{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/678fe5b2fc105e4d36aef8ed/6aaa64815d36baebf1ee45ff?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Alfred Kist – Vom Mercedes-Entwicklungsingenieur zum Retter legendärer Porsche-Rennwagen","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/678fe5b2fc105e4d36aef8ed/1789551450972-731f2c19-dc26-4ec2-8684-d8ea21bfb08a.jpeg?height=200","description":"<p>Alfred Kist hat eine außergewöhnliche Ingenieurskarriere hinter sich: 1977 kommt er nach seinem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik zu Mercedes-Benz und erlebt dort eine Entwicklungszeit, in der Konstrukteure und Versuchsingenieure noch mit erstaunlich großen Freiheiten arbeiten konnten. Schon an seinem ersten Arbeitstag sieht er die neue Raumlenker-Hinterachse des späteren Mercedes 190 – und ist beeindruckt davon, welchen technischen Aufwand Mercedes selbst für sein damals kleinstes Modell betreibt.</p><p>Später wechselt Kist in den Versuch, arbeitet an unterschiedlichsten Baureihen und erlebt unter anderem die Entwicklung von W201, S-Klasse und Coupé sowie alternativen Antrieben. In dieser Folge erzählt er, wie Mercedes damals Autos entwickelte, welche Ideen es bis zum Prototypen schafften und trotzdem nie in Serie gingen – und warum aus seiner Sicht BMW Mercedes letztlich dazu brachte, einen Zwölfzylinder zu bauen.</p><p>Seine eigentliche Leidenschaft gilt allerdings schon seit seiner Kindheit Porsche und dem Rennsport. Heute restauriert Alfred Kist mit seinem Unternehmen <a href=\"https://www.orca.gmbh/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">ORCA</a> einige der bedeutendsten historischen Rennwagen überhaupt. In seiner Werkstatt stehen Fahrzeuge wie Porsche 550, 908, 910 und 917. Fehlende Teile werden dabei nicht einfach durch irgendeinen Nachbau ersetzt: Kist recherchiert Originalzeichnungen, vermisst Bauteile mit professioneller Scantechnik und konstruiert Komponenten per CAD neu – teilweise aus Magnesium oder Titan und nach den ursprünglichen Spezifikationen.</p><p>Wir sprechen über die Frage, wie original ein historischer Rennwagen überhaupt bleiben kann, wenn er nach 50 oder 60 Jahren noch Rennen fahren soll, über gerissene Aluminiumrahmen, verschwundene Ersatzteile und den enormen Aufwand, einen Porsche 917 wieder genauso aufzubauen, wie er einst auf der Rennstrecke stand.</p><p>Und wir sprechen natürlich übers Fahren: über Kists erste, durchaus ernüchternde Begegnung mit einem frühen Porsche 911, das Erlebnis eines 917 am Steuer und darüber, welchen Rennwagen er unbedingt noch einmal restaurieren möchte.</p><p>Eine Folge über eine Zeit, in der Ingenieure Autos noch selbst konstruierten, erprobten und verstanden – und über einen Mann, der dieses Wissen heute nutzt, um ein wichtiges Stück Motorsportgeschichte am Leben zu erhalten.</p><p>***</p><p>Mehr Infos über ORCA - die Firma von Alfred Kist <a href=\"https://www.orca.gmbh/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">findet ihr hier</a>.</p>","author_name":"Karsten Arndt"}