{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/610bce6f1127ca001330bb48/69eb53f36e5b90839a9846d9?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Trump sucht Schuldigen für Iran-Krieg! | Von Thomas Röper","description":"<p><strong>Wen wird Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen? Der Irankrieg wird in den USA immer unbeliebter und Trump wird einen Sündenbock brauchen.</strong></p><p><em>Ein Standpunkt von&nbsp;</em><strong><em>Thomas Röper</em></strong><em>.</em></p><p>In Russland ist ein amüsant formulierter&nbsp;<a href=\"https://zvezdaweekly.ru/news/20263251511-TWHtD.html?ref=apolut.net\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"><u>Artikel</u></a>&nbsp;über die Frage erschienen, wen Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen wird, den ich übersetzt habe. Die für Deutsche etwas merkwürdig klingende Überschrift ist eine Anlehnung an das russische Sprichwort <em>“zwei Tode stirbt niemand, doch einen müssen alle sterben”</em>.</p><p><strong><em>Beginn der Übersetzung:</em></strong></p><p><strong>Zwei werden nicht schuldig werden, doch für den dritten ist es unvermeidlich</strong></p><p>Von den drei Anstiftern des verbrecherischen Krieges im Iran weist Trump die Schuld von sich selbst und Netanjahu und gibt sie Kriegsminister Hegseth.</p><p><em>Von Wladimir Michejew.</em></p><p><strong>Wer wird der Sündenbock?</strong></p><p>Trotz Donald Trumps prahlerischer Selbstlobhudelei, der sich ohne jeden Grund mit dem Gewand des Bezwingers der Perser schmückt, wird auch er nicht umhinkönnen, ein rituelles Opfer zu bringen. Nicht etwa, weil der Verhandlungsprozess in Islamabad völlig zum Erliegen gekommen zu sein scheint, sondern, weil es den Falken in Washington nicht gelungen ist, die Regierung in Teheran durch pro-westliche Marionetten zu ersetzen, Irans Potenzial zur Urananreicherung und die für den Bau eines Raketenarsenals notwendigen Konstruktions- und Produktionsanlagen des Landes zu zerstören.</p><p>Und so laufen die müßigen, die zynischen und schließlich auch die vom gesunden Menschenverstand geleiteten, rationalen Diskussionen innerhalb der US-amerikanischen Politik und Wirtschaft darüber, wie Trump und sein Team in dieses übelriechende Auslandsabenteuer hineingezogen werden konnten, zunehmend auf gegenseitige Schuldzuweisungen hinaus.</p><p>Wen wird der berüchtigte „Friedensstifter“ Donald Trump für sein Scheitern verantwortlich machen? Kriegsminister (ehemals Verteidigungsminister) Pete Hegseth? Oder Benjamin Netanjahu, den israelischen Ministerpräsidenten, der am meisten an einem Regimewechsel in Teheran und dem Untergang der Ölmonarchien am Persischen Golf interessiert ist?</p><p>Allen Anzeichen nach wird Kriegsminister Pete Hegseth zum Sündenbock gemacht werden, den der US-Präsident kürzlich öffentlich zum angeblichen Hauptverantwortlichen für den Angriff auf den Iran ernannt hat. Auf einer Pressekonferenz lieferte Trump seinen Verbündeten auf ganzer Linie aus, indem er seine eigene Verantwortung für den Krieg gegen die Perser leugnete:</p><blockquote>„Pete Hegseth war der Erste, der sich zu Wort meldete. Er war es, der sagte: ‚Machen wir‘s.‘“</blockquote><p>Der Politikwissenschaftler Malek Dudakow bemerkt dazu:</p><blockquote>„Hegseths Reden, die an einen Fernsehprediger oder Psychologie-Coach erinnern, sind ohne Ironie schwer anzuhören.“</blockquote><p>Die Demokraten haben einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Hegseth vorbereitet und werfen ihm Kriegsverbrechen und die Niederlage im Iran-Konflikt vor. Er selbst lebt nun nach dem Motto:</p><blockquote>„Geht ihr heute, auf dass ich erst morgen gehen muss.“</blockquote><p>Deshalb entlässt er alle um sich herum, nur um den Todeskampf seiner Amtszeit als Pentagon-Chef in die Länge zu ziehen.</p><p><br></p><p>...https://apolut.net/trump-sucht-schuldigen-fur-iran-krieg-von-thomas-roper/</p>","author_name":"apolut"}