{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/61e97e498ad1d30012c50117/6abb82bd8ec4e79ce6372c43?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#282 Tante Enso: Smart Store gegen leere Schaufenster?","description":"<p>Leerstehende Läden, geschlossene Bankfilialen: Im ländlichen Raum bricht die Nahversorgung weg. Statt klassischem Tante-Emma-Laden setzt „Tante Enso“ auf einen genossenschaftlich organisierten Smart Store: Ein Dorfladen, der 24/7 per Zugangscode offen ist, mit zentraler Logistik, schlanken Strukturen und Fokus auf lokale Produkte. Bürger zeichnen Genossenschaftsanteile ab 100 Euro, sichern vorab die Nachfrage und holen den Supermarkt zurück ins Dorf. In bestehenden, günstigen Bestandsimmobilien, oft früheren Filialen von Tegut.</p><p><br></p><p>Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach diskutieren, wie dieses Modell Nahversorgung, Treffpunktfunktion und Dorfleben verbindet, welche Rolle Kommunen, Fördergelder und Medienpartner spielen und warum zu viel Regulierung Eigeninitiative abwürgt. Gleichzeitig schauen sie kritisch auf die schnelle Expansion durch die Übernahme größerer Tegut-Märkte: Wo endet der smarte Dorfladen und wo beginnt das betriebswirtschaftliche Risiko? Wird Tante Enso zum tragfähigen Prototyp für eine neue, bürgergetragene Infrastruktur im ländlichen Raum oder laden wir engagierten Dörfern Aufgaben auf, die eigentlich der Staat schultern müsste?</p>","author_name":"IIB Institut"}