{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/6538ffb2ab9fa20012d4e4fa/6a5538fc9fd983917d0fe530?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Woher kommt der Name M&M? ","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/6538ffb2ab9fa20012d4e4fa/1783970000018-eb2d558e-7d16-4862-a8e5-6efac4d3d790.jpeg?height=200","description":"<p>Was haben der Spanische Bürgerkrieg, eine absurde Lebensmittel-Panik und die Schauspielerin Maya Rudolph gemeinsam? Sie alle sind Teil einer unglaublichen Marken-Evolution, die Marketer und Werbe-Fans bis heute fasziniert. </p><p><br></p><p>Spanien, in den 1930er Jahren: Forrest Mars Sr. beobachtet britische Soldaten, die Schokolinsen mit einer harten, hitzebeständigen Zuckerhülle essen. Zurück in den USA patentiert er das Verfahren und gründet mit Bruce Murrie – dem Sohn des Hershey-Präsidenten – kurzerhand „M&amp;M Limited“, um sich mitten im Krieg wichtige Rohstoffe zu sichern. Aus der funktionalen C-Ration für das US-Militär wird ab 1947 ein Hit für den zivilen Massenmarkt. </p><p><br></p><p>Doch der wahre Kultstatus entsteht durch geniales Marketing. Die Agentur Ted Bates führt in den 50ern die erste Zielgruppenanalyse überhaupt durch und kreiert den legendären Slogan: „Schmilzt im Mund, nicht in der Hand“. </p><p><br></p><p>Von Protesten für die Rückkehr roter M&amp;M's in den 70er Jahren bis hin zu modernen „Spokescandies“, die plötzlich im Zentrum eines amerikanischen Kulturkampfes stehen – diese Marke erfindet sich ständig neu. Wir gehen in dieser Folge der Frage nach: Woher kommt der Name M&amp;M?  </p><p><br></p><p>Jetzt reinhören!</p><p><br></p><h3>Darum gehts:</h3><ul><li>Die Erfindung von M&amp;M's durch Forrest Mars Sr. basierte auf der Beobachtung eines konkreten Konsumenten-Problems bei Hitze. </li><li>Der Markenname M&amp;M geht auf eine strategische Rohstoff-Partnerschaft zwischen den Konkurrenten Mars und Murrie im Zweiten Weltkrieg zurück. </li><li>Rosser Reeves nutzte 1954 die allererste Zielgruppenanalyse, um einen rein funktionalen USP in einen weltberühmten Werbeslogan zu verwandeln. </li><li>Eine „Rote Panik“ im Jahr 1976 zwang das Management zur präventiven Farbanpassung und löste kuriosen Konsumenten-Aktivismus aus. </li><li>Als die M&amp;M-Maskottchen 2022 in einen Kulturkampf um Diversität gerieten, reagierte Mars mit einem genialen PR-Stunt zum Super Bowl. </li><li>Markenführung im Jahr 2026 bedeutet auch, sich strengen Werbeverboten und Kinderschutz-Richtlinien anzupassen. </li></ul><p><br></p><p><a href=\"https://www.youtube.com/watch?v=AlhkxiPXT44\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">M&amp;M -Werbung: YouTube </a></p><p><br></p><p><br></p>","author_name":"Nadine von Piechowski"}