{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/5ea4384f6da4cb8b3f00fa90/69a46b1bbbda7540f4fc318d?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"FINANZKAPITAL – Die Krisenlogik von Marx bis heute","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/5ea4384f6da4cb8b3f00fa90/1772382903790-7b1309d0-8056-472d-a9ed-ab3c86c4debd.jpeg?height=200","description":"<p><strong>Warum wächst der Kapitalmarkt immer?</strong></p><p>In dieser Episode sprechen wir mit dem Ökonomen und Finanzjournalisten Lucas Zeise über die innere Dynamik des modernen <strong>Finanzkapitalismus</strong>.</p><p>Ausgehend von der marxschen Theorie diskutieren wir, wie der Kapitalmarkt Profitraten ausgleicht und warum steigende Gesamtprofite letztlich nur durch eine erhöhte Mehrwertrate möglich sind – mit der Folge struktureller Absatzprobleme. Der Kredit erscheint dabei als zentrales Mittel, diese Grenzen hinauszuschieben: Der Kredit erweitert Märkte, treibt Vermögenspreise und schafft neue Anlagemöglichkeiten, bis die Expansion an ihre nicht-militärischen Schranken stößt. Vor diesem Hintergrund ordnen wir die Krise 2007/08 als Wendepunkt eines langen kreditgetriebenen Booms ein und fragen, warum Spekulation und „Casino-Kapitalismus“ immer wieder Phasen scheinbaren gesellschaftlichen Reichtums hervorbringen.</p><p><br></p><p>Im Rückblick auf die Epoche vor und nach 1914 ziehen wir Parallelen zur Gegenwart und diskutieren, über die Aktualität von Hilferding und Lenin.</p>","author_name":"Paddy und Flo von Dekay"}