{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/64d5dad9b4d0da001046c89e/6aa1dc756389ebc5817621a2?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Folge 295: Arthur Friedenreich - der vergessene erste Superstar","description":"<p>Es gibt einen Hörer, der fordert seit Jahren unter unseren Folge denselben Namen. Egal ob wir über deinen Flugzeugabsturz beim FC Turin reden, über Regeländerungen im Frauenfußball oder über Suriname: \"Legendenfolge Arthur Friedenreich\". Und heute ist es soweit! Shame on us, dass es 295 Folgen gedauert hat. Also: Wer zum Teufel ist dieser Mann, der klingt wie eine Spedition aus Norddeutschland und trotzdem in São Paulo geboren wurde? Ein Stürmer, dem 1329 Tore zugeschrieben werden – vielleicht waren es aber auch 1239 oder vielleicht nur 595. Ganz genau weiß es bis heute niemand, und genau das macht ihn so gut. Wir reden über einen Jungen, der als Kind beinahe von einem Leichenwagen überfahren wurde – die erste Körpertäuschung seines Lebens. Über einen Verein namens SC Germania, der für ihn seine rassistischen Aufnahmebedingungen ändern musste. Über zwei Zähne, die er 1914 gegen Exeter City verlor – und über die Engländer, die vor diesem Spiel nackt im Meer badeten und Ärger mit den Behörden bekamen. Und dann gibt's da noch den 29. Mai 1919: 150 Minuten Fußball gegen Uruguay, Rekord bis heute, und in der 122. Minute macht er das einzige Tor des Spiels. Brasilien trägt ihn auf Schultern durch Rio, ein Juwelier stellt seine Fußballschuhe ins Schaufenster, einer der größten Musiker des Landes komponiert ein Stück darüber. Zwei Jahre später ist er nicht mehr im Kader – weil der Präsident lieber eine weiße Nationalmannschaft ins Ausland schickt. In der Nachholspiel-Legenden-Elf ist er nun für die Ewigkeit gesetzt. Arthur Friedenreich - der König des Fußballs, rund 15 Jahre bevor Pelé überhaupt geboren wurde.</p>","author_name":"Hans von Brockhausen, Mario Harter, Oliver Lipinski"}