{"version":"1.0","type":"rich","provider_name":"Acast","provider_url":"https://acast.com","height":250,"width":700,"html":"<iframe src=\"https://embed.acast.com/$/45033096-220b-4490-b648-7e822e82ccde/6a0ae8e84239db8b87616e07?\" frameBorder=\"0\" width=\"700\" height=\"250\"></iframe>","title":"Schützt unsere Kinder!","thumbnail_width":200,"thumbnail_height":200,"thumbnail_url":"https://open-images.acast.com/shows/611a543106c05ea760f404b2/1779099837158-efd913ca-b906-4f1b-952d-6dee034eebb4.jpeg?height=200","description":"<p>260519PC Wie schützen wir unsere Kinder?</p><p>Mensch Mahler am 19.5.2026</p><p><br></p><p>Am Wochenende kam es knüppeldick. Erste Meldung: Der Katholikentag in Würzburg ging zu Ende. Die schleppende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals wurde beklagt. Um an die&nbsp;&nbsp;Ursache des Problems zu gelangen, müsste man allerdings die strukturellen Bedingungen, die in der Männerkirche den Missbrauch an Schutzbefohlenen wie ein Brandbeschleuniger potenzieren, wäre das Ende der Macht der Männer angesagt. Aber Rom sagt nein – also die Deutsche Katholische Bischofskonferenz auch. Bischof Wilmer sagte im TV-Interview: die Kirche müsse Anwältin der Erde sein. Zitat: „Kirche muss den Schrei der Schöpfung hören, müsse achtsam sein, wenn schäbig mit der Umwelt umgegangen wird.“ Wie wäre es mit einer Nummer kleiner, Herr Wilmer? Hört Kirche wirklich auf den Schrei der Kinder, die massenhaft in einem System mussbraucht werden, das sich standhaft weigert, sich zu reformieren?</p><p>Diese Schattenseite der kirchlichen Machtausübung bekam der geneigte Tatort-Gucker dann am Sonntagabend serviert: Schweigen hieß er, und es ging um systematischen Missbrauch von Kindern in einem Kloster. Vertuschen, verleugnen bis in die höchsten Kirchenkreise hinein – ich weiß nicht, ob der Tatort bewusst auf den Abschluss Tag des katholischen Mammuttreffens in Würzburg gelegt worden war.&nbsp;</p><p>Wenig beruhigend war dann auch die Meldung des UN-Kinderhilfswerks, was das Kindswohl angeht. Deutschland belegt dort Platz 25 von 37 untersuchten Staaten. Wie es besser geht, zeigen die Spitzenreiter Niederlande, Dänemark und Frankreich. Und das sollten sich nicht nur die Kirchen ins Stammbuch schreiben, sondern auch die Vereine und die Jugendämter, ja, die Politik insgesamt. Wir müssen unsere Kinder besser schützen. Und das ist ein Thema für uns alle.&nbsp;</p><p><br></p>","author_name":"Günter Mahler- PODCAST EINS"}