{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a0eeb673bbd73b46e439643?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Wal-Watching","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1779362599036-2bacca9b-bfd9-4ef9-a315-8a0963d59660.jpeg?height=200","description":"<p>260522PC WalWatching</p><p>Mensch Mahler am 22.5.2026</p><p><br></p><p>Timmys Totenruhe wird abermals gestört. Erst durfte er nicht sterben, jetzt wird er abgeschleppt und in der dänischen Hafenstadt Greena obduziert. Abgesehen von der Farce, die um den gestrandeten Buckelwal gemacht wurde, ist es gut, dass man den größten Meeressäugern Aufmerksamkeit widmet. Ich habe mich gefragt, was eigentlich mit einem Wal passiert, wenn er stirbt. Die Antwort ist faszinierend: Ein toter Wal wird zunächst von Seevögeln und anderen Aasfressern an der Wasseroberfläche angeknabbert (zur Beruhigung für alle Petas dieser Welt: Er spürt nichts. Das ist tote Materie) dann fällt er frei durch die Tiefen des Ozeans, gleitet durch Hunderte Meter Wasser, bis er schließlich auf dem Meeresgrund aufschlägt und zur Ruhe kommt. Kleine und große Fische, Oktopusse und andere Meeresbewohner machen sich über seinen Körper her. Das Phänomen nennt sich Walsturz – und ist für das Ökosystem Meer unabdingbar. Durch die verschiedenen Stadien des Verfalls kann ein toter Wal jahrelang als Nahrungsgrundlage dienen.</p><p>Ich habe in Canada Orcas gesehen. Auf Kreta sah ich einen verendeten und gestrandeten Wal. Ja, die Gefahr einer Explosion ist groß, wenn die Bakterien Gase im inneren des Tieres bilden, die durch die feste Fettschicht und Außenhaut nicht entweichen können. Deshalb sollte ein Walkadaver, der trocken liegt, vorsichtig entgast werden, bevor er dann zerlegt und entsorgt wird.&nbsp;</p><p>Mahler meint, man sollte die Aufmerksamkeit, die Timmy medial erzeugt hat nutzen, um für den Artenschutz dieser faszinierenden Tiere zu sorgen. 2025 wurde vor der Küste Australiens ein Buckelwal gesichtet, der 2002 durch Datenbanken vor der Küste Brasiliens registriert worden war. 22 Jahre später in 15.000KM Entfernung. Es kann schon mal passieren, dass ein Wal falsch abbiegt. Dann sollte man ihn dort in Ruhe sterben lassen. Das war Timmy leider nicht vergönnt.</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}