Barista werden. Das hat zur Folge, dass wenige Menschen dieses Erlebnis zu Hause bekommen. Die Vision mit Nunc war, müsste das nicht anders gehen? Könnte man nicht Convenience und Qualität nach oben entwickeln? </p><p><br></p><p>Fast forward, heute sind sie im Nunc Studio. Man könnte auch in Berlin, München, Konstanz ins Studio gehen.</p><p>Der Spülmaschinen-Moment. Er hat seine Mitgründer getroffen und wusste, Bauchgefühl stimmt. Es geht darum, die gleichen Werte zu vertreten. Durchzechte Nacht, aber wir stehen zusammen da und räumen die Küche auf. Like-minded people, unterschiedliche Kompetenzen, aber gemeinsam anpacken.</p><p><br></p><p>Sie haben zu dritt gegründet. Marius ist Luft- und Raumfahrtingenieur, bei NASA Ames gearbeitet. Kümmert sich um Produktion, Produkt, Daten. Markus hat Medizintechnik gemacht, war in Brasilien, hat dort seine Liebe zum Kaffee gefunden. Dominik macht BWL, schaut durch Schlüssellöcher. Durfte 60 Länder, über 10.000 Leute coachen. Er hat gesehen, was nicht funktioniert. Da kommt die Überzeugung her, bei Neuartigem auf die Menschen schauen, nicht auf die Technologie.</p><p><br></p><p>Ideas are cheap. Am Schluss geht es um Execution. Unternehmertum kommt von Unternehmen, nicht von Unterlassen. Das bringt wenig, wenn du Ideen nicht umsetzt. Das zeichnet ein Team aus.</p><p>Die Vision hinter Nunc war, no more bad coffee. Neun von zehn Erwachsene trinken täglich Kaffee. Weltweit ist Kaffee eines der meistkonsumierten Getränke. Wir sind im letzten Jahrhundert stehen geblieben.</p><p>Scheitern. Sie haben am Shutter-Mechanismus über 100 Varianten ausprobieren müssen. Jedes Mal machst du einen Versuchsaufbau und merkst, es funktioniert nichts. Der Algorithmus. Sie mussten 200.000 Shots machen. In Konstanz stehen nachts Studenten und machen einen Shot nach dem anderen, müssen vermessen, Sensordaten erfassen. Jede Nacht, über ein Jahr.</p><p><br></p><p>Any Beans. Neun Sensoren eingebaut, Algorithmen geschrieben, 120 Mal Mechanismus 3D drucken. Du baust vier Jahre, du scheiterst 119 Mal. Nicole, vierfache deutsche Baristameisterin, im Team. Schweizer Baristameister, holländische Baristameister, Weltbarista-Champions zur Seite. Die Hypothese war, wenn man genügend Daten hat, müsste man das, was ein Barista kann, übersetzen können. Sie mussten 200.000 Shots machen.</p><p><br></p><p>Kundenzentrisch. Vor fünf Jahren haben sie gesagt, in der Branche wird wenig über den Kunden ins Zentrum gestellt, sondern die Technik. Die Branche war Technik und Maschinen fokussiert. Viele fühlen sich nicht abgeholt. Wenn dir das klar wird, baust du die Firma rund um den Kunden. Sie geben kleine Legomännchen an jeden im Team. Das ist der Kunde. Bei Diskussionen stellen sie den Kunden ins Zentrum.</p><p>KI und Daten. KI ist kein Selbstzweck, sondern sollte dienen. Das nennt er Lipstick on the Pick-Syndrom. Viele Hersteller machen das. Ich habe was und klebe KI drauf. Aber es ist ein schlechtes Produkt. KI ist eine Art, Kundenmehrwert zu erzeugen. Das geht nur mit Daten. KI ist nutzlos ohne Daten.</p><p><br></p><p>Faszination über Leidenschaft. Leidenschaft hat die Gefahr, dass sie dich ausbrennen kann. Deswegen ist er zu Faszination übergegangen. Selbst wenn er wenig Energie hat, wacht er auf und denkt, ich bin fasziniert. Mit Faszination kommt er weit.</p><p><br></p><p>Founder Day. Einmal im Monat haben sie einen Founder Day. Health of the Company, KPIs durchgehen, strategische Arbeit. Ganz wichtig, der Tag startet und endet mit, wie geht es dir? Die erste Stunde geht es nicht um KPIs, sondern wie geht es uns dreien?</p><p><br></p><p><strong>Ratschlag. Erst die Axt schärfen, dann den Wald. Je mehr Klarheit man hat, desto besser. Einfach Klarheit schaffen, Axt schärfen. Da kann einem KI helfen, ein Mensch, ein Gespräch.</strong></p>","author_name":"Speakeasy Studio"}