{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/675feb6c64b31a6479734efc/6a44b42be80d75fcb84c6ba9?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"BRCA1, BRCA2 & Lynch-Syndrom: Leben mit erblichem Krebsrisiko","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/675feb6c64b31a6479734efc/1782885201014-9a46e19f-2870-4f72-aeef-3ae8367cc597.jpeg?height=200","description":"<p>Was bedeuten BRCA1- und BRCA2-Mutationen oder das Lynch-Syndrom für Betroffene und ihre Familien? Wie gelingt der Umgang mit einem genetisch erhöhten Krebsrisiko – zwischen Vorsorge, Unsicherheit und psychischer Belastung?</p><p><br></p><p>Krebs ist für viele Menschen ein einschneidendes Ereignis. Bei erblichen Tumorerkrankungen beginnt die Auseinandersetzung damit oft schon lange vor einer möglichen Diagnose. Denn wer um ein genetisch erhöhtes Krebsrisiko weiß, lebt häufig zwischen Vorsorge und Angst, zwischen Gewissheit und Unsicherheit. Viele Betroffene haben zudem erlebt, wie Eltern, Geschwister oder andere Angehörige erkrankt sind. Diese Erfahrungen prägen den Umgang mit dem eigenen Risiko und werfen Fragen auf: Wie geht man mit dieser Belastung um? Welche Rolle spielen Schuldgefühle, familiäre Erwartungen und die Sorge um die nächste Generation?</p><p>Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. rer. nat.  Johanna Graf, sie leitet den Fachbereich Psychoonkologie im Stuttgart Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl am Klinikum Stuttgart.</p><p><br></p><p><strong>Folgenübersicht:</strong></p><p>01:00: Worin unterscheidet sich die psychoonkologische Begleitung bei einem erblichen Tumorsyndrom wie dem Lynch-Syndrom von der Begleitung bei einer „einmaligen“ Krebserkrankung?</p><p>02:15: Welche Rolle spielt die genetische Gewissheit für die Krankheitsverarbeitung? Welche Fragen beschäftigen Betroffene in Ihrer psychoonkologischen Praxis dann meist zuerst?</p><p>04:30: Menschen mit erblichen Tumorsyndromen wachsen oft mit Krebsgeschichten in der Familie auf. Welche Spuren hinterlassen diese Erfahrungen? Wie gelingt es, zwischen der eigenen Geschichte und den Erfahrungen früherer Generationen zu unterscheiden?</p><p>06:22: Welche Rolle spielen Schuldgefühle bei einer genetischen Mutation?</p><p>08:43: Warum vermeiden manche Betroffene empfohlene Vorsorgeuntersuchungen trotz Wissen um ihr Risiko?</p><p>10:20: Wie kann man Betroffene unterstützen, von Vermeidung zu aktiver Vorsorge zu gelangen – ohne zusätzlichen Druck aufzubauen?</p><p>12:08: Was unterscheidet Familien, die offen mit einer genetischen Diagnose umgehen, von solchen, in denen Schweigen dominiert? Welche Rolle spielt Transparenz für die psychische Stabilität der Familie?</p><p>14:48: Ganz generell: Wie kann man mit der Unsicherheit besser leben?</p><p>16:15: Warum wird psychoonkologische Unterstützung häufig noch zu spät genutzt?</p><p>18:40: Was wünschen Sie sich von behandelnden Ärztinnen und Ärzten im Umgang mit Menschen mit erblichen Tumorsyndromen?</p><p>19:33: Wissen ist Macht: Ein Abschlussplädoyer warum das in dem Bereich ganz besonders gilt?</p><p>20:10: Closer-Fragen</p><p><br></p><p>Links: </p><p><a href=\"https://www.klinikum-stuttgart.de/medizin-pflege/stuttgart-cancer-center/psychoonkologie\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Psychoonkologie | Stuttgart Cancer Center | Klinikum Stuttgart</a></p><p><a href=\"https://www.klinikum-stuttgart.de/medizin-pflege/klinische-genetik\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Startseite | Klinische Genetik | Klinikum Stuttgart</a></p><p><a href=\"https://www.semi-colon.de/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">SemiColon - SemiColon</a></p><p><br></p><p>Ihnen hat die Folge gefallen? Dann herzlichen Dank für Ihre 5-Sterne-Bewertung und das Teilen des Podcasts.</p><p><br></p><p>Redaktion &amp; Moderation: Catrin Rathgeb</p><p>Musik &amp; Sounddesign: Phil Mönch</p><p><br></p><p><br></p>","author_name":"Klinikum Stuttgart"}