{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/5fbbcb2eb0a5010781fddfdd/697e58a49a56fea50893f592?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Autonomes Fahren","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/5fbbcb2eb0a5010781fddfdd/1769887639361-17ad7bc1-f0b9-420b-a19a-a586faed585a.jpeg?height=200","description":"<h2>Wenn dein Auto souveräner ist als du – und genau das nervös macht</h2><p><br></p><p>In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider über autonomes Fahren – angestoßen durch eine aktuelle Probefahrt mit Teslas „Full Self Driving (Supervised)“.</p><p><br></p><p>Und ziemlich schnell wird klar: Das eigentlich Spannende ist nicht, dass das Auto fährt. Sondern wie es fährt. Ruhig. Vorausschauend. Unaufgeregt. Fast so, wie man selbst gern fahren würde – nur eben konsequenter.</p><p><br></p><p>Je länger das Gespräch dauert, desto deutlicher wird: Hier geht es nicht um ein neues Feature. Es geht um Vertrauen. Um Kontrolle. Und um dieses leicht unangenehme Gefühl, wenn Technik Dinge übernimmt, die wir lange für „unsere“ gehalten haben.</p><p><br></p><p>Autonomes Fahren wird zum Spiegel. Für Gewohnheiten. Für Statusdenken. Für die Frage, wie viel Selbststeuerung wir brauchen, um uns noch als wirksam zu empfinden.</p><h3><br></h3><h3>Warum du reinhören solltest</h3><p><br></p><ul><li>Eine Probefahrt, die Erwartungen leise aushebelt</li><li>Enge Straßen, Gegenverkehr, Alltag pur – und ein System, das nicht imponieren will, sondern einfach fährt.</li><li>Warum „unspektakulär“ plötzlich beeindruckt</li><li>Keine Show, kein Wow-Effekt. Sondern das Gefühl: Das hier ist reif.</li><li>Wenn der Kopf nickt, aber der Bauch zögert</li><li>Die Folge zeigt sehr ehrlich, warum Akzeptanz nichts mit Rechenleistung zu tun hat.</li><li>Vom Lenkrad zur Lebensfrage</li><li>Autonomes Fahren steht plötzlich für viel mehr: Kontrolle abgeben, Verantwortung verschieben, Freiheit neu denken.</li><li>KI als Prüfstein für Selbstbild</li><li>Was passiert mit unserem Gefühl von Bedeutung, wenn Maschinen souveräner handeln als wir?</li></ul><h3><br></h3><h3>Spannende Momente aus der Folge</h3><h3><br></h3><ul><li>Der Moment, in dem man vergisst, dass niemand fährt</li><li>Nicht, weil es spektakulär ist – sondern weil es sich völlig normal anfühlt.</li><li>Vorsicht als Stärke</li><li>Warum defensives, beinahe höfliches Fahren mehr Vertrauen schafft als jede technische Demonstration.</li><li>Autofahren, plötzlich persönlich</li><li>Aus Logistik wird Beziehung, aus Strecke wird Zeit – und auf einmal geht es um Nähe statt Navigation.</li><li>Das leise Unbehagen hinter dem Fortschritt</li><li>Wenn Aufgaben verschwinden, die nie offiziell wichtig waren, sich aber genau so angefühlt haben.</li><li>Die Frage, die keiner laut stellen will</li><li>Wenn KI fährt, erklärt, entscheidet – wofür brauchen wir uns dann noch selbst?</li></ul><p><br></p><h3>Was du aus der Folge mitnimmst</h3><h3><br></h3><ul><li>Autonomes Fahren ist eine Vertrauensfrage, keine Feature-Liste.</li><li>Technik verändert nicht nur Abläufe, sondern unser Selbstbild.</li><li>Effizienz kann entlasten – und gleichzeitig etwas kosten.</li><li>Selbstwirksamkeit ist ein emotionaler Kern moderner KI-Debatten.</li><li>Fortschritt fordert nicht nur neue Regeln, sondern neue Haltungen.</li></ul><p><br></p><p>Kopfhörer auf – und rein in eine Folge, die nicht fragt, ob Technik besser wird, sondern was das mit uns macht.</p>","author_name":"Dr. Jens Wehrmann, Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann"}