{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a50f6ff73fcc6a8a75e3a16?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Die Kettensägen-Diplomatie","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1783690940378-3a31ac90-77f5-40ec-bf25-ac7774fe50a0.jpeg?height=200","description":"<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;260711PC Revolver, Kalaschnikow, Kettensäge</strong></p><p><strong>Mensch Mahler am 11.7.2026</strong></p><p><br></p><p>Tja, manche Geschenke kann man zurückgeben. Oder weiterverschenken. Dieses kann Friedrich Merz nur heimlich verschwinden lassen. Recep Erdogan schenkte einigen Regierungschefs beim Nato-Gipfel in der Türkei jeweils einen Revolver – umtauschsicher. Mit eingraviertem Namen. Mit einer Schachtel Munition. Und eine Ausführgenehmigung noch dazu. Das Problem: in die meisten Nato-Staaten darf man keine scharfen Waffen einführen. Merz war etwas verlegen und beauftragte dann die deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt mit dem Transport nach Berlin.&nbsp;</p><p>Was sagt das über den Schenker aus? Was will er mit dieser Geste bezwecken? Hey Cowboy, ich zeig dir mal, wie man mit Oppositionellen umgeht? Problemlösung auf türkisch? Keineswegs. Auf russisch geht das so: Kreml-Chef Vladimir Putin hat schon mehrfach das legendäre Kampfgewehr Kalaschnikow verschenkt. Einer seiner Vorgänger, Nikita Chruschtschow, überreichte einst Dwight D. Eisenhower ein aufwändig graviertes Jagdgewehr. In der Sammlung des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer entdeckte man unter anderem einen Tomahawk und ein Samuraischwert.&nbsp;</p><p>Wie so oft schoss den Vogel aber kein anderer als Gerhard Schröder, SPD-Kanzler und Raubein, ab. Dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush übergab er eine Kettensäge. Gaz-Prom- Gerd war schon immer ein Mann fürs Grobe. Und um eine Begründung war er auch nie verlegen.</p><p>O-Ton Schröder: „<em>Auf einer solchen Basis kann man dann auch unterschiedliche Positionen diskutieren.</em></p><p>Mit einem Revolver, einer Kalaschnikow oder einer Kettensäge kann man eben auch Diplomatie betreiben. Man nennt das Kahlschlag.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}