{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a9c036fffe0e27491af939f?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Trennungsschmerz","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1788609344370-3d6d6202-835f-4fcf-901a-7732f3c4fdaf.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260906PC Trennungsschmerzen</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 06.09.2026</strong></p><p><br></p><p>Die Kleiderschränke platzen aus allen Nähten. Wir wissen nicht mehr, wohin mit unseren vielen Büchern. Meine das ganze Leben angesammelten Hi-Fi Komponenten nehmen unsinnig viel Platz weg. Leben mit leichtem Gepäck – das war wohl ein frommer Wunsch. Also: auf der letzten Wegstrecke – wir sind beide über 70 – sollte man sich trennen. Auch von liebgewordenem wie meine tolle komplette Revox-Anlage. Mit Bandmaschine, Mischpult und allem, was dazu gehört. Von Büchern – viele Kisten habe ich schon dem Antiquar gegeben. Theologische Literatur hat ein Doktorand und eine theologische Hochschule bekommen.</p><p>Der Traum den ich als Jugendlicher einmal hatte, mit Gitarre auf der Schulter und Rucksack auf dem Rücken umherzuziehen, hat sich nicht erfüllt. Jetzt, wo wir unglaublich viel angesammelt hat, heißt es loslassen. Verschenken, den Trennungsschmerz aushalten. Das Hemd ist doch noch gut, das zerreißt einem Schwaben das Herz. Auch wenn es albern klingt. Wozu zwei Fahrräder? Ich kann sie doch nicht gleichzeitig fahren ….&nbsp;</p><p>Dabei hat mich ein Leben lang ein Song von Hannes Wader begleitet, der meinem unsteten Gemüt Futter gegeben hat. Es ist anders gekommen – aber es ist nie zu spät, etwas zu ändern. Hannes Wader: Heute hier, morgen dort.&nbsp;</p><p>Song Wader:</p><p>Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort</p><p>Hab' mich niemals deswegen beklagt</p><p>Hab' es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt</p><p>Nie nach Gestern und Morgen gefragt</p><p><br></p><p>[Refrain]</p><p>Manchmal träume ich schwer und dann denk' ich, es wär'</p><p>Zeit zu bleiben und nun, was ganz andres zu tun</p><p>So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar</p><p>Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war</p><p><br></p><p>[Strophe 2]</p><p>Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst</p><p>Wenn ich längst wieder anderswo bin</p><p>Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht</p><p>Doch dem ein oder andern im Sinn</p><p><br></p><p>[Refrain]</p><p>Manchmal träume ich schwer und dann denk' ich, es wär'</p><p>Zeit zu bleiben und nun, was ganz andres zu tun</p><p>So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar</p><p>Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war</p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}