{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a7c91fe51319a521da14375?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Urlaubstagebuch Tag 3","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1786548672510-70b88e02-31be-42a9-9164-016dd45cfa5e.jpeg?height=200","description":"<p><strong>260813PC faulenzen – radeln - lesen – Urlaubstagebuch Tag 3</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 12.08.2026</strong></p><p><br></p><p>Vorgestern Abend: Überraschung! Ein Plakat an der Straße gesehen: Sommernachtskino am Meer. Wir haben zwei Bio-Bikes ausgeborgt und sind hingefahren. Zuerst Fisch essen und Sauerfleisch. Dann ein Konzert als Vorprogramm zum Film. Dennis Vahlen, nie vorher gehört, aber ein wirklich guter Liedermacher und Cover-Interpret. Der Film: „Mein Freund der Pinguin“ – rührend und ein bisschen realitätsfremd. Als die Sonne unten war, haben wir uns auf den Liegen in mitgebrachte Decken gepackt und Popcorn gegessen. 9 Kilometer in der Nacht zum Campingplatz geradelt. Connys Licht am Rad erwies sich als trübe Funzel, mein Rad hatte gar kein Licht. Ich hab’s auf jeden Fall nicht angekriegt. Und so fuhren wir eine Stunde über unbekannte Wege durch die Nacht.&nbsp;</p><p>Dafür haben wir gestern die Bio-Bikes richtig genutzt. Eine große Tour. Ich habe meinen Lieblingsspruch angebracht: die 3 natürlichen Feinde des Menschen sind der Tod, das Finanzamt und der Gegenwind. Meine Güte, was sind wir verwöhnt von E-Bike-Power und optimal angepasstem Sattel … War anstrengend, aber trotzdem schön. Nur: weder eine Badestelle noch eine Kneipe gefunden im Hinterland der Ostseeküste. Schließlich hat uns Wasser aus dem Automaten und eine Döner-Bude gerettet. Dann. Auf der Veranda des Mobile-Homes liegen, in der Sonne dösen, lesen und den Wolken zusehen, die am Himmel vorbeiziehen. Urlaub halt, wie er sein muss. Kein Druck. Keine Termine. Kein Freizeitstress. Beim Aufstehen ging mir die „Morgenwonne“ von Joachim Ringelnatz durch den Kopf.&nbsp;</p><p>Ich bin so knallvergnügt erwacht.</p><p>Ich klatsche meine Hüften.</p><p>Das Wasser lockt. Die Seife lacht.</p><p>Es dürstet mich nach Lüften.</p><p>Ein schmuckes Laken macht einen Knicks</p><p>Und gratuliert mir zum Baden.</p><p>Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs</p><p>Betiteln mich „Euer Gnaden“.</p><p>Aus meiner tiefsten Seele zieht</p><p>Mit Nasenflügelbeben</p><p>Ein ungeheurer Appetit</p><p>Nach Frühstück und nach Leben.</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}