{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/667eb1d3482fca9c1b4e958b/6aafd75bf0112d8f451cde27?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Üben. Üben. Üben. - \"Was Litauen verstanden hat – und Deutschland noch lernen muss\" mit Irma Petraityte-Luksiene","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/667eb1d3482fca9c1b4e958b/1789908746877-74e14ee6-ee24-41f8-b08f-7c5b55a2d77c.jpeg?height=200","description":"<p><strong>Was Litauen verstanden hat – und Deutschland noch lernen muss</strong></p><p><em>Irma über Gesamtverteidigung, die Kraft der Zivilgesellschaft und warum Vorbereitung erst durch Übung funktioniert</em></p><p><br></p><p>Was passiert, wenn eine Gesellschaft ihre Bürgerinnen und Bürger nicht nur als Menschen versteht, die im Krisenfall geschützt werden müssen – sondern als <strong>aktive Akteure ihrer eigenen Resilienz und Verteidigungsfähigkeit</strong>?</p><p><br></p><p>Irma Petraityte-Luksiene kennt Deutschland und Litauen und beschäftigt sich intensiv mit Verteidigung, gesellschaftlicher Resilienz und der Rolle der Zivilgesellschaft. Im Gespräch beschreibt sie, wie anders Gesamtverteidigung in Litauen gedacht und praktisch vorbereitet wird.</p><p><br></p><p>Menschen fragen sich dort:</p><p><strong>Welche Fähigkeiten habe ich? </strong></p><p><strong>Welche Netzwerke und Ressourcen stehen mir zur Verfügung? </strong></p><p><strong>Und welche Rolle könnte ich übernehmen, wenn es ernst wird?</strong></p><p><br></p><p>Irma berichtet, wie Vereine ihre eigenen Fähigkeiten analysieren, konkrete Aufgaben für den Krisen- und Verteidigungsfall entwickeln und anschließend gemeinsam mit staatlichen Institutionen und anderen Organisationen üben. Ihr eigener Verein entwickelte auf dieser Grundlage eine Strategie und einen Aktionsplan und nimmt nach ihrer Schilderung inzwischen an großen litauischen Mobilisierungsübungen mit zahlreichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren teil.</p><p><br></p><p>Dabei geht es nicht nur um den einzelnen Menschen. Auch <strong>Unternehmen</strong> müssen sich aus Irmas Sicht fragen, welche Rolle sie im Krisenfall spielen: Wie bleiben sie selbst handlungsfähig? Welche Leistungen müssen weiter funktionieren? Und welchen Beitrag können sie dazu leisten, dass Versorgung, Kommunikation, Transport, Gesundheit, Logistik und damit die Gesellschaft insgesamt funktionieren?</p><p><br></p><p>Eine zentrale Erkenntnis des Gesprächs: <strong>Pläne allein schaffen noch keine Resilienz. Zusammenarbeit muss vorbereitet und geübt werden.</strong></p><p><br></p><p>Das ist auch die Brücke zu <strong>Red Storm Charlie in Hamburg</strong> und zur Frage, die takeKONTROL in den kommenden Tagen beschäftigen wird: Wie handlungsfähig sind Menschen, Unternehmen und eine ganze Region tatsächlich, wenn aus einem abstrakten Szenario plötzlich Realität wird?</p><p><br></p><p>Zum Abschluss frage ich Irma, was Deutschland tun müsste, wenn wir gesellschaftlich resilienter werden wollen.</p><p>Ihre drei Antworten sind bemerkenswert klar:</p><p><strong>1. Die Bedrohung ernst nehmen.</strong></p><p><strong> 2. Die Zivilgesellschaft als Akteur ernst nehmen und ihr etwas zutrauen.</strong></p><p><strong> 3. Üben. Üben. Üben.</strong></p><p><br></p><p>Eine Folge über <strong>Verantwortung, Vorbereitung, Unternehmen, Vereine, Gesamtverteidigung – und vor allem darüber, wie aus Bewusstsein konkrete Handlungsfähigkeit entstehen kann.</strong></p><p><strong>Bewusst. Bereit. Gemeinsam.</strong></p><p><strong>takeKONTROL – Stärke beginnt mit Klarheit.</strong></p>","author_name":"Nico Gramenz"}