{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a9d85d02a7730b89605ee8a?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Kleine Schritte zur Klimarettung","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1788708254976-15c560cd-5fa6-42f9-aa45-7b37a29e3a0c.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260907PC Kleine Schritte zur Klimarettung&nbsp;</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 07.09.2026</strong></p><p><br></p><p>Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände verursachen weltweit immer größere Schäden. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, wie sich Gesellschaften besser vor den Folgen der Erderwärmung schützen können. Das bringt doch alles nichts, sagen viele, solange die globalen Player nicht endlich Ernst machen. Aber entgegen allen Unkenrufen: Wir können alle etwas tun. Und zum Glück gibt es Visionärinnen und Forscher, die Ideen haben, wie sich das praktisch umsetzen lässt.</p><p><br></p><p>Eine Agraringenieurin aus Rheinland-Pfalz macht aus Küchenabfällen brennbares Gas – für einfache Biogasanlagen, die in Afrika verkauft und ohne Strom betrieben werden. So kochen Frauen etwa im Senegal heute nicht nur ohne gesundheitsschädliche offene Feuerstellen, sondern verdienen mit dem Gas aus organischen Abfällen sogar Geld.</p><p><br></p><p>Biogas hat auch das bayerische Großbardorf verändert. Einst litt die Gemeinde an Bevölkerungsschwund. Doch durch eine Biogasanlage, Windräder und einen Solarpark produziert die engagierte Dorfgemeinschaft mehr Wärme und Strom, als sie verbraucht. Und die günstige Nahwärme sorgt sogar dafür, dass der Ort wieder attraktiv wird. Eine Genossenschaft in den Niederlanden entwickelt einen Solarpark zum \"Energiegarten\" weiter: Schafe grasen zwischen den Modulen, gefährdete Pflanzen kriegen eine Chance – und Dorfbewohnerinnen und Touristen bekommen ein neues Ausflugsziel.</p><p><br></p><p>In Schleswig-Holstein machen Forscherinnen mit Kameras und künstlicher Intelligenz Windräder sicherer für Seeadler – so bringen sie Windenergie voran, ohne bedrohte Vogelarten zu gefährden.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Und im indischen Dorf Kotabagh retten solarbetriebene Laternen Leben, indem sie Menschen nachts vor Tigerangriffen schützen – und die Tiger vor Wilderei.</p><p>Diese Beispiele zeigen, dass es sich auf der ganzen Welt in mehrfacher Hinsicht lohnt, etwas für die Energiewende zu tun.</p><p>&nbsp;</p><p>Vielleicht haben Sie ja Lust, mit Gleichgesinnten zu hirnen, wie ihr kleiner Schritt zum großen Ganzen beitragen kann. Es gibt inzwischen jede Menge Startups, die zeigen wie es geht. Warum sollten sie, sollte ich nicht dazugehören?&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}