{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/61e97e498ad1d30012c50117/6a96c6ed0cefab27306255bc?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"#280 EEG-Entwurf: Solarstrom ja, Einspeisen nein?","description":"<p>Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz soll die Netze stabilisieren – und könnte zugleich private Photovoltaik, Batteriespeicher und innovative Geschäftsmodelle ausbremsen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach arbeiten durch, was der aktuelle EEG-Entwurf mit der 50-Prozent-Grenze für die Einspeisung konkret bedeutet: für Balkonkraftwerke, Eigenheime mit PV-Anlage, Mehrfamilienhäuser und Quartiere.</p><p><br></p><p>Im Fokus stehen die wirtschaftlichen Folgen: Was passiert mit Geschäftsmodellen wie dynamischen Stromtarifen, Arbitrage und Energy Sharing, wenn Speicher kaum noch netzdienlich betrieben werden können? Warum drohen ausgerechnet jene zu verlieren, die in PV, Smart Meter und Speicher investiert haben – von Enpal- und 1,5-Grad-Kundinnen bis zu kleinen Bestandshaltern?</p><p><br></p><p>Gleichzeitig zeigen die beiden, wie fragil das deutsche Stromnetz bleibt: fehlende Smart-Meter-Infrastruktur, überlastete Verteilnetze, unklare kommunale Wärmeplanungen und Stadtwerke, die für die neue Rolle als Energie-Manager auf Quartiersebene kaum gerüstet sind. Während andere Länder auf flächendeckende Digitalisierung und lokale Netze setzen, hängt Deutschland zwischen zentralistischen Leitstellen, überforderten Kommunen und immer neuen Gesetzesflicken.</p>","author_name":"IIB Institut"}