{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a96f02d1d1d1a8a9d3819cd?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Flieg Friedenstaube","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1788276745363-8e27ea24-c0e7-4c7f-9b20-e5d5bc9eca03.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260902PC Flieg, Friedenstaube, flieg!</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 02.09.2026</strong></p><p><br></p><p>Am ersten September ist Weltfriedenstag. Allerdings sind wir aktuell weit vom Weltfrieden entfernt. Der Krieg in der Ukraine, der in Syrien, die neuerlichen Raketenangriffe in Gaza und Israel, der angekündigte türkische Feldzug gegen die Kurden in Nordsyrien und das Säbelrasseln um den Inselstaat Taiwan belegen das eindeutig. Die USA sind letztes Wochenende wieder Einsätze gegen den Irak geflogen. Dabei geht es einerseits darum, dem anderen seinen politischen Willen aufzuzwingen und um Macht über den anderen. Leidtragend ist immer die Zivilbevölkerung. Das kann und darf nicht das Maß der Dinge sein, wenn man von Frieden redet. Wie man aus der Geschichte weiß, haben Kriege in den wenigsten Fällen eine positive Veränderung herbeigeführt. Andererseits gibt es auch die Angegriffenen. Deren Recht auf Selbstverteidigung ist uneingeschränkt gültig, obwohl wir den Krieg als solches generell ablehnen. Man muss sich fragen, wie man selbst reagieren würde, wenn der Nachbar einen überfällt. Krieg muss aufhören und sollte als Lösung politischer Konflikte nie wieder in Betracht kommen.</p><p>Angesichts der weiteren Aufrüstung in der Ukraine durch den Westen werden meine Zweifel immer größer, ob dieser Abnutzungskrieg irgendeinem hilft – außer den Rüstungskonzernen. In Deutschland denken wir derzeit darüber nach, wie man Arbeitsplätze, die in der Automobilindustrie verloren gehen mit neuen Arbeitsplätzen in der Rüstungsbranche aufgefangen werden können.&nbsp;</p><p>Ich vermisse irgendwelche diplomatischen Initiativen. Eines ist klar: Frieden kann nur werden, wenn beide Seiten kompromissbereit sind. Das ist das Wesen der Diplomatie. Am Weltfriedenstag, den wir gestern begangen haben, müssen diese Gedanken unbedingt in der Politik – auch der deutschen Politik – wieder eine Rolle spielen. Olaf Schloz hat es wenigstens probiert – Friedrich Merz kennt offensichtlich nur Säbelrasseln.&nbsp;</p><p>Fazit: Die Friedenstauben sind am Boden. Es wird Zeit, dass wir wieder daran glauben, dass wir sie wieder zum Fliegen bringen können, anstatt nur noch fatalistisch die Kriege und bewaffneten Konflikte zu bedauern.&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}