{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a1410f78ff41815a8ed0520?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Pfingsten ","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1779699917220-d6dad5ff-6b6d-4caf-b3d6-39cb2c8d9091.jpeg?height=200","description":"<p>260526PC Der Geist begeistert und beseelt</p><p>Mensch Mahler am 26.5.2026</p><p><br></p><p>Da öffnet Gott die Türen und reißt die Fenster auf, dass Wind in die Sache kommt und die Angst fortpustet, und Friedrike fühlt sich plötzlich beschwingt wie nach einer halben Flasche Champagner. Der Herr Bischof spürt ein Beben in seinem Herzen und ist so erleichtert, dass er mit seiner Liebe nicht mehr hinterm Berg halten muss. Egon Hinterwald wundert sich, dass man alles auch ganz anders sehen kann, als er es tut, aber noch mehr wundert ihn, dass ihn das gar nicht mehr ängstigt. Hilde aus dem Frauenkreis lernt von Janne, was „queer“ bedeutet, und beide spüren eine Weite im Kopf, als hätten sie nach Jahren den Dachboden entrümpelt.&nbsp;</p><p>Worte wie Sehnsucht, Großmut und Gnade leuchten auf. Nichts davon lässt sich in Stein meißeln. Zwischen den alten Mauern wird es eng, Gott ruft: „Wer hat gesagt, dass ihr Mauern braucht?“ Gemeinsam treten sie ins Freie, Friederike und der Herr Bischof, Hilde und Egon. Petrus und Phoebe sind dabei, Johanna und Jakobus. Herr Windli bringt eine Maria mit und Janne schwenkt eine Regenbogenflagge. Mireile singt ein gregorianisches Lied, nebenan setzen Technoklänge ein – und es ergänzt sich erstaunlich gut. Dazwischen schwebt Gott, überall zugleich. Alle haben sie gesehen, haben ihn gehört, haben es gespürt. Tausend Geschichten werden zu einer. Niemand will Recht haben. Macht ist ein vergessenes Wort, denn alle verstehen, was stark macht: miteinander reden, voneinander lernen, aufeinander hören. Eine macht den anderen groß. Niemand will der Größte sein.</p><p>Und alle Welt beginnt zu staunen über jene, die leicht wirken und deren Worte nicht erschlagen, sondern prickeln wie ein junger Champagner oder weiße Johannisbeerschorle.</p><p>Ein Pfingsttext aus „Brot und Liebe“, edition chrismon. Wünsche ein belebendes Pfingstfest gehabt zu haben. Und falls nicht: Der Geist ist da. Jeden Tag. Nicht nur zu Pfingsten.</p><p>&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}