{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/67b63a36b36782a0376041e7/6a60696a1fed88da55fc95c2?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#15 Moritz Meier (BVG): Haltung ist hot, Regenbogenkiez & die Marke als positives Vorurteil","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/67b63a36b36782a0376041e7/1784746557228-fbda2131-29af-4c8a-87b6-648af545f3de.jpeg?height=200","description":"<p>Wie viel Haltung darf ein Unternehmen zeigen, das dem Land Berlin gehört? Und warum schafft die BVG seit zehn Jahren den Spagat zwischen Popkulturmarke und kritischer Infrastruktur, an dem die Deutsche Bahn gerade schmerzhaft scheitert?</p><p><br></p><p>In dieser Folge narrative now spricht Host Max mit Moritz Meier, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der BVG. Sein Weg dahin ist ungewöhnlich: zehn Jahre Viva con Agua, dann Betterplace, seit 2023 Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen mit 16.500 Beschäftigten. Sein Pitch im Bewerbungsprozess: Wasser und U-Bahn sind kommunikativ dasselbe Produkt. Beides kommt aus der Röhre, und alle regen sich nur auf, wenn nichts kommt.</p><p><br></p><p>Moritz gibt einen Blick in den Maschinenraum der wohl emotionalsten Marke im Nahverkehr: warum „Weil wir dich lieben“ nach zehn Jahren immer noch funktioniert, wie viel Freiheit Social Media wirklich hat und ab wann Eskalationsstufen greifen, wenn Posts politisch werden. Dazu der Vergleich, der sich aufdrängt: Warum bekam die Anke-Engelke-Kampagne der Deutschen Bahn so einen Backlash? Moritz' These: Am Geld lag es nicht. Die Kampagne war vielleicht einfach nicht überzeichnet genug.</p><p><br></p><p>Und dann ist da die Haltung: Die BVG hat den Nollendorfplatz offiziell in „Nollendorfplatz im Regenbogenkiez“ umbenannt, das CSD-Motto lautet „Haltung ist hot“. Moritz erklärt, warum das kein Instagram-Move ist, wie die BVG Diversität nach innen an 16.500 Menschen kommuniziert – und was es heißt, wenn politische Kräfte im Abgeordnetenhaus versuchen, Engagement für Vielfalt mit Anfragen zu lähmen. Außerdem: Marke als positives Vorurteil, Tarifrunden aus Sicht eines Unternehmens, das bestreikt wird und nicht selbst streikt, und die Kunst, einen geplatzten Straßenbahn-Launch zu kommunizieren.</p><p>narrative now – der Podcast über die Macht von Kommunikation, Sichtbarkeit und Einfluss. Für alle, die wissen wollen, wie viel Humor und Haltung ein Landesunternehmen verträgt.</p><p><br></p>","author_name":"getpress"}