{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/649948e4db3d690011987638/6acc56c729b9fbfbe2367d6d?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Erwartungen und Grenzen","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/649948e4db3d690011987638/a53f3def-396c-44d1-b0fa-1fcad24f3bdb.jpg?height=200","description":"<p>Erwartungen haben eine besondere Bedeutung für die Wirtschaftspolitik. Vor allem beim Thema Inflationserwartungen gilt diese Bedeutungsschwere. Doch es gibt auch generelle Zweifel. So veröffentlichte der Notenbank-Ökonom Jeremy B. Rudd von der US-amerikanischen Federal Reserve (FED) bereits im September 2021 einen viel beachteten Kommentar, in dem er die Sinnhaftigkeit der Steuerung nach Erwartungen in Frage stellte. Das war zwar keine offizielle Position der FED, aber eine berechtigte Warnung, denn die Inflationserwartungen waren niedrig, kurz darauf aber stieg die Inflation in den USA und der EU deutlich an. Das Gegenteil von dem, was erwartet worden war.</p><p>Im Oktober 2021 sprach Daniel Stelter in Folge 105 mit Professor Dr. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute, über „Die Selbstüberschätzung der Notenbanker“. Ausgangspunkt war die These der säkularen Stagnation (also dem langfristigen Zustand einer Volkswirtschaft, in dem das Wirtschaftswachstum dauerhaft schwach bleibt – selbst dann, wenn die Zinsen sehr niedrig sind und die Notenbanken versuchen, die Konjunktur anzukurbeln): Erklärt ein Ersparnisüberhang das schwache Wachstum, oder übersieht diese Diagnose wichtige Ursachen?</p><p>Geldpolitik kann stabilisieren und die Notenbank kann der Politik so Zeit verschaffen. Sie ersetzt aber weder tragfähige Staatsfinanzen noch Reformen, die Investitionen und Arbeit attraktiver machen, so das Fazit. Angesichts des Reformstaus in Deutschland ist es Zeit für ein <em>bto REFRESH</em>.</p><p><strong>Hinweis </strong></p><p><strong><em>ABSTURZ – So retten wir Deutschland</em></strong>: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei <strong><a href=\"https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077751091\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Thalia</a></strong>, <strong><a href=\"https://amzn.eu/d/0h7e5Sg6\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Amazon</a></strong>, <strong><a href=\"https://www.genialokal.de/Produkt/Daniel-Stelter/Absturz_lid_58095982.html\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">geniallokal</a></strong>.</p><p><strong>Hörerservice</strong></p><p>Studie <strong><em>The present monetary policy framework is seriously flawed</em></strong> von Michael Biggs und Thomas Mayer, Flossbach von Storch Research Institute: <strong><a href=\"https://t1p.de/eugdd\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://t1p.de/eugdd</a> </strong></p><p>Aufsatz <strong><em>Why Do We Think That Inflation Expectations Matter for Inflation? (And Should We?)</em></strong> von Jeremy B. Rudd, Senior Adviser im Bereich Forschung und Statistik des Federal Reserve Board (FED): <strong><a href=\"https://t1p.de/geeyn\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">https://t1p.de/geeyn</a></strong></p><p><strong>beyond the obvious</strong> – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter <strong><a href=\"http://www.think-bto.com/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">think-bto.com</a></strong>.</p><p><strong>Newsletter</strong> – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie <strong><a href=\"https://think-beyondtheobvious.com/newsletter/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">hier</a></strong>.</p><p><strong>Redaktionskontakt</strong> – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter <strong><a href=\"mailto:podcast@think-bto.com\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">podcast@think-bto.com</a></strong>.</p><p><strong>Handelsblatt </strong>–<strong> </strong>80 Jahre Handelsblatt. 100 Jahre WirtschaftsWoche. 180 Jahre unabhängiger Wirtschaftsjournalismus. 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