{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/64d5dad9b4d0da001046c89e/6ac950738f34078889f809a9?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Folge 299: Rückennummern im Ruhestand – wann wird aus einer Zahl eine Zäsur?","description":"<p>Im Basketball hängt das Trikot unter dem Hallendach. Im Fußball hängt es an einer Verbandsregel: Wer seinen Kader von 1 bis 25 durchnummerieren muss, kann die 10 nicht einfach in den Ruhestand schicken. Argentinien hat es nach Maradona versucht und von der FIFA ein &quot;Nein!&quot; bekommen. Und mit Messi ist der nächste Antrag auf Denkmalschutz schon gestellt. Trotzdem gibt es sie: Bei Milan braucht es dafür 902 Spiele – und eine Sonderklausel: Die 3 darf dort jederzeit zurückgeholt werden, er muss nur Maldini heißen. Bei den Bayern hängt seit Ende 2024 die 5 wie ein Heiligenschein über der Südkurve. Und Manchester United hat die Logik einfach umgedreht: Dort wird die 7 nicht stillgelegt, sondern als eine Ehre verliehen. Wer groß genug ist, bekommt sie. Und dann gibt es Birmingham City. 44 Spiele, vier Tore. Ein 17-Jähriger, 25 Millionen Ablöse – Nummer weg, zack, für immer. Irgendwie schräg. Aber wenn der Name nur drei Buchstaben vom Klub entfernt ist, zählt das in England offenbar schon als Vereinslegende. Rapid Wien hat Steffen Hofmanns 11 dagegen &quot;nur&quot; für elf Jahre gesperrt. Ab 2029 ist sie also wieder zu haben. Wir gehen wie Graf Zahl die schönsten Fälle durch und verpassen uns zumindest bis zur nächsten Folge die legendäre 299.</p>","author_name":"Hans von Brockhausen, Mario Harter, Oliver Lipinski"}