{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a902f0dd8ffec4c41413a1f?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Keine Menschenopfer!","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1787834074294-346e18a4-d172-4a95-b5a2-8c9a82591de6.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260829PC Religion fordert Opfer Reisetagebuch Tag 19</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 29.08.2026</strong></p><p>Ich komme hier in Norwegen an vielen Kultstätten vorbei. Wikinger, später Christen aller Couleur haben Götter verehrt und Kultstätten errichtet, zu denen sie hin gepilgert sind. Immer wieder gab es Menschenopfer. Aktiv – Ketzer und Hexen wurden verbrannt – und passiv durch Unglücke wie regelmäßig bei Massenpaniken bei der Hadsch in Mekka.&nbsp;</p><p>Es ist Mittwochvormittag in Nepal, als das Land von einer riesigen Flutwelle getroffen wird. Mindestens 273 Menschen sterben, Hunderte werden noch vermisst, darunter auch zahlreiche Touristen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Häuser, Fahrzeuge und Menschen von den Wassermassen mitgerissen werden. Die Katastrophe ereignete sich im Grenzgebiet zwischen Nepal und der zu China gehörenden Autonomen Region Tibet.&nbsp;In der Region befanden sich auch viele Pilger aus Indien, die nach Kailash in Tibet unterwegs waren - einem heiligen Ort für Hindus.&nbsp;</p><p><br></p><p>Was die Flutwelle auslöste, wird noch untersucht. Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde vermutet nach ersten Analysen von Satellitenbildern, eine Gletscherlawine könnte in einen Fluss gestürzt sein. Dadurch habe sich ein vorübergehender See gebildet, der anschließend über die Ufer getreten sei. Eine Flutwelle aus Wasser, Eis und Geröll habe dann flussabwärts die Schäden verursacht.</p><p>Nach Angaben der Erdbebenwarte United States Geological Survey ergaben Analysen seismischer Daten und Satellitenaufnahmen, dass der Einsturz eines Gletschers in Tibet die Überschwemmungen ausgelöst haben.</p><p>Der Gletscher liege in 5.200 Meter Höhe, wo er sich über eine Felskante schiebe. Dort sei er offenbar abgebrochen und mehr als einen Kilometer weit zum Talboden gestürzt. Womöglich habe das zuletzt warme Wetter in der Gegend eine Rolle gespielt.</p><p>Auch wenn ich hier durch unberührte Natur schippere kann ich den Gedanken nicht verdrängen, dass menschengemachte Naturkatastrophen und falsch verstandene religiöse Praktiken Menschenopfer fordern. Erlösung sähe so aus: Ich habe genug und muss die Erde nicht weiter ausbeuten. Ich habe Frieden und muss keinem Gott durch religiöse Praktiken meine Ergebenheit beweisen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}