{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/66e9e7c04ea065d850606ebf/694eca36c9578c8cda816cda?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#27 In der DDR queer schreiben mit Norbert Marohn","description":"<p><strong>Norbert Marohn</strong> ist nach verschiedenen Studien und Lohnarbeiten seit 1986 freiberuflicher Schriftsteller. Er schreibt Hörspiele, Prosa, Gedichte, Essays, Buch- und Theater-Kritiken. 1987 wurde sein erstes Hörspiel produziert und gesendet und 1990 erschien seine erste Erzählung <em>Plötzlich mein Leben</em> im Mitteldeutschen Verlag. Seither vor allem autobiografisch grundierte Prosa und Biografien sowie Essays zur Zeitgeschichte.</p><p><br></p><p>Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): <a href=\"https://mitteldeutscherverlag.de/geschichte/ddr/haug,-franziska-hg-bin-weiblich,-bin-m%C3%A4nnlich,-doppelt-detail\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">„bin weiblich, bin männlich, doppelt\": Queere DDR-Literatur</a></p><p><br></p><p>--------------------------------------</p><p><strong>Inhalt</strong></p><p>Vorwort</p><p>Janin Afken:&nbsp;„Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre</p><p>Alexander Wagner:&nbsp;Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners&nbsp;<em>Trobadora Beatriz</em></p><p>Jonas Haug:&nbsp;Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns&nbsp;<em>Franziska Linkerhand</em></p><p>Ida Svingen Mo:&nbsp;Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns&nbsp;<em>Franziska Linkerhand</em></p><p>Birgit Bockschweiger:&nbsp;Christa Wolf – eine queere Autorin?</p><p>Felix Schmidt:&nbsp;Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs&nbsp;<em>Kassandra</em></p><p>Vojin Saša Vukadinović:&nbsp;Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk</p><p>Sina Meißgeier:&nbsp;Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift&nbsp;<em>frau anders</em>&nbsp;als Spiegel der Transformationszeit</p><p>Nane Pleger:&nbsp;Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren</p><p>Rebecca Franke:&nbsp;Queerness in der FDJ-Poetenbewegung</p><p>Lucas Mielke:&nbsp;Norbert Marohns&nbsp;<em>Plötzlich mein Leben</em>&nbsp;(1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre</p><p>Benedikt Wolf:&nbsp;Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus&nbsp;<em>Legende</em></p><p>Lukas Betzler:&nbsp;Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns</p><p>Liesa Hellmann:&nbsp;Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung&nbsp;<em>Hitlers Befehl</em>&nbsp;(1956/1968)</p><p>Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn:&nbsp;„Schreiben ist für mich intensiveres Leben“</p><p>--------------------------------------</p><p><br></p><p>Host: Adina Kükelhahn</p>","author_name":"Research Group \"Light On!\""}