{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6ad36350e039ee8e85209325?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Rettet Berlin!","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1792238398081-db983c03-324e-47e6-b7d8-85232391d838.jpeg?height=200","description":"<p><strong>261018PC Weder rechtes noch linkes Chaos</strong></p><p>Mensch Mahler am 18.10.2026 </p><p><br></p><p>Ich bin als Alt-Achtundsechziger immer linkslastig gewesen. Und mein Wahl-O-Mat-Ergebnis ist immer dunkelrot. Dennoch wähle ich die Linke genauso wenig wie die Rechten. Radikalität ist mir fremd. Weil die Radikalen, wie der Name sagt, alles mit der Wurzel ausreißen. Über die AfD brauchen wir nicht weiter sprechen, das verbietet schon der Intellekt, den man nicht über die Maßen beleidigen sollte. Jetzt hat es auch die Linke bei mir geschafft. Die Berliner schnuppern an der Macht – und zeigen ihr wahres Gesicht. Ganz abgesehen davon, dass sich Linke nicht organisieren können hauen sie jetzt dermaßen drauf, dass einem Angst und bange werden kann. Realitätsfremd mit Positionen unterwegs, die jedem Demokraten schlaflose Nächte bereiten müssen.</p><p>Warum hat der Wahl-O-Mat bei mir immer links ausgeschlagen? Weil ich ein Gerechtigkeitsfanatiker bin und das vor allem auch, wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Was aber hat bitte Enteignung ohne Plan und Finanzierungsgrundlage mit Gerechtigkeit zu tun? Seifenblasen im Wahlkampf. Undurchführbar, weil die Grundlagen dafür fehlen. Kommt aber bei den von Wohnungsnot gebeutelten Berlinerinnen gut an. Vor allem Frauen haben in der Hauptstadt links gewählt. Ihr Schlagwort: <strong>sozialer und ökonomischer Feminismus.</strong> Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist laut der Partei untrennbar mit dem Kapitalismus verbunden. Gefordert wird die Überwindung patriarchaler und kapitalistischer Ausbeutung. </p><p>Also: die Stimme für Elif Eralp, die sich im Siegesrausch schon als Regierende im Roten Rathaus sieht. Aber bei dem Gepäck, das sie in Form ihrer tief zerstrittenen Basis mit sich herumschleppt, kommt sie die Rathaustreppe garantiert nicht hoch. </p><p>Neben der Enteignung der Wohnungskonzerne ist da noch die von Teilen der Partei ausgesprochene Ablehnung des Existenzrechts des Staates Israel. Und die Nähe zu radikal-islamischen Palästinensern. Und da ist die Nähe zu den Clans, die nicht nur Neukölln fest im Würgegriff haben.</p><p>Fazit: Man kann den Teufel – den Kapitalismus – nicht mit dem Beelzebub – Enteignung – austreiben. Bei der Linken ist Restvernunft noch nicht einmal im Ansatz erkennbar. Da müssen sich die Mitte-Parteien wohl oder übel zusammenraufen, so schwer es auch fällt. Die Mehrheit von 82 Sitzen gegenüber 76 von Linken und AfD ist knapp, aber sie ist da.</p><p>Also: Rettet Berlin, Ihr sozi-grün-christlichen Demokraten. Die Stadt ist wahrlich platt genug. Da müssen jetzt wahrlich keine radikalen Putin-Freunde mit der Abrissbirne zu Werke gehen. </p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}