{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/667eb1d3482fca9c1b4e958b/6ab515e3432e34fa45d79e6e?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"\"KEEP CALM AND CARRY ON - Wie Hamburg den Ernstfall übt.\" - Sonderserie zur Bundeswehrübung \"RedStormCharlie\" in Hamburg","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/667eb1d3482fca9c1b4e958b/1790252849632-5328d903-df2e-4b27-bd9f-2392cc11b231.jpeg?height=200","description":"<p><strong>„KEEP CALM AND CARRY ON - Ruhig bleiben und weitermachen.“</strong></p><p>Das ist der persönliche Leitsatz von Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg.</p><p><br></p><p>Und er passt erstaunlich gut zu dem, worum es bei <strong>Red Storm Charlie</strong> geht.</p><p>Denn Vorbereitung auf Krisen bedeutet für Leonards gerade nicht, in Alarmismus zu verfallen. </p><p>Es bedeutet, Bedrohungen ernst zu nehmen, sich vorzubereiten – und dadurch selbstbestimmt und handlungsfähig zu bleiben. </p><p><br></p><p>In dieser Folge sprechen wir darüber, was in Hamburg bei Red Storm Charlie eigentlich geübt wird. Leonards beschreibt die Übung als zivil-militärische Awareness-Übung: Im Mittelpunkt stehen nicht militärische Fähigkeiten allein, sondern die <strong>Schnittstellen zwischen Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Behörden, Infrastruktur und Wirtschaft</strong>. </p><p><br></p><p>Was passiert, wenn eine militärische Kolonne durch Hamburg fährt und gleichzeitig Polizei, Feuerwehr oder zivile Rettungskräfte gebraucht werden? </p><p>Sprechen alle dieselbe Sprache? </p><p>Wie werden Verwundete vom militärischen in das zivile System übergeben? </p><p>Was passiert bei Stromausfall, Drohnenvorfällen oder einem Chemieunfall?</p><p>Leonards bringt die Antwort auf einen einfachen Nenner:</p><p><strong>Konzepte sind wichtig. Aber sie müssen geübt werden.</strong></p><p>„Üben, üben, üben“ seien deshalb die entscheidenden Schlagworte. </p><p><br></p><p>Aus einer zunächst weitgehend militärischen Übung ist dabei innerhalb von drei Jahren ein Netzwerk mit mehr als 60 beteiligten Organisationen entstanden. </p><p><br></p><p>Und vielleicht steckt darin die wichtigste Aussage dieser Folge: Sicherheit lässt sich nicht an die Bundeswehr outsourcen. </p><p>Leonards beschreibt die Bundeswehr am Ende ausdrücklich als <strong>Teil der Hamburger Stadtgesellschaft</strong> – als einen Akteur unter vielen, die im Ernstfall miteinander funktionieren müssen. </p><p><br></p><p>Eine Folge über Abschreckung, Vorbereitung, gesellschaftliche Resilienz und die vielleicht wichtigste Fähigkeit in einer Krise:</p><p><strong>Ruhe bewahren. Vorbereitet sein. Handlungsfähig bleiben.</strong></p><p><strong>Keep Calm and Carry On.</strong></p>","author_name":"Nico Gramenz"}