{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a8c1b9ea89d26398eebe513?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Wasser - Ursprung und Zukunft des Lebens","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1787566949267-0caafe07-5a91-4a17-8d8c-5876d0a77285.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260825PC Die Zukunft liegt in der Vergangenheit</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 25.08.2026</strong></p><p><br></p><p>So eine Bootsfahrt mit einem Speed-Schlauchboot ist herausfordernd. Eingepackt in einen dicken Anzug, mit Skibrille, fetten Handschuhen und Rettungsweste ausgestattet fliegen wir über den Fjord, hinaus aufs offene Meer. 60 Stundenkilometer, sorry, wegen der Wellen geht es nicht schneller. Wir klammern uns an den Haltegriff, die Sitze sind als Sättel ausgeformt. Achten sie auf ihren Rücken, benutzen sie die Beine als Dämpfer! Ich werde morgen Muskelkater in den Oberschenkeln haben.&nbsp;</p><p>Aber die Fahrt ist überaus aufschlussreich. Wir erfahren etwas über die verschiedenen Epochen der Eiszeiten, über das Zusammenschieben der amerikanischen und der eurasischen Erdplatte, die Skandinavien gebildet haben. Vor 400 Millionen Jahr waren die Berge Norwegens vermutlich bis zu 10.000 Meter hoch. Durch Erosion, Wind, Wetter und Eis sind maximal 2.500 Meter übriggeblieben. Und der Mensch – ein Hauch in der Geschichte unseres Planeten. Es gibt ihn noch nicht sehr lange und ich frage mich immer wieder, warum wir glauben, dass es unsere Daseinsform als Homo Sapiens und als individuelle Wesen in Ewigkeit geben sollte? Nichts spricht dafür, vieles spricht dagegen. So what?</p><p>Ich bekomme viele Antworten, was das Überleben der Menschheit angeht. Der Ursprung des Lebens liegt im Wasser. Die Zukunft vermutlich auch. Denn: Die Schätze des Meeres sind endlos.&nbsp;</p><p>Wir fahren an einer Lachsfarm vorbei. Eine von Hunderten, allein in Norwegen. In zehn großen Ringen wachsen in einem Jahr 1 Million Lachse a 5 Kilogramm heran. Jahr für Jahr. Norwegen ist der größte Lachsproduzent der Welt – und das ist nur eine Form der endlosen Ernährungsquellen, die das Meer bietet. Tang, Krill, Meeresfrüchte und Fische aller Art – so viel, das die Ernährungsprobleme der Welt ohne Probleme aufgefangen werden könnten. Viehzucht auf dem Land wäre völlig überflüssig und ist außerdem komplett uneffektiv. Meeresfrüchte und die Früchte der Bäume, Sträucher, Felder, Beeren und Nüsse – das ist immer noch mehr als genug.</p><p>Mir gehen sehr viele Gedanken durch den Kopf auf dieser Reise. Zumal ich auch noch die Rache des Oktopus von Dirk Rossmann lese, wo es auch um das Überleben der Menschheit geht. Allen Krisen zum Trotz. Bisher leider nur eine schöne – oder beängstigende Utopie. Wir werden sehen, wohin die Reise geht. Ich denke, eher in die Endlichkeit als in die Unendlichkeit. Leben vergeht, neues Leben entsteht. In welcher Form auch immer.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}