{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a9a859e054653259a3def8d?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"KI in der Medizin","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1788511597141-569d77a7-d7c7-4120-ae23-6f8f1e9bf566.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260905PC Rettet die KI unser Gesundheitswesen?</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 05.09.2026</strong></p><p><br></p><p>In skandinavischen Lokalen ist es an der Tagesordnung: Wählen, bestellen und bezahlen per App, ein freundlicher Roboter fährt das Wägelchen mit den Tabletts an den Tisch, sie nehmen es herunter und aus. Kein Mensch dazwischen.</p><p>Grundsätzliches zur KI: es nützt nichts, sie zu verteufeln. Das hat man mit jedem technischen Fortschritt zu allen Zeiten getan. Nein, man muss alles prüfen und das Gute behalten. Die zweifellos vorhandenen Gefahren erkennen, eindämmen und regulieren.&nbsp;</p><p>Medizin und Pflege: Wir wissen es längst: Das ist von Menschen allein nicht mehr zu bewältigen. Wie gut, dass es die Technik gibt. Beispiel: Ein auffälliges Melanom auf der Haut lässt sich heute mit einer App hervorragend und mit großer Präzision diagnostizieren. Anderes Beispiel: In China gibt es in Shoppingmalls sogenannte „Gesundheitskioske“. Dort können sie – ohne irgendeinen Menschen einzuschalten – ihren Schnupfen diagnostizieren lassen, auf Knopfdruck kommt das passende Medikament aus der Wand und bezahlen können sie es auch per App an Ort und Stelle.&nbsp;</p><p>Drittes Beispiel: Schon pränatal und im Verlauf des weiteren Lebens werden Unmengen von Daten über jeden von uns gesammelt. Wenn wir an CTs und ähnliches denken, sind das riesengroße Datenmengen. Sie müssen nur gesammelt und ausgewertet werden. Und ja: sie gehören ihnen. Die KI kann dann noch Wetterprognosen, Luftqualität und vieles mehr beimengen, eine Untersuchung und Bestimmung des Gen-Materials kommt dazu und sie bekommen beispielsweise eine relativ präzise Vorhersage, wohin die Reise geht und was sie präventiv tun können, um mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu erkranken. Schöne neue Welt? Werden MedizinerInnen überflüssig? Nicht ganz. Denn: Einer KI können sie nicht vertrauen. Sie hat auch kein Bauchgefühl und keine individuellen Erfahrungswerte, die auf sie zugeschnitten werden können.</p><p>KI ersetzt also die Ärztinnen und Ärzte nicht. Die aber schon, die sich der KI verweigern. Denn sie verzichten auf einen riesigen Fundus an Daten, die über die Patienten existieren. Und seien es die von der Smartwatch oder dem Tracking-Armband. Gibt’s auch schon als Ringfinger.&nbsp;</p><p>Menschliche Wärme, Zuspruch und Zuwendung – das geht mit Technik nicht. Das kann nur der Mensch als empathisches Beziehungswesen. Wichtig ist nur, dass wir die KI im Griff behalten und es nicht zulassen, dass sie über uns bestimmt. Und das ist schwer genug – aber gehen wir es an. Wir haben ohnedies keine Wahl.</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}