{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/67670d80575cbdaa9dce83eb/67bc826786a56284d02d8fd9?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Der Fuchs und die Trauben","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/67670d80575cbdaa9dce83eb/1740407302735-af3e409f-9141-4a7e-ad71-277f7871ba3b.jpeg?height=200","description":"<p>Buy my book, the Joy of Geschlecht, On Amazon <a href=\"https://www.amazon.com/dp/B0DKB24Q92\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://www.amazon.com/dp/B0DKB24Q92</a></p><p><br></p><p>der Weinstock- grape vine</p><p>plaudern- to chat, gossip</p><p>das Laub- leaves, foliage</p><p>spähen- to peer, to peak</p><p>stützen- to support, to prop up</p><p>die Vorderpfote- front paw</p><p>empor- upwards, aloft</p><p>der Satz- leap</p><p>die Leibeskräfte- with all one’s might</p><p>die Gier- greediness, craving</p><p>huschen- to scurry, dart</p><p>üppig- lush, thick</p><p>kollern- to roll, to stagger</p><p>äugen- to look</p><p>vorwitzig- cheeky, inquisitive</p><p>der Pfeil- arrow</p><p>hochmütig- haughty, arrogant</p><p>stolzieren- swagger, strut</p><p><br></p><p>Eine Maus und ein Spatz saßen an einem Herbstabend unter einem <strong><u>Weinstock</u></strong> und <strong><u>plauderten</u></strong> miteinander. Auf einmal zirpte der Spatz seiner Freundin zu: \"Versteck dich, der Fuchs kommt\", und flog rasch hinauf ins <strong><u>Laub</u></strong>. Der Fuchs schlich sich an den <strong><u>Weinstock</u></strong> heran, seine Blicke hingen sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Vorsichtig <strong><u>spähte</u></strong> er nach allen Seiten. Dann <strong><u>stützte</u></strong> er sich mit seinen <strong><u>Vorderpfoten</u></strong> gegen den Stamm, reckte kräftig seinen Körper <strong><u>empor</u></strong> und wollte mit dem Mund ein paar Trauben erwischen. Aber sie hingen zu hoch. Etwas verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er einen gewaltigen <strong><u>Satz</u></strong>, doch er schnappte wieder nur ins Leere. Ein drittes Mal bemühte er sich und sprang aus <strong><u>Leibeskräften</u></strong>. Voller <strong><u>Gier</u></strong> <strong><u>huschte</u></strong> er nach den <strong><u>üppigen</u></strong> Trauben und streckte sich so lange dabei, bis er auf den Rücken <strong><u>kollerte</u></strong>. Nicht ein Blatt hatte sich bewegt. Der Spatz, der schweigend zugesehen hatte, konnte sich nicht länger beherrschen und zwitscherte belustigt: \"Herr Fuchs, Ihr wollt zu hoch hinaus!\" Die Maus <strong><u>äugte</u></strong> aus ihrem Versteck und piepste <strong><u>vorwitzig</u></strong>: \"Gib dir keine Mühe, die Trauben bekommst du nie.\" Und wie ein <strong><u>Pfeil</u></strong> schoß sie in ihr Loch zurück. Der Fuchs biß die Zähne zusammen, rümpfte die Nase und meinte <strong><u>hochmütig</u></strong>: \"Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben.\" Mit erhobenem Haupt <strong><u>stolzierte</u></strong> er in den Wald zurück.</p><p><br></p><p><br></p><p><br></p><p><br></p>","author_name":"Adrienne Merinnen"}