{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/678fe5b2fc105e4d36aef8ed/6ab283a593749e4c0b3c5293?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Dieter Mallon – Der Mann hinter Opels legendären Motoren","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/678fe5b2fc105e4d36aef8ed/1790174525014-d71cb8e4-7210-457d-a202-6914fcf17f2e.jpeg?height=200","description":"<p>Sein Name dürfte selbst vielen eingefleischten Opel-Fans bislang kaum etwas sagen – seine Arbeit dagegen kennen sie sehr wahrscheinlich.</p><p>Dieter Mallon kam 1981 zu Opel nach Rüsselsheim. Eigentlich begann er dort in der Fahrzeugbeurteilung, doch seine Leidenschaft galt schon lange dem Motor: Bereits als junger Mann hatte er an seinen eigenen Autos mit Nockenwellen, Weber-Vergasern und selbstgebauten Ansaugkrümmern experimentiert.</p><p>Bei Opel begann Mallon schließlich, sich mit einem Problem der großen Reihensechszylinder zu beschäftigen: einer auffälligen Drehmomentschwäche im unteren Drehzahlbereich. Auf einem alten Prüfstand, mit zersägten Ansaugkrümmern, Wasserrohren und viel Versuch und Irrtum untersuchte er die Druckwellen im Ansaugtrakt – und entwickelte daraus ein Schaltsaugrohr, das später im 24-Ventil-Sechszylinder von Omega und Senator in Serie ging.</p><p>Mallon erzählt außerdem aus dem Entwicklungsteam des legendären Opel 2.0 16V: Welche Rolle spielte Cosworth tatsächlich? Warum war der Motor von Anfang an auf 150 PS ausgelegt? Und wie entstand ausgerechnet aus den beengten Platzverhältnissen im Kadett ein außergewöhnlicher Ansaugtrakt?</p><p>Wir sprechen über seinen Chef Prof. Fritz Indra, die Ingenieurskultur bei Opel in den 1980er-Jahren, die ewige Jagd auf den Golf GTI – und darüber, warum Opel technische Innovationen nach Mallons Ansicht oft schlechter vermarktete als die Konkurrenz.</p><p>1987 wechselte er schließlich zu Lexmaul und damit zu einem der bekanntesten Opel-Tuner jener Zeit und mitten rein in die goldene Ära des (Opel-)tunings.</p><p>Danach wurde er von Brose abgeworben und vrantwortete als Kaufmann die Schnittstelle zu GM, Opel und Saab.</p><p>Ein Gespräch über eine Ära, in der Motorenentwicklung noch sehr viel mit Erfahrung, Prüfstand, Metall und Improvisation zu tun hatte – und über einen Ingenieur, dessen Entwicklungen bis heute in der Opel-Szene bekannt sind, obwohl sein Name es viel zu selten ist.</p>","author_name":"Karsten Arndt"}